Psychologie Heute 11/2017: Selbstsabotage

Psychologie Heute 11/2017: Selbstsabotage

Manchmal verhalten wir uns erstaunlich unklug. Wir schieben wichtige Aufgaben vor uns her, sagen das falsche Wort zur falschen Zeit oder verzichten aus fadenscheinigen Gründen auf die Beförderung. Hinterher fragen wir uns dann: Warum habe ich das nur gemacht? Wie konnte ich so dämlich sein? Wohl jeder kennt die Erfahrung, sich selbst im Weg zu stehen und gegen die eigenen Interessen zu handeln. Was steckt hinter dem Phänomen? Und wie kommt man aus der Selbstsabotage-Falle heraus?

Themen in diesem Heft

  • Jammern? Das geht gar nicht! Jammerlappen nerven. Aber ist es so einfach? Klagen wir nicht alle hin und wieder? Und hat das Lamentieren nicht vielleicht sogar einen Sinn?
  • Mit List und Tücke Ziele zu erreichen – das gilt bei uns als unrühmliches Verhalten. Chinesen schätzen das ganz anders ein. Sie sehen darin eine kluge Strategie, erklärt der Jurist und Sinologe Harro von Senger
  • In der DDR wuchsen Hunderttausende Babys und Kleinkinder in sogenannten Wochenkrippen auf. Montag früh brachten die Eltern sie in die Krippe und holten sie Freitagnachmittag wieder ab. Was den DDR-Funktionären als Zeichen gelebter Gleichberechtigung galt, hatte für die betroffenen Kinder langfristig verheerende Folgen
  • Was passiert, wenn ein Mann eine ältere Frau liebt? Das kann man studieren, seit der 39-jährige Emmanuel Macron in Frankreich an die Macht kam – an seiner Seite seine 64-jährige Ehefrau Brigitte. Warum bewegt eine solche Konstellation immer noch die Gemüter?
  • Viele Tiere können viel mehr, als wir ihnen bislang zugetraut haben. Erst allmählich beginnt die Kognitionswissenschaft herauszufinden, wie weitreichend ihre geistigen Fähigkeiten sind. Was bedeutet das? Löst sich der prinzipielle Unterschied zwischen Mensch und Tier langsam auf?
  • … lernt Hans nimmermehr, ermahnte die Großmutter. Und sie war auch der Meinung, dass sich Gegensätze anziehen und vier Augen mehr sehen. Was ist dran an den alten Sprichwörtern und Redensarten? Psychologen haben einige davon auf den Prüfstand gestellt
  • Andere um Verzeihung zu bitten fällt vielen schwer. Warum ist das so? Und warum tun sich gerade Männer nicht leicht damit? Ein Gespräch mit der amerikanischen Psychologin und Therapeutin Harriet Lerner
  • Eigentlich wollen wir Aufgaben sofort erledigen. Eigentlich möchten wir, dass andere unsere Erfolge anerkennen. Eigentlich wollen wir uns mehr unter Kontrolle haben. – Drei weitverbreitete Strategien der Selbstsabotage, die wohl jeder in irgendeiner Form schon mal bei sich beobachtet hat
  • Warum wir uns manchmal selbst im Wege stehen – und was wir dagegen tun können
  • Der Jurist Roberto Andorno und der Bioethiker Marcello Ienca fürchten: Neurowissenschaften und Neurotechnologie könnten eines Tages genutzt werden, um unsere Gedanken anzuzapfen. Um dieser Gefahr zu begegnen, schlagen die Wissenschaftler vier grundlegend neue Menschenrechte vor

Rubriken

Themen und Trends

Selbstdarstellung:
Gar nicht so einfach

Befreiend:
Intensive Naturerlebnisse

Smartphones:
Auch ausgeschaltet lenken sie uns ab

Selbstdisziplin:
Das Trainieren lohnt sich

und weitere Themen

Körper und Seele

Nahtoderlebnisse:
Von Mensch zu Mensch verschieden

Neurotizismus:
Wer sich sorgt, lebt länger

Bewegung im Alter:
Demenz stoppt Sport

Vorsicht, Zucker:
Macht Süßes depressiv?

und weitere Themen

Buch und Kritik

Erbmaterial:
Die Geschichte der Gene

Selbstverlust:
Entfremdung vom Ich

Voller Tabus?
Eine Kritik der Psychoanalyse

Missbrauch im Behandlungszimmer:
Wenn Therapeuten zum Täter werden

und weitere Bücher

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