Emotion & Kognition
Übersicht – alle Meldungen zum Thema
Sie sehen unten die OnlineNews zu „Emotion und Kognition“ in der Reihenfolge ihres Erscheinens (absteigend). – Weitere Übersichten werden Ihnen angezeigt, wenn Sie oben auf die Rubriken klicken. – Eine Linkliste mit allen News gibt es
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Kennen wir uns selbst am besten?
Wir sind nur bedingt Experten in eigener Sache. Manche Facetten unserer Persönlichkeit wie etwa unsere Intelligenz erkennen Außenstehende besser als wir selbst. Nur gefühlsbehaftete Eigenschaften, zum Beispiel Ängstlichkeit, erschließen sich eher dem inneren Erleben als der äußeren Beobachtung – so das Ergebnis einer neuen Studie aus den USA
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Die Psychotricks der Olympioniken
Die Langläuferinnen Claudia Nystad und Evi Sachenbacher-Stehle wissen, wie’s geht: Sie holten sich eine der begehrten olympischen Goldmedaillen. Um ihr großes Ziel zu erreichen, müssen Athleten nicht nur sehr viel trainieren, sie müssen auch mental enorm an sich arbeiten. Wie Sportler es schaffen, im Wettkampf unter dem immensen Druck Höchstleistungen zu erbringen, erklärt der Sportpsychologe Shane Murphy
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Computersimulation schlägt Natur
Von wegen „Computer machen doof“. Es kommt ganz darauf an, was man mit ihnen anstellt. Manchmal kann ein gutes Computerprogramm ein Naturmodell sogar besser veranschaulichen als die direkte Naturbeobachtung, wie zwei Wissenschaftsdidaktikerinnen jetzt am Beispiel der Mondphasen belegt haben
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Männer fühlen sich weniger schuldig
Wer ist schuld? Die Frauen, sagen die Männer. Die Frauen, sagen auch sie selbst. Das liegt aber nicht daran, dass sie stärker zu Verfehlungen neigen – nein, der Grund ist einfach und allein: Frauen sind einfühlsamer und damit auch empfänglicher für Schuldgefühle. Davon könnten sich die Männer ruhig eine Scheibe abschneiden, finden Psychologen
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Vorbild, schick Selbstdisziplin!
Wieder schwach geworden und Plätzchen genascht? Den halben Arbeitstag mit nichtsnutzigen Ablenkungen vertrödelt? – Nicht verzweifeln. Denken Sie ganz fest an irgendeinen sehr selbstdisziplinierten Menschen aus Ihrem Bekanntenkreis. Ein bisschen was von seiner Willensfestigkeit wird auf Sie abfärben, wie amerikanische Sozialpsychologen jetzt in einer Reihe von Experimenten herausgefunden haben
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Der Mythos vom „typengerechten Lernen“
Haben Sie auch schon mal getestet, welchen „Lernstil“ Sie bevorzugen? Sind Sie der visuelle oder eher der auditive Typ? Oder ganz die leibverhaftete Kinästhetikerin? – Alles Unfug, vermeldet jetzt ein wissenschaftlicher Report, in dem sämtliche Studien zu „typengerechtem Lernen“ kritisch durchleuchtet wurden
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Weihnachtsgeschenke: Ein seltenes Vergnügen
Ein Handmixer mag ja nützlich sein, aber was ist mit den anderen Geräten und technischen Spielereien, die bei Ihnen zu Hause lagern? Die haben Sie alle mal dringend gebraucht, oder? Jeder von uns hortet Dinge, die Schubladen und Schränke verstopfen, die wir aber kaum benutzen. Wir können schlicht nicht einschätzen, wie häufig wir ein bestimmtes Gerät brauchen werden. Deshalb raten Forscher: Überdenken Sie Ihren Wunschzettel!
