Psychologie Heute 9/2019: Konzentration finden

Psychologie Heute 9/2019: Konzentration finden

Wer fokussiert ist, denkt schnell und fehlerfrei, er dringt in geistige Tiefen vor, statt sich von Ablenkungen treiben zu lassen. Doch in unserer von Unterbrechungen zersplitterten "Aufmerksamkeitsdefizitkultur", wie sie der Philosoph Christoph Türcke nennt, haben wir dieses Vermögen verlernt. Dabei können wir wieder zur Konzentration zurückfinden. Die Psychologie weiß, welche inneren und äußeren Faktoren unsere Konzentrationsfähigkeit hemmen, und wie wir uns wieder tiefer auf Gedanken und Tätigkeiten einlassen können.

- Freude am Sex: Damit sie bleibt
- Guck so! Wir schauen gern in andere Gesichter
- Spielsucht: Es geht um den Trancezustand
- Ansteckend: Die emotionale Präsenz

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Themen in diesem Heft

  • Ganz vertieft in eine Aufgabe, keine Unterbrechung durch Smartphone & Co. Wie wir Ablenkungen widerstehen und uns wieder ganz einer Sache widmen.
  • Wie muss ein Büro gestaltet sein, damit wir uns gut konzentrieren können? Expertin Stephanie Wackernagel über Clean Desks und das Paradox des Einzelzimmers
  • Jay Heinrichs schreibt in seinem Buch über „die Kunst der Beeinflussung, der Eloquenz, Schlagfertigkeit und unabweisbaren Logik“.
  • Juli Shaw arbeitet in ihrem Buch auf ein neues Verständnis des Bösen hin – und will es aus der Welt schaffen.
  • Elisabeth von Thadden warnt in ihrem Buch vor der „berührungslosen Gesellschaft“.
  • James Whitey hat ein Buch herausgebracht, das Briefe versammelt von Menschen, die ihre Depression überwunden haben und nun anderen Betroffenen Mut machen.
  • Unsere Kolumnistin bittet eine Steuerberaterin auf dem Bahnhofsklo ihr zu erklären, wie man Rouge aufträgt.
  • Aus heutiger Sicht schlitterte Theodor Fontane 1892 in eine Depression – die allerdings verkannt wurde und sein ganzes Schaffen lahmlegte.
  • Wie wir Emotionen bewerten, hängt nicht nur von dem Gefühl selbst ab, sondern auch davon, wie wir über es denken.
  • Kommt eine Beziehung in die Jahre, geht es häufig mit der Erotik bergab. Doch manche Langzeitpaare haben ein erfülltes Sexleben. Was machen sie anders?
  • Manche Menschen haben eine ganz besondere emotionale Ausstrahlung. Psychologen nennen das „affektive Präsenz“.
  • Ob die Integration von Geflüchteten gelingt, hängt auch vom seelischen Zustand der Betreffenden ab.
  • Das Gesicht scheint bei der Partnerwahl wichtiger als der Körper zu sein. Gilt das für beide Geschlechter?
  • Natasha Dow Schüll erforscht, wie Glücksspielautomaten unser Verhalten steuern und mit welchen Tricks uns das Design der Maschinen süchtig macht.
  • Psychologie nach Zahlen: 8 wirksame Strategien gegen das Ausbrennen im Job
  • Nichts ist für Menschen so wichtig wie Gesichter. Dass wir Meister sind im Gesichtererkennen, verdanken wir dem Jennifer-Aniston-Neuron.
  • Wohl jeder erinnert sich an Lehrer, die ihn fürs Leben geprägt haben. Was zeichnet solche Persönlichkeiten aus?
  • Wir können Liebesgefühle bewusst verstärken oder abschwächen, so das Ergebnis einer neuen Studie. Ist das hilfreich bei unfreiwilligen Trennungen?
  • Der Kinderarzt und Wissenschaftler Herbert Renz-Polster über den weltweiten Rechtsruck und dessen Ursachen.
  • Gewalt unter Geschwistern kann im Erwachsenenalter zu Einsamkeit und gesundheitlichen Problemen führen.
  • Der Mann hat eine Mutter und ihr Kind getötet. Angesichts der Grausamkeit der Tat fragt sich der Gefängnispsychologe, wie er mit diesem Klienten arbeiten kann.

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