„Der Mensch wird zum Datenlieferanten degradiert“

Lifelogging. Unzählige Menschen nutzen bereits diese Technik. Zum Beispiel wenn sie joggen und über eine App ihre Schritte zählen. Der Soziologe Stefan Selke warnt vor der Verführungskraft dieser „digitalen Heinzelmännchen“

„Der Mensch wird zum Datenlieferanten degradiert“

Lifelogging. Unzählige Menschen nutzen bereits diese Technik. Zum Beispiel wenn sie joggen und über eine App ihre Schritte zählen. Der Soziologe Stefan Selke warnt vor der Verführungskraft dieser „digitalen Heinzelmännchen“

Herr Professor Selke, einer meiner Freunde misst täglich über eine Smartphone-App, wie viele Schritte er geht. Um was für sein Herz zu tun. Ist das nicht toll?

Das habe ich auch mal gemacht. Aber dann habe ich mir gedacht: Junge, das bringt’s doch nicht! Du hast den Wald vor der Tür! Geh einfach raus! Um das zu schaffen, musst du doch keine Schritte zählen! Das, was körperlich und psychisch an Bewegung guttut, ist völlig unabhängig von solchen Schrittzählern.

Aber Sie können verstehen, warum das Leute tun? Das kann motivieren!

Klar weiß ich das. Das ist ja einer der meistgenannten Gründe bei diesen Fitness-Trackern: den inneren Schweinehund zu überwinden. Neben der sozialen Leistungsschau, die man damit betreiben kann. Aber dann ist die Frage: Was ist das für ein Persönlichkeitstyp, der sich damit motivieren lässt? In welches Gesamtbild passt das...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 4/2016: Mitten im Leben
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