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Reinlich ist die Tugend
Wenn Menschen sich in einer Umgebung befinden, die „sauber“ riecht, dann verhalten sie sich fairer und uneigennütziger – obwohl ihnen der Geruch nicht einmal bewusst ist. Den unterschwelligen Verknüpfungen von physischer und moralischer Sauberkeit sind amerikanische Forscher jetzt in einer Reihe von Experimenten nachgegangen
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Natur macht fürsorglich
Raus in die Natur! Ob Pilze sammeln oder Tiere gucken: Ein Herbstspaziergang im Wald entspannt und hält fit, macht den Kopf frei und beruhigt den Geist. Und nicht nur das: Wie Forscher jetzt gezeigt haben, macht uns ein Ausflug in die Natur auch zu besseren Menschen. Wir werden sozialer und zugänglicher für die Belange anderer
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Es denkt in uns, ohne dass wir es merken
Wenn wir denken und Probleme lösen, kommt es darauf an, dass wir hochkonzentriert bei der Sache sind. Doch diese bewussten kognitiven Prozesse sind nicht alles. Ein Großteil der Denkarbeit läuft unbewusst im Hintergrund. Unser Gehirn denkt für uns. Und vielleicht ist ein Teil der Denkarbeit sogar ganz aus unserem Körper ausgelagert … Ein Bericht von dem Kongress „Geistesblitz und Neuronendonner“ in Nürnberg
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Die Grundachsen der Persönlichkeit
Zwei Schaltkreise des Gehirns bilden die Basis der Persönlichkeit: Sie bestimmen darüber, wie stark ein Mensch nach Anregung und Gesellschaft sucht oder nach Sicherheit und Behaglichkeit strebt. Der Wesenszug „Stabilität“ beschreibt die Neigung, sich im Vertrauten häuslich einzurichten; „Plastizität“ charakterisiert die Lust auf Neues
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So charakterstark sind Psychologie-Heute-Leser
Sie, liebe Leserinnen und Leser, sind in hohem Maße neugierig, lernfreudig und ganzheitlich denkend, dazu freundlich und fair, bindungsfähig und authentisch. Angereichert werden diese Charakterstärken um eine gute Portion Humor, ein Faible für das Schöne und Sinnliche – und Dankbarkeit für all das. Dies hat ein exklusiver Onlinetest ergeben, an dem sich 3647 Leserinnen und Leser von Psychologie Heute beteiligten
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Kafka hilft beim Lernen
Eines Morgens plötzlich als Käfer aufzuwachen ist eine abstruse Vorstellung. Vielleicht sollten wir uns solchen Gedankenspielen aber öfter hingeben – denn die Beschäftigung mit unlogischen Geschichten wie denen Franz Kafkas macht neuen Erkenntnissen zufolge das Lernen leichter. Soll man in Zukunft also vor der Vorlesung ein paar Seiten Kafka lesen?
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Ein bisschen mehr, bitte!
„Wie viel ist das in Euro?“ Der Urlaub in fernen Gefilden verlangt so manchem Reisenden anstrengende Kopfrechenübungen ab. In Europa bleibt einem das Jonglieren mit fremden Währungen zwar meist erspart – ein Problem jedoch werden wir damit nicht los: Uns zieht es zu großen Zahlen hin. Und das hat vielerlei Auswirkungen, nicht nur im Urlaub
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Von Glücksdopern und Euphoriebremsern
„Jeder Mensch will doch so glücklich sein wie irgend möglich!“ Stimmt das? Stimmt nicht! Extravertierte und introvertierte Gemüter zum Beispiel haben einen ganz unterschiedlichen „Sollwert“ des Glücks. Besonders in Leistungssituationen, die Konzentration und Einsatz erfordern, neigen Extravertierte dazu, sich mit heiteren Gefühlen zu „dopen“. Introvertierte hingegen betätigen dann die Euphoriebremse
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Balance-Akt im Tugendzentrum
Manche Menschen sind dafür bekannt, Gutes zu tun. Bis zu dem Tag, an dem sie plötzlich durch das Gegenteil auffallen – wie der Nachbar mit dem Biogarten und den Solarzellen auf dem Dach, der auf einmal im dicken Sportwagen vorfährt. Forscher haben jetzt herausgefunden, dass solch widersprüchliches Verhalten dazu dient, ein optimales Niveau an Tugendhaftigkeit zu halten. Nach dem Motto: Bloß nicht zu viel des Guten!
