Das Ende der Menschheit,so wie wir sie kennen

08 / 2016 von:  Von Klaus Wilhelm
 

Ein Gespenst schleicht sich in die Welt: der Transhumanismus. Seine Anhänger propagieren die Überwindung des Menschen durch die Technik. Die gefährlichste Idee überhaupt? Oder der Beginn eines neuen, glanzvollen Zeitalters?

Ein Mann reist in einem Sarg durch die USA. Der Mann heißt Zoltan Istvan und lebt. Und wie er lebt. Genauer gesagt reist er in einem Bus im Design eines Sargs. Der „Unsterblichkeitsbus“, wie er heißt. Kein Witz: Istvan tritt bei den US-Präsidentschaftswahlen 2016 als Kandidat der Transhumanistischen Partei an. Er verspricht nichts weniger als das Ende des Todes – falls, ja falls ab sofort 1000 Milliarden Dollar in Forschungsvorhaben gepumpt würden, die Alternsprozesse entschlüsseln. Sollte das gelingen, dann sei der Tod „in zehn bis 20 Jahren abgeschafft“. Und wenn nicht dann, dann eben...

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