www.psychologie-heute.de | Mark Solms im Porträt
DAS PORTRÄT
MARK SOLMS

„Auch ein Neuropsychologe kann sich für die Tiefe der Seele interessieren“

Ein Porträt von Annette Schäfer

Zentrale Hypothesen Sigmund Freuds sind heute wieder topaktuell. Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hat der Neuropsychoanalytiker Mark Solms. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, freudianische Konzepte mit modernen Erkenntnissen über die Funktionsweise des Gehirns in Einklang zu bringen

In Medienberichten über Mark Solms fehlt selten der Hinweis auf seine rastlose Reiserei. Der umtriebige Wissenschaftler jettet fast jeden Monat um die halbe Welt. Zwei Wochen Kapstadt, eine Woche London und eine Woche New York, so sieht seit 2001 seine Zeiteinteilung aus. Die Liste seiner Tätigkeiten erklärt den Stand seines Meilenkontos: Leiter der Abteilung für Neuropsychologie am südafrikanischen Groote Schuur Hospital und Professor an der Universität Kapstadt, Ehrendozent für Neurochirurgie am St Bartholomew’s Hospital und der Royal London School of Medicine, Direktor des Arnold Pfeffer Center for Neuro-Psychoanalysis in New York, Vorsitzender der International Neuro-Psychoanalysis Society.

Angesichts eines solchen Pensums erstaunt es, wie leicht es ist, einen Termin mit ihm auszumachen. Auf die Interviewanfrage schlägt er kurzfristig ein Treffen in New York vor. Das Gespräch findet im Haus eines Freundes statt, in dem er während seiner regelmäßigen Aufenthalte in der amerikanischen Metropole wohnt. Die gediegene Einrichtung in diesem Heim auf der vornehmen Upper East Side lässt die Energie und Lockerheit, die der südafrikanische Forscher ausstrahlt, noch deutlicher hervortreten. Auf dem edlen Seidensofa im Salon und später in einem tiefen Sessel im vertäfelten Büro sitzend, wirkt er ein bisschen fehlplatziert. Mit seinem runden Jungengesicht, den strahlend blauen Augen und seiner lebhaften Art kann man ihn sich gut auf seinem Weingut in der Nähe von Kapstadt vorstellen, auf dem er mit seiner Frau Karen (ebenfalls eine Neuropsychologin) und seinen beiden Kindern lebt. Das Anwesen hat er vor einigen Jahren von einem Cousin übernommen, der vor dem finanziellen Aus stand. Angeregt erzählt Solms von der Geschichte der Farm und den verschiedenen Weinsorten, die sein Verwalter nun anbaut. Doch so richtig in Fahrt kommt er, als er über die Neuropsychoanalyse spricht.

Neuropsychoanalyse ist ein Begriff, den es bis vor rund zehn Jahren noch nicht gab. Diese Richtung strebt danach, die bislang komplett getrennten und sich oft antagonistisch gegenüberstehenden Felder Neurowissenschaften und Psychoanalyse zusammenzuführen. Solms gilt als einer der Väter dieses interdisziplinären Forschungsgebietes. Seit Beginn der 1990er Jahre versucht er, freudianische Konzepte mit modernen Erkenntnissen über die Funktionsweise des Gehirns in Einklang zu bringen.

„Mir war klargeworden, dass sowohl die Neurowissenschaften als auch die Psychoanalyse gravierende Mängel haben“, begründet Solms seine Aktivitäten. „In der traditionellen Neuropsychologie wird die Psyche fast völlig ausgespart; es mangelt an einer Theorie des subjektiven Empfindens. Die Psychoanalyse liefert eine solche Theorie, aber es fehlte eine angemessene wissenschaftliche Überprüfung – was vor allem daran liegt, dass sich Analytiker wenig um die neuronalen Prozesse hinter psychischen Phänomenen kümmern. Ich wollte das freudianische Theoriegebäude mit der Neuropsychologie in einer Weise verbinden, die eine wissenschaftliche Fundierung erlaubt.“