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Unterbewusst ist Forschung Männersache
Rund um den Globus haben Männer wie Frauen das unbewusste Stereotyp im Kopf, dass Forschung eine Angelegenheit von Männern ist. In Ländern, in denen dieses Vorurteil besonders stark ausgeprägt ist, findet sich tatsächlich bereits bei Achtklässlern eine besonders große Notendifferenz zwischen Jungen und Mädchen in den naturwissenschaftlichen Fächern. Dies ergab eine umfangreiche Onlinestudie in 34 Ländern
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Auf der Suche nach den verlorenen Träumen
Träume drücken unbewusste Wünsche aus, welche die träumende Person aus Scham oder anderen Motiven nicht zulassen kann – und deshalb rasch wieder verdrängt. Diese zentrale These im Theoriegebäude Sigmund Freuds galt Forschern bislang als pure Spekulation. Zwei Hamburger Psychologen suchten jetzt auf experimentellem Weg nach Belegen für die Verdrängung von Geträumtem – und glauben, fündig geworden zu sein
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Persönlichkeit: Bloß nicht zu viel des Guten!
Viel von etwas Begehrenswertem zu haben ist gut. Aber man kann es auch übertreiben. Irgendwann ist ein Sättigungspunkt erreicht, ab dem ein Mehr desselben nicht besser, sondern schlechter ist. Das gilt auch für wünschenswerte Persönlichkeitseigenschaften, wie jetzt Forscher der Universität Halle-Wittenberg entdeckt haben
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Auslandserfahrung macht kreativ
Einfach mal raus, dem Alltag entfliehen, die Seele baumeln lassen – ein Trip in die Ferne ist etwas Herrliches. Für eine längere Zeit ins Ausland zu gehen und dort zu leben hat sogar noch mehr Vorteile: Es macht kreativ. Man muss sich allerdings aktiv an die fremde Kultur anpassen, um von der Erfahrung zu profitieren
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Wer träumt wie?
Menschen, die am Tage eher assoziativ und metaphorisch als in festen Kategorien denken und deren Gefühle eher ambivalent als klar sind, unterscheiden sich auch in ihrem nächtlichen Erleben von Personen, in deren Bewusstsein es wohlgeordnet zugeht: Sie träumen heftiger und realitätsferner. Dies hat jetzt eine Onlinestudie der Universität Düsseldorf ergeben
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Guter Rat lähmt das Gehirn
Lebensversicherung, Aktienfonds oder lieber Sparbuch – wie würden Sie heute Ihr Geld anlegen? Trotz der Enttäuschungen und Bauchlandungen der letzten Zeit vertrauen immer noch viele Menschen in Geldfragen auf den Rat eines Fachmanns. Forscher aus den USA aber raten zur Vorsicht: Offenbar legen die Expertentipps Gehirnregionen lahm, die für das Treffen von Entscheidungen verantwortlich sind
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Ein Treffer kommt selten allein
Wenn ein Stürmer ein Tor geschossen hat, dann hat er „einen Lauf“ und landet weitere Treffer. Wer beim Roulette gewinnt, legt gleich noch einmal nach. Das Vertrauen in das Gesetz der Serie ist ein festes menschliches Denkmuster. Was unter Kognitionsforschern lange als Aberglaube galt, entpuppt sich nun als ursprünglich sinnvolle evolutionäre Entscheidungsstrategie
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Im Alter immer jünger
Man ist so jung, wie man sich fühlt: Das stimmt zwar nicht ganz – wahr ist aber, dass man sich im Alter tatsächlich wieder jung fühlt. Und zwar im Durchschnitt 13 Jahre jünger, als man wirklich ist. Wie Psychologinnen aus Deutschland und den USA jetzt gezeigt haben, verstärkt sich dieser Effekt sogar, je älter man wird
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Gefühlsausdruck ist angeboren
Die Art und Weise, wie wir mit unserem Gesicht Gefühle ausdrücken oder auch zu verschleiern versuchen, ist weitgehend angeboren, nicht erlernt. Dies beweist eine neue Studie, in der der Gesichtsausdruck von blinden und sehenden Sportlern verglichen wurde. Die Übereinstimmung war perfekt
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Das flüchtige Selbst
Unser Ich ist nicht so verlässlich und unverrückbar, wie es uns scheint. Es kann aus dem Körper heraustreten. Es kann Bestandteile dieses Körpers, etwa die eigene Hand, beharrlich verleugnen. Was ist das eigentlich, das „Selbst“, und wie wird es zusammengebaut? Solchen Fragen sind Forscher aus ganz Europa jetzt auf einem Kongress in Heidelberg nachgegangen
