Das gefräßige Gehirn
Ist an Übergewicht das „selbstsüchtige“ Hirn schuld, das sich irrtümlich in Nährstoffnot wähnt?
Warum gelingt es trotz immer neuer Schlankheitskuren so wenigen Menschen, ihr Gewicht dauerhaft zu reduzieren? Eine mögliche Antwort gibt eine neue Theorie, die Fettleibigkeit als Folge einer gestörten Energieversorgung des Gehirns erklärt. Ihre Grundlagen hat ein Mediziner der Lübecker Universitätsklinik im Laufe des vergangenen Jahrzehnts formuliert. Weil er als Diabetologe wissen wollte, was mit der durch die Nahrung aufgenommenen Glukose im Körper geschieht, wertete Achim Peters rund 5000 Datensätze aus. Das Ergebnis war die Theorie vom
selfish brain, dem „eigennützigen Gehirn“. Deren wichtigster Grundsatz lautet: Das Gehirn sorgt zuallererst dafür, dass es selbst immer ausreichend mit Glukose versorgt ist.
Lesen Sie mehr vom gefräßigen Gehirn und wie man seinen unersättlichen Nahrungshunger überlisten kann – in der Aprilausgabe
von
Psychologie Heute.
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