Langeweile konfrontiert uns mit uns selbst

Warum es sich lohnt, Zeiten des Leerlaufs auszuhalten

Eine geschlagene Ewigkeit sitzen Sie schon im Neonlicht des Zahnarzt-Wartezimmers. Mindestens vier Mitpatienten werden noch vor Ihnen drankommen. Einige der Lesezirkelzeitschriften haben Sie leicht angeödet durchgeblättert, die Kunstdrucke an der Wand studiert. Alle fünf Minuten gucken Sie auf die Uhr, und der Impuls zu gehen wächst. Aber Sie haben schon eine Dreiviertelstunde gewartet, wenn Sie jetzt gehen, wäre diese Zeit völlig vergeudet.

Langeweile ergreift nun unerbittlich Besitz…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 5/2015: Nichtstun
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