Psychologie Heute 7/2016: Mut zur Unsicherheit

Psychologie Heute 7/2016: Mut zur Unsicherheit

Terroranschläge, Flüchtlinge, die umstrittene Geldpolitik der EZB – die täglichen Nachrichten taugen nicht dazu, uns in Sicherheit zu wiegen.
Auch unser privates Leben ist widersprüchlich und kompliziert. Viele Fragen lassen sich auf ganz unterschiedliche Weise beantworten, und oft muss man sich in unvertraute Situationen begeben, ohne zu wissen, was einen erwartet. Welche Auswirkungen hat diese Vielfalt an Ungewissheit auf uns? Wie halten wir die Unsicherheit aus? Welche psychischen Voraussetzungen brauchen wir dafür? Und können wir lernen, ein gutes Leben im unsicheren zu führen?

Themen in diesem Heft

  • Lange grübeln Sie über ein Problem oder eine Aufgabe nach – und plötzlich ist die Lösung da! Keine Ahnung, wie sie Ihnen ­zuflog. Doch sicher ist: Sie kam nicht aus dem Nichts
  • Der Kopf dröhnt, die Nase läuft. Dabei hatte man sich so auf ein paar freie Tage gefreut. Wie kommt es, dass viele Menschen in der Freizeit krank werden?
  • Wir tun Gutes. Damit, so glauben wir, haben wir uns die Erlaubnis zu unmoralischem Handeln erkauft
  • Sicher ist im Leben nur, dass nichts wirklich sicher ist. Um nicht allzu oft auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, sollten wir diese fünf Strategien kennen
  • Treffen Sie oft vorschnelle Entscheidungen? Wollen Sie Probleme möglichst schnell vom Tisch haben? Hoffen Sie auf einfache Lösungen? Dann fehlt es Ihnen an Unsicherheitskompetenz. Nur mit ihr können Sie die Balance halten in unübersichtlichen Situationen
  • Wer eine Psychotherapie beginnt, tut das meist mit großen Hoffnungen. Und wird darin auch von den Behandlern bestärkt. Doch neuere Therapiestudien dämpfen die Erwartungen: Psychotherapie ist wirksam – aber längst nicht so gut wie gedacht
  • WhatsApp, Facebook und Co machen es leichter als jemals zuvor, Informationen auszutauschen und miteinander in Kontakt zu bleiben. Einfacher wird die Kommunikation durch sie nur bedingt
  • In früheren Zeiten waren Hunde Nutz- und Arbeitstiere. Heute gelten sie als des Menschen bester Freund und erfüllen soziale und emotionale Bedürfnisse ihrer Besitzer. Ist das eine gesunde Entwicklung für Mensch und Tier?
  • Für 30 bis 50 Prozent der Hilfesuchenden ist eine psychotherapeutische Behandlung nicht so hilfreich wie erhofft. Ihre Beschwerden lindern sich nicht. Das kann am Verhalten des Therapeuten liegen
  • Wenn die Arbeit nervt, träumen viele von einer neuen Tätigkeit. Doch der Wechsel zum vermeintlichen Traumjob bringt oft keine Besserung. Tatsächlich liegen die Gründe für die Unzufriedenheit meist ganz woanders
  • Jetzt wird wieder gesungen in den Fankurven, bei der Fußball-EM in den Stadien Frankreichs. Was dort angestimmt wird und warum Fangesänge komplexer sind, als das Grölen erahnen lässt, erklärt der Musikpsychologe Reinhard Kopiez

Rubriken

Themen und Trends

Vorurteile:
Ich doch nicht – meine Freunde sind Muslime!

Tanzen:
So ein schönes Wir-Gefühl

Verkehrsunfälle:
Warum kracht’s denn hier? 

Oh, mein Büro:
Der Arbeitsalltag zwischen Schreibtischplatten

und weitere Themen

Körper und Seele

Urlaubsspeck:
Ein Mitbringsel, das bleibt

Bewegung:
Treppensteigen hält jung

Arztbesuch:
Das Schweigen der Männer

Altern in der Popmusik:
Das Lied vom Greis

und weitere Themen

Buch und Kritik
Emanzipation:

Es ist noch viel zu tun

Digitale Welt:
Ein diffuses Unwohlsein

Selbstmitgefühl:    
Sei gut zu dir! 

Weibliche Sexualität:
Keine Lust auf Lust

und weitere Bücher

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