Nicht ganz überraschend fängt Florian Holsboers autobiografisches Buch Biologie für die Seele (C.H. Beck, München 2009) mit Fußball an. Schließlich ist er einer breiten Öffentlichkeit als „Arzt von Sebastian Deisler“ bekannt. 2003 hatte der damalige Nationalspieler und Starkicker von Bayern München wegen einer schweren Depression Hilfe bei ihm gesucht. Anders als Torhüter Robert Enke, der seine Depression geheim hielt und im November 2009 seinem Leben ein schreckliches Ende setzte, ist Deisler ein Profifußballer, der offen über eine psychische Krankheit spricht. Das hat in den Medien großes Aufsehen erregt und auch Holsboer als behandelnden Psychiater ins Scheinwerferlicht gerückt. Gemeinsam mit Bayernmanager Uli Hoeneß stand er Reportern Rede und Antwort, referierte über die Depression im Allgemeinen und die Probleme des Fußballstars im Besonderen. Seitdem wird er von Journalisten gerne angerufen, denn er gilt als Gesprächspartner, der knackig formulieren kann und sich nicht scheut, pointiert Stellung zu beziehen.
Der Ruf ist nicht unverdient. Bei einem Besuch im Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München zeigt sich Holsboer als souveräner und entspannter Gastgeber. Er gehört nicht zu denjenigen, die sich im Interview schmallippig geben oder in verschachtelten Bandwurmsätzen reden. Es ist amüsant, wenn er aus seinem Leben erzählt; dezidiert äußert er sich zu gesellschaftspolitischen Problemen. Vor allem kann er anschaulich darüber reden, wie man die Ursachen der Depression entschlüsseln und wirksame Behandlungsmöglichkeiten entwickeln kann. Praktisch sein ganzes Medizinerleben hat Holsboer der Depressionsforschung gewidmet. Bereits Anfang der 1980er Jahre legte er grundlegende Arbeiten zum Zusammenhang zwischen Stress und Depression vor und zählt heute zu den führenden Experten weltweit.
Auch an seinem Institut steht – neben Angsterkrankungen – die Depression im Mittelpunkt. Das Haus, in dem geforscht, aber auch behandelt wird, ist für seine integrative und innovative Arbeitsweise bekannt. Holsboer hat dafür gesorgt, dass Grundlagenforschung, klinische Forschung und Patientenversorgung Hand in Hand laufen. „Unsere Ärzte und Psychologen müssen in der Lage sein“, betont er, „Fragestellungen, die sich aus der klinischen Arbeit ergeben, so zu formulieren, dass sie von den Grundlagenforschern in Versuchsanordnungen umgewandelt werden können.“ Das Spektrum umfasst biochemische, molekularbiologische, genetische und verhaltensbiologische Untersuchungen; auch 10.000 sogenannte Knock-out-Mäuse, die als Tiermodelle für menschliche Krankheiten dienen, sind in der Münchner Kraepelinstraße zu Hause. Die Erkenntnisse der Grundlagenforscher wiederum finden direkten Eingang in klinische Studien.
Mit dem Institut, das er 1989 als Direktor übernahm, hat das heutige kaum mehr etwas zu tun. Damals strahlte das Interieur noch das Flair der Zwischen- und Nachkriegszeit aus: eine finstere Eingangshalle, mit dunklen Fliesen belegte Fußböden, das Büro des Direktors mit ausladenden Möbeln vollgestellt. Die technische Ausstattung der Labors war hoffnungslos veraltet. In den ersten zwei Jahren baute Holsboer das Institut erst einmal komplett um. Im kollektiven Bewusstsein des Instituts ist der von Holsboer ausgelöste „Bauschock“ offenbar immer noch präsent. Zum 60. Geburtstag im Jahre 2005 schenkten ihm die Mitarbeiter ein „Goldenes Buch des Bauens“, das man in seinem Büro bewundern kann. Darin findet sich ein Foto des stolzen Bauherrn, unter dem – frei nach Descartes – steht: „Ich baue, also bin ich.“
Aber nicht nur wegen seiner Baulust hat das Team für seinen energischen Chef den Spitznamen „Change Monster“ erdacht. Auch die Struktur des Instituts krempelte er komplett um. Er dezimierte die Vielzahl unabhängig voneinander tüftelnder Arbeitsgruppen, die alle Facetten psychischer Erkrankungen mit allen damals verfügbaren Methoden erforschten, und konzentrierte die Kräfte auf einige wenige Themen, allen voran die Depression. Gegen den Widerstand des Betriebsrats wurde das Institut in einen Wirtschaftsbetrieb umgewandelt und neue, innovativ denkende Mitarbeiter eingestellt.