Die Idee, den Ansatz Neuropsychoanalyse zu nennen, entstand 1998, als Solms mit gleichgesinnten Kollegen die Gründung einer Fachgesellschaft und eines Journals für die junge Disziplin beschloss. Seitdem hat sie sich zu einem der heißesten Themen unter Psychoanalytikern wie Neurowissenschaftlern entwickelt. Es gibt durchaus Kritiker der Synthese. Doch die Unterstützung renommierter Wissenschaftler auf beiden Seiten – Wolf Singer, Antonio Damasio, Eric Kandel, Otto Kernberg, Marianne Leuzinger-Bohleber – hat wie ein Ritterschlag gewirkt und das Interesse zahlreicher junger Kollegen geweckt. Überall auf der Welt entstanden interdisziplinäre Gruppen, in denen Analytiker und Neurowissenschaftler gemeinsam arbeiten. Als die Medien 2006 Freuds 150. Geburtstag feierten, kam kaum einer der zahlreichen Artikel ohne eine ausführliche Würdigung der Neuropsychoanalyse aus. Die interdisziplinären Anstrengungen hätten zu einer bemerkenswerten Rehabilitation und Renaissance Freuds geführt, wurde berichtet und Mark Solms als einer der federführenden Akteure vorgestellt.

Der 48-Jährige ist hervorragend zum Pionier der Geist-Gehirn-Synthese qualifiziert, denn er kennt sich sowohl mit der Psyche als auch mit dem Hirn bestens aus. Nach einem Studium der Neuropsychologie an der Witwatersrand-Universität in Johannesburg hat er noch eine neunjährige Ausbildung zum Psychoanalytiker am Londoner Psychoanalytischen Institut drangehängt. „Ich habe insgesamt 17 Jahre studiert“, betont er und scheint darüber selbst ein bisschen erstaunt. Doch es ist nicht nur sein Fachwissen, das ihn zum Vordenker prädestiniert. Seine ausgeprägte Neugier, wie Gehirn und Geist zusammenhängen, wurzelt in einem Kindheitsereignis, das sein Leben für Jahre überschattete.

1961 in einem kleinen Ort in Namibia geboren, das damals von Südafrika besetzt war, wuchs Solms in einer gutsituierten, aber isolierten Familie auf. Der Vater fungierte als Verwaltungschef der Ansiedlung, in der vornehmlich Angestellte des Diamantenriesen De Beers wohnten. Mark und seine beiden Geschwister waren die einzigen Englisch sprechenden Kinder weit und breit und blieben meist unter sich. Die Sprache war nicht die einzige Hürde. Obwohl die Solmschen Vorfahren selbst aus Deutschland kamen, war es für die Kinder schwierig, Kontakte in der überwiegend deutschstämmigen Gemeinde zu knüpfen. So war Lee, der zwei Jahre ältere Bruder, Marks einziger Freund.

Solms erinnert sich noch gut an den Tag, an dem sich seine Welt auf dramatische Weise veränderte: „Meine Eltern fuhren mit einer Yacht raus, während Lee und ich an Land zurückblieben. Da fiel mein Bruder vom Dach des Yachtclubs, auf das er zum Spielen geklettert war, und zog sich eine schwere Kopfverletzung zu.“ Der vierjährige Mark sah zu, wie die Eltern und der Bruder mit dem Helikopter ins Krankenhaus nach Kapstadt flogen. Als der Junge zurückkam, war er nicht mehr derselbe. Nicht nur die kognitiven Fähigkeiten des Sechsjährigen waren eingeschränkt, auch seine Persönlichkeit war völlig verändert. „Er war nicht gestorben, aber mir kam es fast so vor“, erzählt Solms. „Der alte Lee existierte einfach nicht mehr.“

Für Mark begann eine schwierige Zeit. Er hatte seine wichtigste Bezugsperson verloren und verbrachte nun seine freie Zeit überwiegend allein. Die Mutter, die sich im Stillen mit Schuldgefühlen quälte, verleugnete die Veränderungen ihres älteren Sohns. Mit dem Vater, einem strengen und reservierten Mann, konnte Mark nicht sprechen. Dass der kleine dem größeren Bruder nun mental und emotional überlegen war, konnten weder der Bruder noch die Eltern akzeptieren. Lee ließ den Jüngeren seine körperliche Dominanz spüren; die Eltern begannen, Marks ausgeprägtes Interesse an intellektuellen Themen zu bremsen.

