„Das schaffst du nie"

Der innere Kritiker, der uns ständig ermahnt, ist eigentlich ein innerer Angsthase. Er will besänftigt werden, denn gibt er Ruhe.

Der innere Angsthase schlägt ständig Alarm. ©Linda Wölfel

„Das schaffst du nie“

Der innere Kritiker, der uns solche Dinge sagt, ist eigentlich ein innerer Angsthase. Ihn zu bekämpfen ist sinnlos. Da gibt es bessere Strategien

Du wirst nie gut genug sein!“ „Du siehst furchtbar aus!“ „Du bist langweilig!“ Die innere Instanz, die uns mit solchen Kommentaren unter Druck setzen kann, hat viele Namen: Feind im Kopf, innerer Dämon, Teufelchen auf der Schulter – oft wird sie auch als innerer Kritiker oder innerer Richter bezeichnet. Wir würden dieser Instanz allerdings Unrecht tun, wenn wir nicht auch ihren Nutzen bedenken, denn mit Botschaften wie „Streng dich mehr an, sonst schaffst du es nicht!“ und „Das war unfair von dir!“ kann sie uns auch motivieren und zu gutem Verhalten antreiben.

Je übertriebener und verurteilender sich diese innere Stimme jedoch in uns meldet, umso mehr kann sie uns mit quälenden Selbstzweifeln plagen. Als wenn das nicht schon lästig genug wäre, kann sie außerdem unsere Freiheit im Denken und Handeln erheblich einschränken. Das gilt vor allem für ihre hartnäckigen Aufforderungen, Verhaltensmuster zu wiederholen, die wir schon lange ablegen wollten: „Du...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 11/2018: Manipulation durchschauen
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