Digitale Leibeigenschaft?

Sind wir digitale Leibeigene? Und wir kommen wir da im Zweifelsfall wieder heraus? Dies diskutieren Buchautoren aus unterschiedlichen Perspektiven.

Dieses Buch kann unser Verhältnis zur digitalen Technik verändern, es klärt auf und schafft Distanz. Es fordert den Leser heraus, ist jedoch auch für Laien verständlich formuliert.

Zu wenig berücksichtigt wird von allen drei Autoren, dass es sich bei unserem Umgang mit dem Internet noch um ein relativ neues Phänomen handelt. Ob der Mentalitätswandel anhält, ist noch nicht ausgemacht.

Anitra Eggler: Mail halten! Die beste Selbstverteidigung gegen Handy-Terror, E-Mail-Wahnsinn & digitale Dauerablenkung. ­Campus, Frankfurt 2017, 350 S., € 19,95

Gina Schad: Digitale Verrohung? Was die Kommunikation im Netz mit unserem Mitgefühl macht. Goldmann, München 2017, 284 S., € 12,99

Andreas Bernard: Komplizen des Erkennungsdienstes. Das Selbst in der digitalen Kultur. S. Fischer, Frankfurt a. M. 2017, 237 S., € 24,–

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 4/2018: Die Kunst der Zuversicht
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