Vom Festhalten an althergebrachten Strukturen und Vorgehensweisen hält Holsboer nicht viel. Im Laufe seiner Karriere hat er immer wieder ungewöhnliche Wege eingeschlagen und sich damit unter traditionelleren Zeitgenossen nicht nur Freunde gemacht. Die Wurzeln seiner undogmatischen Art reichen bis in seine Kindheit, wie er selbst meint. Zwar sei er eher ein artiges Kind gewesen, doch der unkonventionelle Lebensstil der Eltern habe ihn auf besondere Weise geprägt.
Geboren 1945, drei Wochen nach der Kapitulation der Wehrmacht, wuchs Holsboer in München in einem Künstlerhaushalt auf. In zwei Haushalten, muss man besser sagen. Die Eltern, der Schauspieler und Theaterintendant Willem Holsboer und die Schauspielerin Margot Rupp, trennten sich, als er vier Jahre alt war, und die Mutter zog mit dem Filmproduzenten Günther Stapenhorst zusammen. Der Sohn pendelte fortan zwischen der Bohemienwohnung des Vaters und dem eleganten, in Bogenhausen gelegenen Heim von „Stiefvater“ und Mutter, in das gelegentlich auch noch Stapenhorsts Ehefrau einzog. Zwischendurch war er für Wochen und Monate „in Pension“ und wurde von vertrauenswürdigen Familien gegen Bezahlung versorgt, wenn seine Eltern an fernen Bühnen oder Drehorten arbeiteten.
Unter den verwirrenden Lebensverhältnissen und den ständigen Ortswechseln habe er nicht gelitten, betont Holsboer heute. Insbesondere die Mutter habe ihm ein großes Urvertrauen vermittelt, und auch mit den beiden Vätern, die sich untereinander gut verstanden, fühlte er sich eng verbunden. Vielmehr habe die schillernde, freizügige Künstleratmosphäre, die er von früh an erlebte, in ihm eine gewisse „Selbstverständlichkeit zum Unkonventionellen“ geweckt. Die Regeln, die in einem bürgerlich-akademischen Milieu gelten, habe er nicht gekannt und musste deshalb keine Rücksicht darauf nehmen. So ist wohl auch sein furchtlos-forscher Stil als Wissenschaftler zu erklären, wie er meint: „Ich habe manches an Dogmen und Konventionen umgehauen, nicht weil ich sie unbedingt umhauen wollte, sondern weil mir gar nicht bewusst war, dass es sie gibt.“
Im Chemiestudium, das er nach dem Abitur begann, erwarb er sich schnell den Ruf, ein Querdenker zu sein. Die Liebe zur Chemie hatte er auf dem Gymnasium entdeckt, und der ansonsten mittelmäßige Schüler glänzte in diesem Fach mit den besten Noten. Auch an der Universität machte er mit exzellenten Leistungen auf sich aufmerksam – und durch seinen unorthodoxen Stil. So hatte er die Idee, die Quantenmechanik zur Vorhersage chemischer Reaktionen zu nutzen. Statt stundenlang über dampfenden Reagenzgläsern und Kolben zu stehen, wollte er chemische Probleme durch quantenmechanische Rechenverfahren lösen. Demonstrativ trug er am Institut, an dem er nach dem Diplom als Doktorand arbeitete, nicht mehr den obligatorischen, von Chemikalien durchlöcherten weißen Kittel.
Zwar musste er bald feststellen, dass sein Vorhaben undurchführbar war, dennoch gingen aus seinen Forschungsarbeiten sehr respektable Veröffentlichungen hervor. Er galt als zukünftiger Star des Fachs, und verschiedene Lehrstühle bemühten sich um ihn. „Man gab mir als Assistent sogar einen Stellplatz auf dem Institutsparkplatz, was völlig unüblich war“, erinnert er sich lachend. Doch dann überraschte er die Ordinarien mit einer, wie diese meinten, verrückten Entscheidung: Er wollte den Chemikerkittel an den Nagel hängen und Mediziner werden.
