Die Lido-Spatzen

Er kommt aus der Region des Handkäs und erlebte Tage voller Antipastiplatten: Andreas Maier über Festlichkeiten und das Abstreifen der Individualität.

Die Illustration zeigt einen Mann, der auf einem Lauch Trompete spielt und eine Frau mit einer Violine aus Brot und einem Brotmesser als Bogen.
In Italien gab es immer etwas zu feiern. © Jan Robert Dünnweller

Eben habe ich eine Espressopackung aufgeschnitten und das Kaffeepulver in die Kaffeedose umgefüllt. Immer, wirklich immer fällt mir dabei Piero ein.

Mit achtzehn, neunzehn Jahren – also inzwischen vor Ewigkeiten – fuhr ich öfter über die Lagune zum Lido. Dort kannte ich eine Familie, bei der ich manchmal einige Wochen lebte. Sie bewohnten eine kleine Wohnung in der Nähe der Anlegestelle, von deren Küchenfenster man einen kleinen Blick auf die nahe Lagune hatte. Ich saß dort jeden Morgen…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 10/2021: Zeit finden
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