Sehnsucht nach Veränderung

Wie es gelingt, etwas Neues zu wagen, und warum wir es uns oft selbst schwer machen, berichtet der Coach und Buchautor Horst Conen.

Falsche Gedanken hindern uns daran, Veränderungen in Angriff zu nehmen © Linda Wölfel

„Falsche Gedanken über sich selbst stehen ­einem oft im Weg“

Warum tun wir so selten, was wir wollen? Der Coach und Buchautor Horst Conen weiß, wie man innere Barrieren und Ängste überwindet

Viele Menschen haben Veränderungswünsche. Sie wollen anders arbeiten, leichter leben, langgehegte Pläne endlich umsetzen. Doch in vielen Fällen bleibt es beim guten Vorsatz. Warum fällt es oft so schwer, das Leben in andere Bahnen zu lenken?

Die Erfahrung zeigt: Die wahren Hürden sind selten unüberwindbare, widrige Umstände, ein unguter Zeitpunkt, mangelnde finanzielle Mittel oder Ähnliches, was oft genannt wird. Die tatsächlichen Verhinderer sitzen zwischen den Ohren – das heißt, es sind negative Konditionierungen und Ausreden wie: „Geht nicht, das kannst du nicht, was sollen die ­anderen sagen …“ Kurz: Falsche Gedanken über sich selbst und die persönlichen Möglichkeiten stehen einem oft im Weg. Zudem sind außer dem inneren Hin-und-hergerissen-Sein – „Soll ich oder soll ich nicht?“ – Diskussionen und Auseinandersetzungen mit Partnern oder Familie durchzustehen, in denen es oft um Angst vor sozialem Abstieg, Zukunftsängste, aber auch Neid und Befürchtungen und vieles mehr geht.

Wer sich eine Veränderung erlauben will und nicht weiß, wo er anfangen soll – was raten Sie dem?

Der erste Schritt ist gefühlt für viele oft der ­schwerste, weil er unter anderem erfordert, das ­bisherige Bild von sich selbst, Selbstverständlichkeiten oder Gewohnheiten infrage zu...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 1/2018: Das erlaube ich mir!
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