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Seht her, was ich nicht bin
Barack Obama und John McCain sind vieles: erfolgreich, intelligent, engagiert. Doch können ihnen diese positiven Eigenschaften zum Sieg verhelfen? Wohl kaum, meinen kanadische und amerikanische Wissenschaftler. Sie empfehlen den Kandidaten eine ganz andere Wahlkampfstrategie: Sie sollten lieber das betonen, was sie
nicht sind
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Die Unlogik der Börsianer
Tagelang rutschen die Kurse ins Bodenlose, dann steigen sie steil an, um schon am nächsten Tag wieder abzusacken: Was sich derzeit an den Börsen abspielt, hat mit Logik wenig zu tun. Kein Wunder: Kognitionspsychologen aus Gießen haben jetzt festgestellt, dass Börsenmakler des schlussfolgernden Denkens ganz und gar unkundig sind
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Hühnerbrühe für die Seele
Hühnerbrühe gegen Liebeskummer? Ein heißer Tee gegen Einsamkeit? Wer sich schon einmal traurig und allein gefühlt hat, weiß, wie gut dann eine dampfende Suppe oder eine schöne Tasse Tee tut. Ist das alles nur Einbildung? Keineswegs, denn wie Wissenschaftler herausgefunden haben, hängen Temperaturempfinden und Gefühle von Einsamkeit tatsächlich zusammen. Anders ausgedrückt: Das Erleben sozialer Isolation fühlt sich ganz wörtlich „kalt“ an
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Warum Frauen immer weglaufen
Dass man allein anhand des Bewegungsmusters eines Menschen ziemlich treffsicher erkennen kann, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt, weiß die Forschung schon seit längerem. Nun haben australische Wissenschaftler entdeckt, dass sich der Gang von Frauen und Männern in einem weiteren kuriosen Merkmal unterscheidet: Männer scheinen dem Beobachter entgegenzukommen, Frauen von ihm wegzulaufen. Aber warum nur?
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Teilen ist menschlich
Kleine Kinder sind wie Schimpansen: Sie wollen alles für sich selbst haben und geben nichts ab. Das ändert sich jedoch mit fortschreitender Reife, wie jetzt Forscher aus Zürich und Erfurt herausfanden. Bereits im Grundschulalter entwickeln Kinder ein ausgeprägtes Gefühl für Fairness. Die meisten sind dann bereit zu teilen und achten peinlich darauf, dass andere Kinder weder mehr noch weniger abbekommen als sie selbst
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So schaut man vertrauenswürdig drein
Wie muss ein Gesicht dreinschauen, damit es maximal vertrauenswürdig wirkt? Und welcher Gesichtsausdruck wirkt auf den Beobachter größtmöglich einschüchternd und hält ihn auf respektvolle Distanz? Mit einem Computerprogramm haben amerikanische Psychologen jetzt prototypische Gesichter entwickelt, die bei Betrachtern exakt den kalkulierten Eindruck hinterlassen
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Welches Geschlecht ist das glücklichere?
Ist es ausgleichende Gerechtigkeit oder ein weiteres Indiz der wirtschaftlichen Benachteiligung von Frauen? Die persönliche Zufriedenheit nimmt im Lebenslauf von Männern und Frauen eine gegensätzliche Entwicklung, wie jetzt eine Studie aus den USA belegt
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Glücksgefühl steigt weltweit an
Endlich einmal eine gute Nachricht: Menschen auf der ganzen Welt sind heute glücklicher als vor ein paar Jahrzehnten. Auch die allgemeine Zufriedenheit mit dem eigenen Leben nimmt zu. Allerdings nicht überall – in Deutschland zum Beispiel nicht
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Was der Gang verrät
Bochumer Studien mit lichtpunktmarkierten Testläufern brachten an den Tag, wie verräterisch unser Gang ist: Schon ab vier Jahren unterscheidet sich die Bewegungsweise von Jungen und Mädchen. Am Gang können wir nicht nur das Geschlecht, sondern auch das Alter erkennen. Er trägt wesentlich dazu bei, ob wir jemanden attraktiv finden oder nicht. Und das bevorzugte Bewegungsmuster lässt sogar Rückschlüsse auf die sexuellen Vorlieben des Beobachtenden zu
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Was nehm’ ich nur?
