Gestatten, Ihr zukünftiges Selbst

Wer bin ich in zehn oder zwanzig Jahren? Darüber sollten wir nachdenken, denn unser zukünftiges Selbst beeinflusst schon heute unsere Entscheidungen.

Auf die Zukunft fokussiert ©Richard Klippfeld

Mein Ich in der Zukunft

Wer werde ich sein, in 10, 20 oder 20 Jahren? Viele Menschen haben einen distanzierten Blick auf ihr zukünftiges Selbst, sie sprechen über sich wie über einen Fremden. Dabei verhilft uns eine gute Beziehung zum zukünftigen Selbst zu besseren und vernünftigeren Entscheidungen in der Gegenwart

Wirklich aufmüpfig war mein zukünftiges Selbst nur selten. Zum Beispiel als ich, etwa 30 Jahre alt, im Wartezimmer meines Arztes alte Männer beobachtet habe, die schwer atmeten und zum Sprechzimmer nur noch schlichen. Und die ganz bestimmt nicht mehr arbeiten konnten, um sich zu versorgen. In diesen Momenten erschien mein zukünftiges Selbst – Klaus Wilhelm, Ausgabe 2030 oder 2040 – vor meinem inneren Auge und rief: „Mach’ was für meine Rente!“ Der Appell wurde erhört: Ich tat es und tue es, wenn auch vielleicht nicht in dem Maße, wie es geboten wäre für alle Unbilden, die einem blühen könnten. Und angesichts des Risikos, dass die Sparerei vergeblich ist, falls ich den Planeten vorzeitig verlassen muss.

Hal Hershfield, Psychologe der University of California, sagt, ich sei passabel mit meinem zukünftigen...

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Aenean imperdiet ligula ac mi cursus ultricies. Cras vitae porta lectus, at posuere felis. Duis tincidunt ex et arcu euismod iaculis. Nam viverra erat elit, vitae egestas elit rutrum id. Ut ligula tellus, semper viverra ligula sed, lacinia ullamcorper nibh.

Den kompletten Artikel können Sie bei uns kaufen oder freischalten.

Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 2/2018: Die Stärke der Stillen
file_download print

News

Gesundheit
Das Risiko einer depressiven Erkrankung sinkt, wenn man kulturellen Aktivitäten nachgeht, fanden zwei Forscherinnen heraus.
Leben
Wer Probleme mit der Selbstkontrolle hat, wird häufiger Opfer krimineller Internetattacken.
Leben
Offen miteinander zu reden ist nicht immer einfach. Aber es lohnt sich offenbar, ergab eine Studie.