Psychologie Heute, Compact 29 - Leseprobe

Trennung und Neubeginn

Verlustängste überwinden, Veränderung wagen

Ob es sich um unglückliche Partnerschaften, unbefriedigende Arbeitsverhältnisse, um kraftraubende Freundschaften oder schlechte Aktien  handelt – viele Menschen haben Angst davor, einen Schlussstrich zu ziehen. Die Folgen des Verharrens sind oftmals erheblich: Wer sich nicht trennen kann, setzt seine Gesundheit, sein Wohlbefinden und seine Lebensziele aufs Spiel. Wie kann man die Furcht vor Veränderungen verlieren und Mut fassen für das Neue?  

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Compact 29: Trennung und Neubeginn

Wer sich nicht trennen kann, setzt seine Gesundheit, sein Wohlbefinden und seine Lebensziele aufs Spiel. Wie kann man die Furcht vor Veränderungen verlieren.

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Editorial

Wir müssen loslassen!

 11 / 2011 von: Ursula Nuber

Wenn man 20 oder 30 Jahre alte Filme und Fernsehsendungen ansieht, merkt man ihn – den schnellen Wandel der Zeit. Da tippen Kriminalbeamte auf Schreibmaschinen ihre Berichte, telefonieren Kleingangster aus Telefonzel- len, rauchen die Darsteller eine Zigarette nach der anderen, und die Straßen...

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Inhalt

Verlustangst: Nur nicht alleine sein!
von Ulrike Sammer

Verlustangst entsteht nach schwerwiegenden frühen Trennungen. Sie prägt den Alltag von zwischenmenschlichen Beziehungen und vor allem die Beziehung zu einem Partner. Weil für betroffene Menschen Verluste zur Katastrophe werden, versuchen sie, andere um jeden Preis an sich zu binden.

 

Schwierige Abschiede                                             


von Ursula Nuber

Unerfreuliche Beziehungen beenden. Einen Schlussstrich ziehen unter ein verlustreiches Objekt. Falsche Entscheidungen wieder rückgängig machen. Sich lösen von hochgesteckten Zielen. Wir würden all dies gerne tun, und doch verharren wir oft in Passivität. Warum ist es so schwer, ein Ende zu finden? 

Die Kunst der Abdankung  
von Karlheinz Geißler

Rilkes Schlussvers aus der achten Duineser Elegie lautet: „So leben wir und nehmen immer Abschied.“ Poetisch drückt das die Selbstverständlichkeit aus, dass wir uns zu jedem Zeitpunkt des Lebens, also permanent, trennen müssen. Aber wir haben heute die Kunst des Schlussmachens und Abschiednehmens gründlich verlernt.

Bleiben oder gehen?
von Anna Roming

Leerlauf, Routine, ständige Auseinandersetzungen oder lähmendes Schweigen: Wenn die Paarbeziehung an Leben verloren hat, tauchen zwangsläufig Trennungsgedanken auf. Doch ist die Auflösung der Beziehung wirklich der richtige Schritt?

weitere Themen dieser Ausgabe

 • Nicht mit dir, nicht ohne dich
 • Funkstille: Wenn Kinder den Kontakt abbrechen
 • Es war einmal… Von Bildern und anderem Gepäck
 • „Du musst nur loslassen“
 • Vergebung: Die Chance zum Neuanfang
 • Zeit nehmen für den Abschiedsschmerz
 • Der schwierige Übergang von Alt zu Neu
 • Loslassen. Endgültig.

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Die kleinste Familie der Welt

Von Bernadette Conrad
Vom spannenden Leben allein mit Kind. Btb, München 2016, 349 Seiten

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