Einkaufen stresst – endlose Regalwände wollen durchforstet und eine Auswahl zwischen Dutzenden Sorten Käse, Marmelade oder Wein getroffen werden. Wie gut, dass es Sonderangebote gibt, erleichtern sie uns doch die Qual der Wahl. Und halten uns dadurch geistig frisch, denn die vielen kleinen Entscheidungen beim Einkaufen strengen an, wie Forscher herausgefunden haben
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Nett geplaudert, schlecht gefahren
„Hallo, ich bin gerade auf der Autobahn!“, begrüßt die junge Frau den Anrufer und tritt unbeirrt weiter aufs Gas. Telefonieren beim Autofahren ist zwar erlaubt – aber nur, wenn man das Handy nicht in der Hand hält, sondern eine Freisprechanlage benutzt. Doch auch wer sich an die Regel hält, ist nicht unbedingt auf der sicheren Seite, haben Forscher jetzt nachgewiesen. Das Gehirn ist schlichtweg überfordert
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Das Spiel mit dem Klima
Der Klimawandel ist alles andere als ein Spiel: Wenn wir unseren Kohlendioxidausstoß bis 2050 nicht um 50 Prozent senken, dann werden Teile der Welt wahrscheinlich unbewohnbar. Dazu kommen noch andere, bislang kaum vorstellbare Auswirkungen, genauso wie nicht absehbare finanzielle Verluste. Mit einem Ansatz aus der Spieltheorie haben Wissenschaftler jetzt unsere wirtschaftlichen Erwägungen beim Umgang mit dem Klima in einem Experiment simuliert. Die Empfehlung der Forscher: Machen Sie Ihren Einsatz – bevor es heißt: Rien ne va plus!
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Primitives Zählen ist manchmal besser
Vermeintlich „primitive“ Zählweisen sogenannter Naturvölker können einem komplexeren Zahlenverständnis bei bestimmten Fragestellungen überlegen sein. Wenn die Lebensumwelt dies erfordert, kann sich sogar eine komplexe Zählkultur in eine einfache rückverwandeln. Dies wiesen Freiburger Wissenschaftler bei einem Entwicklungsvergleich der Zahlensprache und Rechenweise verschiedener Völker Ozeaniens nach
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Freiburger Forscher simulieren Gedanken
Ein Forscherteam der Universität Freiburg hat ein Computermodell entworfen, mit dem sich im Prinzip menschliche Gedanken simulieren lassen. Anders als bisherige Modelle verfällt das Freiburger Simulationshirn nicht in Ruhestarre, sobald es keinen Input mehr bekommt. Vielmehr geht ihm – ganz wie seinem menschlichen Vorbild – auch ohne Anregung von außen die ganze Zeit über irgendetwas „durch den Kopf“
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Gerechte Schiedsrichter – faire Spieler
Wovon hängt faires Verhalten im Sport ab? Was bringt Stürmer dazu, ihre Gegner zu foulen? Und was veranlasst Verteidiger, mit heimlichem Handspiel ihr Tor zu schützen? Psychologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben Fußballer befragt und herausgefunden: Offensichtlich hängt (un)faires Verhalten hauptsächlich vom Schiedsrichter ab
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Geld motiviert
… wenn man mehr bekommt als der Kollege
Jeder Angestellte weiß: Ein guter Lohn wirkt durchaus motivierend. Dabei kommt es aber nicht nur auf die absolute Summe an, wie jetzt Bonner Hirn- und Wirtschaftswissenschaftler nachwiesen. Noch wichtiger ist, dass man für seine Leistung mehr bekommt als der Kollege nebenan
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Ein wahrer Held fühlt keinen Schmerz
Menschen können Schmerzen besser ertragen, wenn sie sich in eine Heldenrolle hineindenken. Als imaginärer Supermann oder fiktive Superfrau tolerieren sie Schmerzen, die sie unter normalen Umständen als unerträglich empfunden hätten
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Im Alter sinkt die Selbstkontrolle
„Deine Haare sehen heute gar nicht gut aus!“, meint Oma vor versammelter Runde. Ältere Menschen neigen bisweilen zu peinlichen Aussprüchen und Verhaltensweisen. – Wieso?