Bei seinem Entschluss spielten auch gesundheitliche Gründe eine Rolle. Eine Allergie auf Chemikalien schränkte seine beruflichen Perspektiven ein. Doch vor allem war er über das, wie er fand, kleingeistige Denken in der damaligen Chemie frustriert. Auf Kongressen hatte er erlebt, wie berühmte Fachvertreter mit großem Eifer diskutierten, ob man eine bestimmte Naturkonstante an der fünften oder erst sechsten Stelle hinter dem Komma runden dürfe. „Ich wollte etwas machen, bei dem man von vornherein weiß, dass man es nie ganz verstehen kann.“ In der Medizin oder genauer in der Psychiatrie sah er ein solches Gebiet: „Das Gehirn ist so komplex, das wird man niemals ganz verstehen.“
Obwohl ihm die Chemieprofessoren dringend abrieten, setzte er die berufliche Neuausrichtung zügig um. 1974, noch während er als Assistent am chemischen Institut seine Dissertation beendete, schrieb er sich als Endzwanziger an der medizinischen Fakultät ein. Er war ein eher mittelmäßiger Medizinstudent und praktizierte „ökonomisches Lernen“. Beim Physikum fiel er deshalb fast durch: „Weil das Bein so viele Muskeln hat, habe ich es in der Vorbereitung weggelassen. Prompt musste ich in der Anatomieprüfung ein Säuglingsbein sezieren.“ Doch schließlich hatte er das medizinische Staatsexamen in der Tasche und promovierte zwei Jahre später, 1979, zum Dr. med. Erst arbeitete er in einer Kinderklinik, dann wechselte er in die Psychiatrie. Die klinische Arbeit mit psychisch Kranken faszinierte ihn, doch die Liebe zur Chemie blieb. Daran hat sich bis heute auch nichts geändert. „Ganz tief in meinem Herzen bin ich immer noch Chemiker“, betont er. „Auch tief im Hirn“, fügt er hinzu, „denn die Denkweise der Chemie habe ich nie aufgegeben.“
Als Assistenzarzt an der Uniklinik München und später in Mainz ging er mit dem Blick und den Methoden eines Chemikers an psychiatrische Probleme heran. Den Zusammenhang zwischen Stresshormonen und depressiven Symptomen wollte er untersuchen. Sein Chef ließ ihn machen. Holsboer fand einen industriellen Partner, ließ sich aus der Schweiz die für seine Versuche notwendigen chemischen Substanzen schicken und überzeugte Patienten, an den neuartigen Studien teilzunehmen. Mit Erfolg: 1984 gelang ihm der Nachweis, dass eine Depression ausgelöst wird, wenn aufgrund einer Fehlreaktion im Gehirn ein bestimmtes Eiweißmolekül (das sogenannte Neuropeptid CRH), das bei Stress gebildet wird, übermäßig lange erhöht bleibt. Dadurch wurde Mainz in Deutschland „zum Lichtpunkt einer modernen Psychiatrie“, wie Holsboer mit entwaffnendem Selbstbewusstsein resümiert.
Auch für ihn persönlich brachten diese Arbeiten einiges in Schwung. Insbesondere im Ausland wurde er bekannt und erhielt Angebote von Universitäten in den USA und der Schweiz. Die Max-Planck-Gesellschaft, die den Direktorenposten am Münchner Institut neu zu besetzen hatte, klopfte ebenfalls bei ihm an. Er galt als Vertreter einer neuen Forschergeneration, die biologisch-chemische Fehlregulationen des Gehirns als Ursachen für psychische Erkrankungen ins Blickfeld nahm.