Eine gewisse Erleichterung brachte der Aufenthalt in einem Internat in Südafrika, in dem beide Jungen die Schulzeit verbrachten. Mark fand Freunde seines Alters, doch seine Beziehung zum Bruder blieb kompliziert: „Mir war seine Art peinlich, gleichzeitig wollte ich ihn vor anderen schützen. Er aber wollte nicht von seinem jüngeren Bruder beschützt werden.“

In der Rückschau sieht Solms den Unfall seines Bruders als prägendstes Erlebnis in seinem Leben an – nicht nur in persönlicher, sondern auch in beruflicher Hinsicht: „Ich bin überzeugt, dass mein Interesse für die neuronale Basis der Psyche durch dieses Ereignis und die schmerzlichen Folgen angefacht wurde. Ich wollte verstehen, wie eine Kopfverletzung einen Menschen so verändern kann – seine Persönlichkeit, seine Beziehungen, sein ganzes Leben.“ Der Zusammenhang zwischen dem traumatischen Ereignis und seinen professionellen Ambitionen wurde ihm allerdings erst im Laufe der Zeit bewusst, „absurd spät“, wie er selbst meint.

Als er mit 18 Jahren das Studium der Neuropsychologie begann, dachte er nicht an seinen Bruder, „nicht einen Moment“. Vielmehr waren es das Interesse an Naturwissenschaften im Allgemeinen und die Begeisterung für einen Professor der Neuropsychologie, Michael Saling, im Besonderen, die ihn zu diesem Fach zogen. Mit Saling verband ihn bald eine enge Lehrer-Schüler-Beziehung. Doch das Studium selbst stellte sich als frustrierend heraus. Das Curriculum beschränkte sich ganz auf die kognitiven Aspekte des Gehirns. Persönlichkeit, Identität, subjektives Erleben kamen nicht vor. „Als ich Saling danach fragte, ließ er mich auf nette, aber bestimmte Art wissen, dass diese Fragen in unserem Fach keinen Platz hätten. Ich täte besser daran, diese Themen nicht weiter zu verfolgen, sagte er, wenn ich in der Neuropsychologie etwas werden wolle.“

Dann nahm Solms an einem Seminar über Sigmund Freuds Entwurf einer Psychologie teil – und war absolut fasziniert. In dieser Ausarbeitung von 1895 spekuliert Freud über die Hirnprozesse, die hinter Phänomenen wie Emotion, Motivation und Identität stehen könnten – genau die Fragen, die Solms umtrieben. Sein Interesse für die Psychoanalyse war geweckt. Er verschlang Freuds metapsychologische Schriften und Sekundärliteratur, die Freuds Weg von der Neurologie zur Psychoanalyse beschrieb.

Mittlerweile hatte er sein Studium beendet und seinen ersten Job angetreten, „eine beängstigende Erfahrung“, wie er sich erinnert. Als verantwortlicher Neuropsychologe in der Neurochirurgie zweier Krankenhäuser, einem in Johannesburg und einem in Soweto, betreute er gleichzeitig bis zu 120 Patienten. Wenn er davon erzählt, merkt man noch heute, wie sehr ihn diese Tätigkeit beeindruckt und beeinflusst hat. Seine Stimme wird noch lebhafter, seine Gestik noch intensiver. „Zunächst war ich völlig überfordert, denn ich hatte keinerlei Supervision; mein Professor hatte das Apartheidregime mittlerweile Richtung Australien verlassen. Auf den Stationen lagen Schwerstkranke: Menschen mit Kopfschüssen, Gehirntumor- und Schlaganfallpatienten, am Kopf zusammengewachsene siamesische Zwillinge. Es kam mir wie ein Horrorkabinett vor. Am ersten Tag fiel ich bei der Visite buchstäblich in Ohnmacht.“

