Psychologie Heute 2/2019: Zwischen Liebe und Pflichtgefühl

Psychologie Heute 2/2019: Zwischen Liebe und Pflichtgefühl

Die Beziehung zu unseren Eltern währt ein Leben lang - und ist nicht selten konfliktbeladen. Das Kunststudium? Hat der Vater nie akzeptiert. Der Partner der Tochter? War für die Mutter nie der ideale Schwiegersohn. Doch auch weiter zurückreichende Erfahrungen mit unseren Eltern können eine Begegnung auf Augenhöhe schwierig machen. Auf eine besondere Probe wird die Beziehung gestellt, wenn die Eltern hilfsbedürftig werden und wir uns gefordert fühlen. In dieser Situation hilft es, wenn wir unsere kindliche Rolle bewusst loslassen - Gerontopsychologen sprechen von "filialer Reife". Was wir gewinnen, wenn wir nachreifen und uns auf Augenhöhe begegnen.

- Querulanten: Wie geht man am besten mit ihnen um?
- Von Abi-T-Shirt bis Hochzeitskleid: Was unser Kleiderschrank über uns erzählt
- "Vieles bleibt unsagbar": Der Schriftsteller Gerbrand Bakker im Gespräch
- Soziale Medizin: Wie wichtig Geselligkeit für unsere Gesundheit ist

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Titelthema

  • Wenn Eltern älter werden und Hilfe von ihren Kindern benötigen, brechen alte Konflikte oft wieder auf. Dann gilt es, den Kontakt neu zu gestalten.
  • Therapiestunde: Ein Mann Mitte 30 ist sich „selbst abhandengekommen“. Welche Rolle spielt dabei seine Homosexualität?
  • Statuskämpfe machen viele Menschen anfälliger für Stress und seelische Probleme. Doch Leistung ist gar nicht so einfach zu messen.
  • Intensiv leben, Risiken eingehen: Die Psychoanalytikerin Anne Dufourmantelle plädiert in ihrem Buch „Lob des Risikos“ für das Ungewisse.
  • Luxus ist weder an Dinge noch an Handlungen gebunden, sagt Philosoph Lambert Wiesing. Er kann sogar eine Form von Widerstand sein.
  • Sprichwörter sind meist unsympathisch oder falsch. Doch es gibt auch solche, die wahr sind, muss unsere Kolumnistin Mariana Leky feststellen.
  • Achtsame Menschen sind sich selbst gegenüber aufmerksamer, genauso wie anderen und ihrer Umwelt gegenüber. Hat das auch Auswirkungen auf ihren Konsum?
  • Der holländische Schriftsteller Gerbrand Bakker litt jahrzehntelang an einer schweren Depression. Mit seinen Büchern berührt er Leser weltweit.
  • Wer ist die Frau nochmal? - Jemanden zu vergessen, kann schon mal vorkommen. Doch wie fühlt sich das für die an, die vergessen wurden?
  • Warum klingt das Wort „klettern“ so zackig und „malen“ so rund? Klar ist: Emotionen spielen bei der Evolution der Wörter eine zentrale Rolle.
  • Wir sprechen in der Psychologie nicht mehr von „Seelenkunde“, auch sonst scheint der Begriff überholt. Doch ist die Seele wirklich für uns verzichtbar?
  • Psychologie nach Zahlen: 6 Dinge, die Sie beherzigen sollten, um besser genießen zu können
  • Unsere Kleider erzählen Geschichten: Für die Textilwissenschaftlerin Annette Hülsenbeck ist Kleidung ein Schlüssel zum Verstehen der eigenen Biografie.
  • Enge Freunde und Freundinnen ähneln sich oft ziemlich stark in ihren Interessen und ihrer Weltsicht. Kann man das sogar an ihrer Gehirnaktivität ablesen?
  • Was sagt unsere Figur über unseren Charakter aus? So einiges, fanden Teilnehmer an dieser Studie aus Texas.
  • Viele von uns achten auf ihre Gesundheit. Das ist prima, aber wir vergessen dabei oft eine Medizin, die äußerst wirksam ist: das Zusammensein mit anderen.
  • Warum glauben manche Menschen an Verschwörungstheorien? Die Gründe dafür liegen in der Evolution, meint der Psychologe Jan-Willem van Prooijen.
  • Querulanten beschäftigen Ämter und Unternehmen lange und ausdauernd. Wie man mit ihnen am besten umgeht, weiß Psychologin Katrin Streich.
  • Lange vernachlässigt, nun geistreich gewürdigt: Mit seinem Buch „Die Wurzeln der Welt“ legt Emanuelle Coccia eine Philosophie der Pflanzen vor.
  • „Das Glück wohnt neben dem Großhirn“ heißt das Buch von Jeanne Rubner und Peter Falkai. Sie meinen: Glück ist vor allem ein Ergebnis unseres Denkens.
  • „Junge Männer, strömt in die Schulen!“, schreibt Martin Beer in „Lebenslang Morgenkreis“. Er wirbt für mehr männliche Lehrer - vor allem an Grundschulen.
  • Eine Gruppe von Psychiatern und Psychologen analysiert den Geisteszustand des US-Präsidenten - zusammengefasst in dem Buch „Wie gefährlich ist Donald Trump?“.
  • Wir müssen nicht alle Probleme alleine mit uns selbst ausmachen. Warum es sich lohnt, nach Hilfe zu fragen, zeigt diese Studie.
  • Gerontopsychologin Bettina Ugolini über Eltern, die hilfsbedürftig werden – und welche Frage sich die erwachsenen Kinder dann stellen müssen.

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