Psychologie Heute 3/2016: Eigensinn

Psychologie Heute 3/2016: Eigensinn

Sie sind erschöpft, gestresst, fühlen sich ausgenutzt und haben viel zu wenig Zeit für sich? Dann fehlt es Ihnen möglicherweise an Eigensinn. Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir einen „eigenen Kopf“, um seelisch stabil und gesund zu bleiben. Wer eigensinnig handelt, sorgt dafür, dass seine Sicht der Dinge, sein Wille, seine Bedürfnisse gehört und respektiert werden. Sie haben keine gute Meinung vom Eigensinn? Dann wissen Sie noch zu wenig über seine Funktion als wertvoller Schutzschild der Seele.

- Flüchtlinge: Wie Integration gelingen kann
- Digitalisierung: Googelst du schon oder denkst du noch?
- Beziehungen: Und plötzlich ist es eine Affäre
- Meditation: Wirklich der Weg zum Glück?

Titelthema

  • Sie sind erschöpft, leiden unter Stress, fühlen sich ausgenutzt und haben keine Zeit für sich? Dann fehlt es Ihnen wahrscheinlich an Eigensinn. Sie haben keine gute Meinung von dieser Eigenschaft? Möglicherweise wissen Sie noch zu wenig darüber
  • Smartphone und soziale Medien verändern unser Denken und Verhalten grundlegend. Sind wir von „digitaler Demenz“ bedroht?
  • Erst sind es nur regelmäßige Mittagessen mit dem Kollegen oder morgendliche Treffen an der Bushaltestelle. Doch dann wird aus Sympathie schleichend mehr
  • Wie Partnerschaften lebendig bleiben und vor „äußeren „Gefahren“ geschützt werden können
  • Muss, wer mit ungewöhnlichen Ideen Erfolg haben will, unbedingt Risiken auf sich nehmen? Keineswegs. Wagemut ist keine Voraussetzung für Kreativität
  • Es gibt Themen, die uns unangenehm sind und die wir am liebsten unter dem Deckel halten. Wenn wir uns zu einem schwierigen Gespräch durchringen, kann das befreiend sein. Aber Vorsicht: Offenheit ist nicht an sich gut
  • Sie fahren nicht in die Ferien, feiern nicht ihren Geburtstag, sorgen sich um die Zukunft: Rund zwei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland wachsen in Armut auf. Die Familienforscherin Sabine Andresen findet das „alarmierend“
  • Ein besseres Leben ist möglich, versprechen die Anbieter von Meditations­kursen. Der Psychologe Miguel Farias warnt jedoch vor zu hohen Erwartungen – und vor unerwünschten Nebenwirkungen
  • Der Arzt und Psychotherapeut Manfred Nelting hält ein beherztes „Mir reicht’s“ für eine Wohltat
  • Lärm ist schädlich für Körper und Psyche, ein quälender Stressor für jeden, der lauten Geräuschen ausgesetzt ist. Sagen die einen. Die anderen halten Lärmbelästigung für eine subjektive Angelegenheit: Als Krach empfinden wir nur das, was uns stört – alles andere blenden wir aus. Wer hat recht?

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