Die Tätigkeit forderte seine gesamte Kraft und sein ganzes neurologisches Wissen. Doch sie ermöglichte es ihm auch, seine frisch erworbenen psychoanalytischen Kenntnisse in die Diagnose und Behandlung der Patienten einfließen zu lassen. Drei Jahre lang hatte er Gelegenheit, die Auswirkungen von Gehirnschädigungen auf Persönlichkeit, Träume, Stimmungen und Beziehungsfähigkeit zu studieren. Insbesondere eine neugegründete Rehaabteilung, in der Patienten länger blieben, erlaubte es ihm, einen tiefen und ganzheitlichen Eindruck zu gewinnen. Es war eine amateurhafte und naive Art der Observation, wie er betont: „Ich entwickelte eine Art intuitives Wissen über den Zusammenhang zwischen Psyche und Hirn, aber ich hatte weder eine Sprache, um meine Beobachtungen zu beschreiben, noch eine Methode, meine Forschungen systematisch anzugehen.“

Dennoch gelang es ihm, erste wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. So entdeckte er Muster in den Traumaktivitäten seiner Patienten, die der herrschenden Theorie über den neuronalen Ursprung der nächtlichen Filme komplett widersprachen. Es waren die Anfänge der Arbeiten, die ihn später als einen der international führenden Traumforscher etablierten. Heute sieht er diese Zeit als Schlüsselmoment seiner Karriere an: „Ins kalte Wasser geworfen zu werden war ein wichtiger Faktor. Auch die große Anzahl der Patienten trug zu meinem schnellen Erkenntnisgewinn bei. In drei Jahren habe ich viele Tausend Patienten untersucht und konnte Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen ihnen erkunden.“

Als das Militär Solms 1988 endgültig zum Wehrdienst einziehen wollte – bis dahin war es seinem Chef gelungen, Freistellungen für ihn zu erwirken –, war klar, dass er das Land verlassen musste. Schon als Jugendlicher hatte er sich geschworen, niemals der südafrikanischen Armee anzugehören. So beschloss er, die Gelegenheit zu nutzen und sein psychoanalytisches Wissen auf eine festere Grundlage zu stellen.

Es gibt nicht viele junge Wissenschaftler, die mitten in der aufblühenden Karriere auf einen anderen Zug aufspringen. Solms aber wagte den Schritt – und sein Mut wurde belohnt. Die Ausbildung zum Psychoanalytiker ermöglichte es ihm nicht nur, sich persönlich weiterzuentwickeln. Sie verschaffte ihm auch das zweite fachliche Standbein, ohne das seine Rolle als Pionier der Neuropsychoanalyse wohl nicht möglich gewesen wäre.

Die Jahre als Kandidat am Psychoanalytischen Institut in London beschreibt er als unbeschwerte und beglückende Zeit. Im ersten Jahr bestand die wichtigste Aufgabe des 28-Jährigen darin, fünfmal die Woche zu seinem Lehranalytiker zu gehen. Mit dessen Hilfe beschäftigte er sich intensiv damit, wie ihn der Sturz des Bruders geprägt hatte. Er erkannte, dass nicht nur seine ausgeprägte Angst vor dem Tod, die ihn seit der Kindheit quälte, hier wurzelte, sondern dass auch seine beruflichen Interessen ihren Ursprung im Unfall des Bruders hatten. Daneben beendete er seine Doktorarbeit über seine Traumforschung, die er in Südafrika begonnen hatte. Vor allem aber begann er sich intensiver als je zuvor mit Freud zu befassen. Er verbrachte zahllose Stunden in der Bibliothek, um über die Geschichte der Psychoanalyse nachzulesen, und fing an, Freuds neurowissenschaftliche Schriften ins Englische zu übersetzen.

Nach seinem Bruder Lee ist Sigmund Freud wohl die zweitwichtigste Person in Solms’ Karriere. Seit dem Freudseminar, das er als junger Student besuchte, verbindet ihn mit dem Gründer der Psychoanalyse eine besondere Beziehung: „An der Uni sah ich Freud als virtuelle Vaterfigur an, als Mentor, mit dem ich gleichsam mental kommunizieren konnte. Ich hatte den Eindruck, von ihm lernen zu können wie von einem realen Lehrer.“ Während der psychoanalytischen Ausbildung nahm sein Verbundenheitsgefühl noch weiter zu: „Es gibt in der Freudschen Metapsychologie Begriffe, die man nicht verstehen kann, wenn man kein neurologisches Wissen hat. Wie er bin ich von einem gehirnorientierten zu einem psycheorientierten Ansatz gewechselt.“ Er war überzeugt, dass er Freud besser verstand als die anderen Lehrkandidaten, „denn ich dachte wie er“.

