Mensch wacht, Wagen macht

So mancher Autofahrer träumt vom autonomen Fahren. Doch vom komplett maschinell gesteuerten Auto sind wir noch viele Jahre entfernt. Bis dahin werden wir in hochautomatisierten Fahrzeugen unterwegs sein – was zu erheblichen psychologischen Problemen führt

Mensch wacht, Wagen macht

So mancher Autofahrer träumt vom autonomen Fahren. Doch vom komplett maschinell gesteuerten Auto sind wir noch viele Jahre entfernt. Bis dahin werden wir in hochautomatisierten Fahrzeugen unterwegs sein – was zu erheblichen psychologischen Problemen führt

Der Mann geht voll in die Eisen. Gerade noch rechtzeitig kommt sein ganz spezieller Wagen zum Stehen. „Oh, tut mir leid! Stimmt! Rote Ampeln kann er ja noch gar nicht erkennen“, bricht es aus ihm heraus. Das Team um Marc Kuhn von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart zeichnet jeden Kommentar seiner Testfahrer auf und atmet tief durch: Alles gut gegangen! Der Testfahrer saß in einem jener Gefährte, die wie ein Versprechen für eine neue automobile Ära wirken: das Zeitalter des autonomen Fahrens.

Fällt der Begriff, bekommen vielleicht auch Sie eine spontane Vision. Sie gehen raus vor die Tür, steigen in Ihr Auto, vorne oder hinten, programmieren im Navi, wohin Sie fahren wollen. Und drücken auf Start. Das Fahrzeug springt an und fährt los, ohne dass Sie bis zum Erreichen Ihres Ziels irgendetwas tun müssen, das mit Autofahren...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 7/2017: Gekonnt überzeugen
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