Psychologie Heute 7/2015: Moment mal!

Psychologie Heute 7/2015: Moment mal!

- Flüchtlinge: »Bei Einzelschicksalen schmilzt das Eis«
- Über 40! Was die Lebensmitte so besonders macht
- Immer nur Arbeit? Strategien gegen Überforderung und Burnout
- Internet: Das Netz macht uns zu Rüpeln

Titelthema

  • „Hirnjogging macht uns schlau“, „Hirnforscher können unsere Gedanken lesen“, „Das Gehirn von Männern und Frauen ist unterschiedlich verdrahtet“: Hirnmythen wie diese sind weit verbreitet
  • „Respekt“ ist zum Modewort geworden: Jeder fordert ihn für sich und andere ein. Trotzdem scheint es um den rücksichtsvollen Umgang miteinander nicht gut bestellt zu sein. Daran haben die sozialen Medien einen gehörigen Anteil
  • Angst macht Angst. Die Idee, sie zu akzeptieren und sich mit ihr vertraut zu machen, kommt Betroffenen absurd vor. Doch genau das hat sich als der beste Weg herausgestellt, der Angst ihren Schrecken zu nehmen
  • Der Alltag ist stressig, Probleme müssen bewältigt, Aufgaben erfüllt werden. Das Gute geht dabei oft unter. Erfolge werden schnell abgehakt, schöne Erlebnisse kaum registriert. Die Folge: Unser Seelenhaushalt gerät ins Ungleichgewicht. Die „Psychologie des Auskostens“ lehrt uns Wertschätzung für die in jedem Leben vorhandenen Momente der Freude
  • Wer heute über 40 Jahre alt ist, hat viele Möglichkeiten, noch einmal durch­zustarten. Die Lebensmitte verschiebt sich nach hinten und kann immer individueller gestaltet werden. Wird die Midlife-Crisis damit zum Auslaufmodell? Die Forschung zeichnet ein widersprüchliches Bild
  • Ob sich jemand auf dem Weg in die Alkoholsucht befindet, ist an äußerlichen Trinkgewohnheiten nicht zu erkennen, sagt der Therapeut Roland Voigtel. Viel wichtiger erscheint es, die Gefühle genauer anzuschauen, die sich hinter dem Griff zur Flasche verbergen. Ein nüchterner Blick auf eine diffuse Gemengelage
  • Kindliche Freude und ab und an lustvolle Verrücktheit. Solche Momente zeigen uns, wofür es sich zu leben lohnt. Wenn wir immer nur das Vernünftige tun, ruinieren wir unser Leben, meint der Kulturphilosoph Robert Pfaller
  • Der Achtsamkeits­therapeut Georg Eifert erklärt, warum der Umgang mit der Angst so viel leichter fällt, sobald man sie als Weggefährtin akzeptiert
  • Wir setzen uns durch die Art, wie wir reden, unnötig unter Druck, meint die Sprachwissen­schaftlerin Mechthild von Scheurl-Defersdorf. Sie ist überzeugt: Schon kleine sprachliche Änderungen können großen Einfluss haben

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