Psychologie Heute 4/2017: Lebenskunst

Psychologie Heute 4/2017: Lebenskunst

Bei den alten Griechen war Philosophie eine Übung für das Leben. Spirituelle Exerzitien sollten den Menschen darin unterstützen, sich und sein Leben zum Besseren zu verändern. Dazu gehörten Lektüre, ein Kanon an Lebensregeln, Meditation, Gespräche, soziales Engagement und vieles mehr. Diese Übungen dienten unter anderem dazu, Leidenschaften zu therapieren, mit Ängsten umzugehen, Wachsamkeit zu schulen. Die antike philosophische Praxis der Selbstsorge ist alles andere als veraltet. Gerade heute in Zeiten der Selbstoptimierung zeigt sie einen freundlichen Weg zu sich selbst.

Titelthema

  • Wie führe ich ein gutes Leben? Antworten auf diese Frage findet der Philosoph Albert Kitzler bei seinen antiken Kollegen. Ihre Lehren bezeichnet er im folgenden Interview als Leuchttürme, die uns durch unseren Alltag navigieren können
  • Dossier Beruf & Leben: Immer mehr Menschen erleben eine Erschöpfungskrise, die sie zur Auszeit zwingt. Was schützt uns vor einem Rückfall?
  • Warum sind wir hier, wie verhalten wir uns, wie sollten wir uns verhalten? Der Sozialpsychologe Roy Baumeister will seit Beginn seiner wissenschaftlichen Tätigkeit verstehen, was die Natur des Menschen ist. Eine Suche, die vor langer Zeit in Deutschland begann und bald ihren Höhepunkt finden soll
  • Viele Psychotherapeuten haben noch immer Hemmungen, Flüchtlinge zu behandeln. Die Scheu ist unbegründet, sagt die Wissenschaftlerin und Therapeutin Ulrike von Lersner. Am wichtigsten sei, die eigenen Prägungen zu hinterfragen
  • Viele Menschen unterschätzen, dass Ästhetik im Alltag eine Bedeutung hat, meint der Wissenschaftler Frank Berzbach. Struktur und Schönheit geben Halt und innere Sicherheit
  • Es schien, als seien utopische Gesellschaftsentwürfe von der Bildfläche verschwunden. Nach den Desastern des 20. Jahrhunderts standen sie unter Ideologieverdacht. Nun kehren die Utopien, wenn auch zögerlich, zurück. Brauchen wir sie?
  • Falsche Nachrichten werden in sozialen Netzwerken mutwillig gestreut und entwickeln sich zu subjektiven Wahrheiten. Warum funktioniert das? Weshalb sind wir nicht misstrauischer?
  • Ein Museumsbesuch ist bisweilen ganz schön anstrengend, vor allem wenn man versucht, möglichst viel hineinzupacken. Durchschnittlich 20 Sekunden, so zeigt die Forschung, verharren Besucher vor einem Objekt. Doch man kann Kunst auch auf andere Weise genießen – und dabei eine Menge über sich selbst erfahren
  • Übungen in philosophischer Lebenskunst
  • Was geschieht mit einer Gesellschaft, der die alten Autoritäten verlorengehen? Ein Gespräch mit dem belgischen Psychoanalytiker Paul Verhaeghe über unaufgeräumte Kinderzimmer, direkte Demokratie – und Unternehmen, in denen die Mitarbeiter selbst bestimmen, wer ihr Vorgesetzter wird

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Großeltern, kümmert euch um eure Enkel!

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Schlechte Scherze schaden der Karriere

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Das Unverzeihbare verzeihen?

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Die Inflation des Ich

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