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„Der da drüben, das bin ich“
„Ich“ und „mein Körper“ – normalerweise empfinden wir das als Einheit. Das muss aber nicht so sein
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Wir sehen, was wir fühlen
Manchmal entwickeln Menschen eine erstaunliche Fähigkeit im Lesen von Gesichtern. Wie ist das zu erklären?
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Warum es hilft, „mal drüber zu reden“
Worte können wirklich heilen: Allein indem man ein negatives Gefühl wie Angst sprachlich benennt, schwächt man es ab. Das haben jetzt amerikanische Neuropsychologen nachgewiesen
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Forscher entdecken die Langsamkeit am frühen Morgen
In den frühen Morgenstunden sind Menschen nicht nur müde, sondern auch langsam in ihren Reaktionen und Entscheidungen. Der Grund: ein Stau im „Flaschenhals der Informationsverarbeitung“
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Im Schlaf formen Düfte die Erinnerung
Wir lernen im Schlaf – und Düfte, die mit dem Erinnerten verknüpft sind, erleichtern diesen Prozess, wie jetzt ein Forscherteam aus Lübeck und Hamburg in einer Serie von Experimenten nachgewiesen hat
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Männer sehen anders als Frauen
Das Sehzentrum des Gehirns ist bei Männern und Frauen verschieden aufgebaut. Wahrscheinlich ist dies die Ursache für die gerne kolportierten Unterschiede beim Landkartenlesen und Wegefinden
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Unser biografisches Gedächtnis wandelt sich mit den Jahren
Unser autobiografisches Gedächtnis arbeitet je nach Lebensalter unterschiedlich. Im Alter behandelt unser Gehirn subjektive Erlebnisse wie objektive Fakten, wie jetzt ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zeigt
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Gedächtnis ist nicht gleich Gedächtnis
Neuropsychologen der Universität des Saarlandes haben erstmals nachgewiesen, dass beim Erinnern zwei separate Gedächtnisformen zusammenspielen. Je nach Situation entstehen unsere Erinnerungen entweder aus einem Gefühl der Vertrautheit oder basieren auf dem bewussten Wiedererkennen
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Bananen sind nicht blau!
Dass wir Bananen als gelb wahrnehmen, hängt nicht nur von den Bananen ab, sondern auch von unserer Erwartung, wie eine Banane auszusehen hat. Psychologen der Universität Gießen haben jetzt nachgewiesen, dass unser Vorwissen die Farbwahrnehmung beeinflusst
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Dem Egoismus das Stirnhirn bieten
Wissenschaftlern der Universität Zürich ist es gelungen, das „Fairplay“-Verhalten und die Zivilcourage ihrer Versuchspersonen zu beeinflussen, indem sie deren Gehirne magnetisch stimulierten
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Ein Blick genügt: Wie erkennt das Gehirn Gesichter?
Wie schafft es das Gehirn, Menschen anhand ihrer Gesichter zu unterscheiden? Tübinger Forscher fanden nun die Antwort: Die Nervenzellen berechnen jeweils die individuellen Abweichungen von einem fiktiven „Durchschnittsgesicht“
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Was denkt sich die Halle-Berry-Nervenzelle?
