„Wir sind keine Heiligen“

Niemand ist grundsätzlich vertrauenswürdig, sogar uns selbst können wir nicht blind vertrauen. Denn Vertrauenswürdigkeit ist veränderlich und immer abhängig vom Kontext. Ein Gespräch mit dem Psychologen David DeSteno

„Wir sind keine Heiligen“

Niemand ist grundsätzlich vertrauenswürdig, sogar uns selbst können wir nicht blind vertrauen. Denn Vertrauenswürdigkeit ist veränderlich und immer abhängig vom Kontext. Ein Gespräch mit dem Psychologen David DeSteno

Herr DeSteno, Sie wollen uns vor Augen führen, wem wir trauen können und wem lieber nicht. Was Sie in Ihrem Buch The truth about trust (Die Wahrheit über Vertrauen) über Vertrauenswürdigkeit schreiben, kann einen schon irgendwie desillusionieren.

Wieso?

Na ja, da behaupten Sie beispielsweise, dass wir alles tun, um als vertrauenswürdig wahrgenommen zu werden. Obwohl wir es nicht sind.

Stimmt. Unter bestimmten Umständen, wenn wir keine Folgen für unser Handeln fürchten müssen, ist das so. Das sehen wir in unseren simpelsten Laborversuchen immer wieder. Wir laden ganz normale Leute mit gutem Ruf ein und sagen denen beispielsweise: „Jetzt kommt entweder eine langwierige Aufgabe auf euch zu oder eine kurze spaßige. Geht einfach in das nächste Zimmer, da seid ihr allein und werft eine Münze, um zu entscheiden, welche Aufgabe ihr angeht.“ Wir beobachten sie aber natürlich heimlich....

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 3/2015: Vorwärts Leben
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