Gleichzeitig riefen die schnelle Karriere des Quereinsteigers und sein naturwissenschaftliches Verständnis heftige Gegenwehr hervor. Die Anhänger sozial- und tiefenpsychologisch abgeleiteter Ansätze stemmten sich gegen die neue Ausrichtung. Als Holsboer 1987 einen Ruf an die Universitätsklinik Freiburg annahm (die Max-Planck-Gesellschaft brauchte noch zwei weitere Jahre, um ihren Auswahlprozess zu seinen Gunsten zu entscheiden), blies ihm der Wind erst einmal kühl ins Gesicht. Bei der Antrittsvorlesung warfen ihm Kritiker im Auditorium vor, psychische Leiden seelenlos und materialistisch zu analysieren. Den Suizid einer Patientin kurz nach seinem Start kommentierte die Badische Zeitung mit der Bemerkung, dass nun ein Chemiker auf dem Psychiaterlehrstuhl sitze.
Noch heute wundert er sich über die damalige Schwarz-Weiß-Malerei: „Das Bild vom warmherzigen und verständnisvollen Psychologen auf der einen und dem Chemiker, der mit der pharmakologischen Keule kommt, auf der anderen Seite fand ich immer völlig absurd.“ Eine solche Sichtweise sei auch historisch nicht zu begründen: Schon in der Antike habe man einen naturwissenschaftlichen Zugang zur Psyche gesucht, und auch Freud habe sich mit Neurobiologie befasst. Er räumt aber ein, dass seine Vorliebe für pointierte Formulierungen nicht immer zum Abbau von Widerständen beigetragen hat.
Mittlerweile haben sich die Fronten weitgehend aufgelöst. Depression wird als multifaktorielle Erkrankung angesehen, bei der Gene, Biochemie und Umwelt in Wechselwirkung treten. „Viele Dogmen wurden über den Haufen geworfen“, so Holsboer. „Als ich studierte, hat man noch heiß über den vermeintlichen Unterschied zwischen endogener und neurotischer Depression diskutiert. Heute redet darüber niemand mehr.“
An seinem Institut sind Biologie und Psychologie eng verzahnt. In der Klinik setzt man auf ein integratives Konzept, das Psychopharmakabehandlung mit Verhaltenstherapie kombiniert. Auch in der Forschung arbeiten Mediziner, Psychologen und Naturwissenschaftler Seite an Seite. In der Arbeitsgruppe „molekulare Psychologie“ beispielsweise untersuchen Wissenschaftler unter der Leitung eines Psychologen, welche genetischen und biochemischen Veränderungen in den Zellen dafür verantwortlich sind, dass manche Menschen nach einem traumatischen Ereignis wie einem Terroranschlag eine posttraumatische Belastungsstörung mit starken Ängsten und ständigen „Flashbacks“ entwickeln.
Wegen innovativer Projekte wie diesem genießt das Institut ein hervorragendes Renommee. Ein international besetztes Gutachtergremium, das die wissenschaftliche Leistung des Hauses regelmäßig bewertet, bescheinigt ihm „das beste Programm zur Erforschung von Depressionen und Angsterkrankungen in der Welt“. Auch als Arbeitgeber ist die Forschungsstätte in München-Schwabing beliebt. Holsboer hat keine Probleme, an gute Leute zu kommen. Seit er Direktor ist, hat sich die Belegschaft auf rund 600 verdoppelt, davon 130 Wissenschaftler. Dazu kommen jedes Jahr noch einmal mehrere Dutzend Gastwissenschaftler aus aller Welt.
Der Erfolg sei Holsboers Gespür für zukunftsträchtige Ideen, seiner Doppelqualifikation und seiner unkonventionellen Herangehensweise zu verdanken, meint Christian Behl, Professor für Pathobiochemie an der Universität Mainz und früher langjähriger Mitarbeiter von Holsboer: „Er lässt sich nicht durch das Korsett des klassischen Wissenschaftsbetriebs einschnüren, sondern sucht nach innovativen Wegen, um seine Pläne zu realisieren.“ Das bedeutet zum Beispiel, externe Geldgeber von Projekten zu überzeugen, auch wenn sie zunächst unorthodox erscheinen. Nur ein Drittel seines Budgets erhält Holsboer von der Muttergesellschaft, der Rest wird von außen finanziert. Er pflegt gute Kontakte zu Geschäftsleuten aus der Industrie und Finanzwelt, mit deren Hilfe er beispielsweise eine Biotechfirma zur Entwicklung neuartiger Medikamente gegründet hat. Aber auch Prominente wie Gunter Sachs, mit dem er gut befreundet ist, gehören zu den Förderern des Instituts.