Einzelne Nervenzellen können die Vorstellung ganz spezifischer Dinge oder Personen repräsentieren, wie Forscher aus Kalifornien entdeckt haben. Eine bestimmte Zelle reagierte zum Beispiel nicht nur auf Fotos der Schauspielerin Halle Berry, sondern sogar auf ihren Schriftzug
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Senioren konzentrieren sich auf das Positive
Ältere Menschen richten ihre Aufmerksamkeit auf positive Gefühle und Informationen, und sie vermeiden Negatives. Jüngere hingegen fühlen sich von Negativem eher angezogen. Zu diesem Ergebnis kam jetzt eine Studie
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Wo Gefühle entstehen
Die Tübinger Psychologin Silke Anders hat in ausgefeilten Experimenten mit „hirnrindenblinden“ Versuchspersonen entschlüsselt, wo im Gehirn auf unbewusste Weise Emotionen ausgelöst werden. Dafür wurde sie nun mit einem Förderpreis ausgezeichnet
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Warum wir uns selbst überschätzen
Die meisten Menschen haben eine zu hohe Meinung von ihren eigenen Fähigkeiten. Die Verklärung der eigenen Kompetenzen hat oft sehr negative Konsequenzen. Wie kommt es, dass wir uns so schlecht selbst einschätzen können?
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Wir verstehen nur, was wir auch imitieren können
Wie können wir uns vorstellen, was andere gerade denken oder beabsichtigen? Entscheidend ist offenbar eine Art Simulation in unserem Gehirn, sobald wir eine Person beobachten. Neue Forschungsergebnisse zeigen sogar: Man braucht das Gefühl für seinen eigenen Körper, um auch die Handlungen eines Gegenübers richtig nachvollziehen zu können
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Risikobereite Menschen sind zufriedener
Wer gerne Risiken eingeht, ist mit seinem Leben zufriedener. Das ergab jetzt eine große Studie mit 20.000 Befragten
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Erotische Bilder machen vorübergehend blind
Ein Mann starrt wie hypnotisiert eine attraktive Frau auf der anderen Straßenseite an und rennt einen Meter weiter gegen einen Pfosten … Warum? Eine Untersuchung hat ergeben: Emotional aufwühlende Bilder machen uns vorübergehend „blind“
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Psychotherapieforscher Klaus Grawe verstorben
Der bekannte Psychotherapieforscher starb viel zu früh am 10. Juli 2005
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Im Gehirn gleicht fiktive Gewalt realer Aggression
Während eines gewalttätigen Computerspiels werden beim Spieler offenbar dieselben Hirnregionen aktiv wie bei einer Aggression, in die er selbst verstrickt ist. Diesen Schluss legt ein Experiment von Verhaltensbiologen der Universität Aachen nahe
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Ältere Menschen sind leichter zu beeinflussen
Wenn man älter wird, lässt häufig das Gedächtnis nach. Man sucht jedoch nicht nur nach Namen und Worten, sondern ist auch leichter beeinflussbar
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Links ist die Schokoladenseite
Merkwürdigerweise schenken wir der linken Seite unseres Gesichtsfeldes mehr Aufmerksamkeit als der rechten. Bislang gingen Forscher davon aus, dass dies eine Eigenart des hochentwickelten menschlichen Gehirns sei. Nun aber stellten Bochumer Biopsychologen fest, dass auch Vögel lieber links picken
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Männer erinnern sich „räumlicher“ als Frauen
Frauen und Männer nutzen beim Erinnern teilweise unterschiedliche Areale ihres Gehirns, wie Psychologen des Forschungszentrums Jülich herausfanden
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Wie viele Informationen können wir verarbeiten?
Menschen können nur vier Elemente gleichzeitig verarbeiten, zeigt eine aktuelle australische Studie. Darüber hinausgehende Informationen finden im so genannten Arbeitsgedächtnis keinen Platz mehr
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Wenn Ängste die Blicke steuern
Phobiker sind nicht mehr Herr ihrer Aufmerksamkeit, sobald das Objekt ihrer Ängste in Sicht kommt
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Im Traum Probleme lösen
Eine kanadische Studie bekräftigt die Vermutung, dass wir im Schlaf Probleme lösen – allerdings erst nach einer Woche
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Mit steigender Intelligenz sinkt die Suizidgefahr
Junge Männer, die im Intelligenztest schlecht abschneiden, haben ein höheres Suizidrisiko als geistig wachere Altersgenossen
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Den Gehirnen von Spielern fehlt es an „Kick“
Die Gehirne von Glücksspielern weisen ähnliche Auffälligkeiten auf wie jene von Drogenabhängigen: Das Belohnungszentrum ist unterstimuliert
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