Väter sind keine Juniorpartner

Neue Väter braucht das Land! Doch die geteilte Verantwortung erfordert auch von den Müttern ein Umdenken.

Mütter, lasst die Väter mal machen! ©Sabine Kranz

„Väter wollen keine Juniorpartner sein“

Väter nehmen sich heutzutage mehr Zeit für ihre Kinder als Väter früherer Generationen. Doch die geteilte Verantwortung erfordert auch von den Müttern ein Umdenken – und das ist­ ­häufig der Knackpunkt in den Familien, sagt Erziehungswissenschaftlerin Margrit Stamm

Frau Professor Stamm, was ist ein neuer Vater und was unterscheidet ihn vom alten Vater?

Neue Väter, das ist ein relativ schwammiger Begriff. Man meint damit Väter, die sich mehr in die Erziehung einbringen als frühere Vätergenerationen, die Elternzeit nehmen, wickeln, füttern und mit dem Nachwuchs zum Kinderarzt gehen. Meine Hypothese ist, dass die Frage, ob ein Vater neu oder alt, gut oder schlecht ist, nicht allein an seiner Präsenz im Familienalltag gemessen werden kann. Es geht auch um solche Fragen: Welche Beziehung hat er zu den Kindern? Welche Verantwortung trägt er in der Familie? Und zwar nicht nur in der ersten Zeit nach der Geburt, sondern langfristig.

Wie viele neue Väter gibt es?

Fast jeder Vater sagt von sich, er sei ein neuer Vater. Im Kopf sind das 90 Prozent, im Verhalten sieht es etwas anders aus....

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 11/2018: Manipulation durchschauen
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