Freund? Feind? Kollege!

Dossier Beruf & Leben: Miteinander zu arbeiten kann anstrengend sein. Denn nicht immer bedeutet Teamwork nur Unterstützung. Rivalität muss aber kein Problem sein.

Dossier Beruf und Leben – Freund? Feind? Kollege!

Miteinander zu arbeiten kann anstrengend sein. Denn nicht immer bedeutet Teamwork nur Unterstützung. Häufig geraten wir in Rivalität mit Kollegen. Kein Problem – wenn die Balance stimmt

Mit anderen zu arbeiten gehört für die meisten von uns zum Alltag. Wir sind Teamworker, und das beinhaltet per definitionem Kooperation. In Arbeitsgruppen bringen wir unsere Ideen zusammen, wir geben einander Feedback und stimmen unsere Urlaubs­pläne miteinander ab. Aber die Zusammenarbeit verläuft nicht immer harmonisch. Häufig konkurrieren wir auch mit unseren Kollegen – sei es um die Aufmerksamkeit des Chefs, um Anerkennung in der Gruppe, eine Beförderung oder um etwas eher Banales wie einen besseren Parkplatz.

Entsprechend ambivalent können die Gefühle gegenüber anderen Mitarbeitern sein. So gab in einer Befragung des Online-Stellenportals Monster unter deutschen Nutzern knapp die Hälfte der Teilnehmer an, dass sie einen Lieblingskollegen haben, zu dem eine enge Bindung besteht. Jeder Dritte, so zeigt eine weitere Umfrage, trifft sich mit befreundeten Kollegen in der Freizeit. Das andere Extrem: Nach einer Studie in Großbritannien empfindet jeder fünfte Arbeitnehmer Hass gegenüber den Kollegen. Und eine weitere Monster-­­Um­frage unter deutschen Arbeitnehmern brachte zutage, dass 27 Prozent wegen Rivalitäten sogar schon mal den Arbeitsplatz gewechselt haben.

Die Spannung zwischen Kooperation und Konkurrenz machte den Kern vieler menschlicher Interaktionen aus, schreiben Adam Galinsky von der Columbia-Universität und Maurice Schweitzer von der Universität Pennsylvania in ihrem Buch Friend  oe: When to Cooperate, When to Compete, and How to...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 10/2016: Das stille Ich
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