Dieser Genuss!

Psychologie nach Zahlen: 6 Dinge, die Sie beherzigen sollten, um besser genießen zu können

Mmh, Genuss kann so schön sein! Vor allem dann, wenn Sie ein paar Dinge berücksichtigen. © Till Hafenbrak

Sie können nicht genug von dem bekommen, was Ihnen guttut? Vorsicht, bei einem Zuviel ist Genuss kaum noch möglich, denn Sättigung schließt Genuss aus. Wie war das im Schlaraffenland? Dicke Bäuche und heftiges Bauchweh! Genießen setzt eine differenzierte Wahrnehmung und zeitweise auch eine gewisse Enthaltsamkeit voraus, sonst läuft man Gefahr, in die „hedonistische Tretmühle“ zu tappen. Die besagt, dass wir uns an das Schöne gewöhnen, was zur Folge hat, dass unsere Ansprüche steigen, wir dann immer mehr brauchen, um das geliebte Genusslevel zu erreichen. Das Ergebnis: Der Genuss schöner Dinge geht in ein schnödes Konsumieren über. Immerzu Sahnetorte lässt den Geschmack abstumpfen, ewig blauer Himmel wird langweilig, die immer gleiche Musik hört man sich über. Dinge, die uns eigentlich glücklich machen, werden so zur Normalität. Deshalb kann zeitweiser Verzicht, aber auch der Wechsel von Bedürfnisaufschub und Befriedigung zu wiederkehrendem oder erweitertem Genusserleben führen.

Literatur

Renate Frank: Wohlbefinden fördern, Klett Cotta, Stuttgart 2010

Hans-Joachim Markowitsch: Dem Gedächtnis auf der Spur: Erinnern und Vergessen. WBG, Darmstadt 2017

Internet

Studie „Was und wie genießt Deutschland?“: ernaehrungspsychologie.org/index.php/studie-was-und-wie-geniesst-deutschland

„Euthyme Therapie“, Rainer Lutz: rainerlutz.wordpress.com/2015/06/03/hallo-welt/

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 2/2019: Zwischen Liebe und Pflichtgefühl
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