Vorschau auf das Aprilheft

Heft 04/2012 erscheint am 14. März 2012

Glück gehabt!

Wie sehr bestimmen Zufälle unser Leben?

Müssen wir das Leben nehmen, wie es kommt? Was ist eine „glückliche Fügung“, was ist „einfach Pech“ – und was tragen wir selbst zu beidem bei? Psychologen haben herausgefunden, dass wir unsere Glückschancen deut- lich verbessern können. Es lohnt sich, dem Zufall mit bestimmten Strategi- en den Boden zu bereiten. Damit bestätigen die Forscher die Beobachtung Senecas: „Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.“ In gewissem Maße können wir der Gunst des Schicksals tatsächlich auf die Sprünge helfen.

SCHLAFSTÖRUNGEN

Endlich schlafen!

Die meisten Menschen kennen die Tortur von Nächten, in denen sie kaum oder gar keinen Schlaf finden. Bei sieben Prozent der Bevölkerung ist das Problem chronisch. Auf der Suche nach den Ursachen und Mechanismen dieser Störung hat die Forschung eine frische Spur: Schlafgestörte Menschen kommen nicht nur gedanklich kaum zur Ruhe – auch ihrem Organismus fällt es schwer, nachts herunterzufahren.

 

GEDÄCHTNIS

Das Midlife-Gehirn: Da geht noch was!

Werbefachleute, auf der Suche nach neuen Zielgruppen, nennen Menschen zwischen 50 und 65 manchmal gönnerhaft Best Ager. Was die Leistung des Gehirns angeht, trifft diese Bezeichnung in vielerlei Hinsicht zu: Ältere Menschen sind geistig oft wirklich im besten Alter.

INTERVIEW

Macht der Glaube an Gerechtigkeit, ungerecht?  

Wer überzeugt davon ist, dass jeder das bekommt, was er verdient, und verdient, was er bekommt, glaubt an eine gerechte Welt. Oftmals sieht er dann keine Notwendigkeit, selbst für mehr Gerechtigkeit zu sorgen. Ein Gespräch mit dem Psychologen Siegfried Preiser.

VORURTEILE

Das neue Aids

Nach 30 Jahren intensiver Forschung hat die Medizin das Virus im Griff. Aber nun zeigt sich: Die Angst vor Aids ist schwerer zu bekämpfen als die Krankheit selbst. Die Gesellschaft hat nicht Schritt gehalten mit dem medizinischen Fortschritt.

 

HOCHSENSIBILITÄT

Von Natur aus dünnhäutig

Manche Menschen sind sehr empfindsam und reizempfänglich. Sie brauchen Zeit, das Wahrgenommene zu verarbeiten und reagieren selten spontan. Doch ist „Hochsensibilität“ tatsächlich ein biologisch verankertes Persönlichkeitsmerkmal? Ein Gespräch mit Elaine Aron, der Begründerin des umstrittenen Konzeptes

 

Außerdem in diesem Heft

Forensische Gutachten:
„Straftaten sind eine sprachlose Form des Sprechens“

Neurodidaktik:
Zwischen Kernspin und Curriculum

Literatur & Psychologie:
Ernst Augustin über Schizophrenie und seine surrealen Romane

Psychosomatik:
Die Leiden der Türken

Neu im Shop

Warum die Deutschen? Warum die Juden?

„Träge Christen, rege Juden“. Götz Aly beschreibt, wie der Neid auf die Juden zum Antisemitismus und Holocaust führte.

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