An dieser starken Identifikation hat sich bis heute wenig geändert. Seine Bewunderung für Freud geht über die der meisten anderen Psychoanalytiker hinaus, wie er selbst meint. Zwar stimme er keineswegs in allen Punkten mit dem Altmeister überein, betont er: „Aber ich bin überzeugt, dass es sich lohnt, Freuds großes Ziel weiterzuführen, nämlich das Seelenleben in die Naturwissenschaften zu integrieren.“ Auf diesem Weg ist er in den letzten Jahren, in denen er in London und seit 2001 vornehmlich in Kapstadt geforscht und klinisch gearbeitet hat, ein gutes Stück weitergekommen. Neben der Traumforschung sind auch seine Arbeiten mit Patienten, die an sogenannten Konfabulationen und Anosognosie leiden, auf großes Interesse gestoßen. Sie haben dazu beigetragen, Konzepte wie das Unbewusste, Verdrängung und das Lustprinzip aus der Ecke unbewiesener Spekulationen zu holen. „Wenn Freud heute ein ganz anderes Standing hat als noch vor zehn Jahren“, sagt Georg Fodor, Wiener Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und Vorstandsmitglied der International Neuro-Psychoanalysis Society, „dann ist das zu einem großen Teil sein Verdienst.“

Doch „Freuds geistiger Enkel“, wie Solms gern genannt wird, hat sein Engagement bei weitem nicht auf die wissenschaftliche Arbeit beschränkt. Von Anfang an hat er viel Zeit dafür aufgewendet, die Kluft zwischen Neurowissenschaftlern und Psychoanalytikern zu überbrücken. „Ich habe schon früh verstanden, dass es nicht reicht, Forschung zu machen. Es gibt in der Wissenschaft Tabuthemen, über die einfach nicht geredet wird, selbst wenn es dazu noch so gute Studienergebnisse gibt.“ Auch deshalb bürdet er sich das Pendlerleben zwischen drei Kontinenten auf, denn es erlaubt ihm, Kontakte zu interessierten Wissenschaftlern in aller Welt zu pflegen. Persönliche Begegnungen hält er für das beste Mittel, um Vorbehalte und Vorurteile auf beiden Seiten aufzulösen: „Wenn mich Neurowissenschaftler treffen, merken sie, dass ich nicht an mystische Kräfte glaube, obwohl ich Psychoanalytiker bin. Psychoanalytiker wiederum sehen, dass sich auch ein Neuropsychologe für die Tiefe der Seele interessieren kann.“

© Psychologie Heute 2010

Dieser Artikel wurde veröffentlicht in Psychologie Heute 10/2009, Seite 76 bis 81. Heft 10/09 bestellen

Fotos: Jürgen Frank

Jeden Monat stellen wir Ihnen auf unseren Internetseiten eine der wichtigsten, innovativsten und prägendsten Persönlichkeiten aus Psychologie, Psychotherapie und Sozialwissenschaften vor. Die Artikel entstammen unserer Heftserie „Das Porträt“.

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Inhalt Heft 5/10Porträt im Archiv

Bildnachweis Porträts:

Foto von Klaus Dörner: agenda (Michael Kottmeier)
Loftus: Axel Koester
Holsboer, Jellouschek, Moser, Petzold, Riedel, Rohde-Dachser, Stierlin, Willi: Stefan Blume
Birbaumer, D. Dörner, Hell, Prinz, Stern, Tausch: Mathias Ernert
Czikszentmihalyi: Ricardo Herrgott
Baltes: Nina Höffken
Kahneman, Kernberg, Solms: Jürgen Frank
Jaeggi: Ingmar Kurth
Schulz von Thun: Anja Lubitz
Leuzinger-Bohleber: Pat Meise
Yalom: Joseph Siroker
Kast: Judith Stadler

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