Den Tod bedenken um des Lebens willen

​Wir Menschen wissen, dass wir, wie es der Dichter Gottfried Benn einmal gesagt hat, das „Gen des Todes“ in uns tragen. Umgehen lässt sich diese Tatsache nicht. Doch wie damit umgehen? Es ist die Kunst des Sterbens, die uns dazu befähigen will und kann

Dass der Mensch in den letzten zwei Jahrhunderten, was seine statistisch errechenbare Lebensdauer betrifft, etliche Jahre dazugewonnen hat, ist eine unwiderlegbare Tatsache. Wir leben heute zwar länger als unsere Vorfahren, doch, aufs Ganze gesehen, erheblich kürzer. Ein widersprüchlicher Befund? Keineswegs, wie Arthur E. Imhof, Professor für Sozialgeschichte und Historische Demografie an der Freien Universität Berlin, ausführt. Früher – so Imhof – lebten die Menschen durchschnittlich…

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