Holsboer versteht sich als Macher und Realisierer. Formulierungen wie „man müsste“ oder „man sollte mal“ sind ihm ein Graus. „Einen Konjunktiv hören Sie bei mir selten“, betont er. „Man muss die Dinge anpacken, auch wenn es manchmal danebengeht. Wir wollen hier am Institut die dicken Probleme lösen und uns nicht mit ‚man müsste‘ aufhalten.“ Seine Mitarbeiter bescheinigen ihm exzellente Managerfähigkeiten. „Er führt ein straffes, sehr effizientes Regiment und schafft es, Mitarbeiter bei ihren Stärken zu packen“, lobt Isabella Heuser, die sieben Jahre für Holsboer gearbeitet hat und heute Direktorin der psychiatrischen Klinik der Berliner Charité ist. „Dabei behält er immer seinen Humor. Ich habe ihn nie angespannt oder mürrisch gesehen.“
Mürrisch kann man sich Holsboer in der Tat schwer vorstellen. Er ist charmant, strahlt Positivität und Wärme aus. Nach seinen unterhaltsamen Vorträgen werde er manchmal gefragt, erzählt er, warum er nicht Schauspieler geworden sei. Dabei hat er nichts Oberflächliches an sich. Leidenschaftlich spricht er über die großen Zukunftsfragen, die ihn beschäftigen: die Gründe für die Zunahme psychischer Erkrankungen, die Entwicklung von Medikamenten, die auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt sind, den Weg von einer Reparatur- zu einer Präventivmedizin.
Auch gesellschaftspolitische Themen interessieren ihn sehr. Als Student engagierte er sich in der Studentenbewegung, heute liegt ihm die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen am Herzen. „Eine Depression kann jeder bekommen“, ist eine seiner zentralen Botschaften. In seinem Buch nimmt die Beschreibung depressiver Künstler, Politiker und Unternehmer aus Geschichte und Gegenwart, die trotz ihrer psychischen Probleme Hervorragendes leisteten, einen breiten Raum ein. Des Lobes voll ist er über Sebastian Deisler, den er wegen des Mutes, seine Krankheit öffentlich zu machen, als Helden betrachtet. Keine mit öffentlichen Mitteln oder von Pharmafirmen mit viel Geld geförderte Kampagne, meint er, habe so viel zum Abbau von Vorurteilen beigetragen wie die Offenheit des Fußballstars. „Ich wäre froh, wenn mehr meiner prominenten Patienten diesen Mumm hätten.
© Psychologie Heute 2010
Dieser Artikel wurde veröffentlicht in Psychologie Heute 3/2010, Seite 60 bis 65. Heft 3/10 bestellen
Fotos: Stefan Blume
Jeden Monat stellen wir Ihnen auf unseren Internetseiten eine der wichtigsten, innovativsten und prägendsten Persönlichkeiten aus Psychologie, Psychotherapie und Sozialwissenschaften vor. Die Artikel entstammen unserer Heftserie „Das Porträt“.
Lesen Sie in diesem Monat über Florian Holsboer
Mitte Juni folgt ein Porträt von:
Bildnachweis Porträts:
Foto von Klaus Dörner: agenda (Michael Kottmeier)
Loftus: Axel Koester
Holsboer, Jellouschek, Moser, Petzold, Riedel, Rohde-Dachser, Stierlin, Willi: Stefan Blume
Birbaumer, D. Dörner, Hell, Prinz, Stern, Tausch: Mathias Ernert
Czikszentmihalyi: Ricardo Herrgott
Baltes: Nina Höffken
Kahneman, Kernberg, Solms: Jürgen Frank
Jaeggi: Ingmar Kurth
Schulz von Thun: Anja Lubitz
Leuzinger-Bohleber: Pat Meise
Yalom: Joseph Siroker
Kast: Judith Stadler

Im Jahr 2004 konnten wir auf 30 Jahre Psychologie Heute zurückblicken. Aus diesem Anlass haben wir exklusiv für unsere Leser das Jubiläumsbuch „Faszination Psychologie“ aufgelegt. Es versammelt 100 Beiträge bedeutender Autoren aus drei Jahrzehnten … mehr