Hoffnung als Medizin

Eine auf Hoffnung basierende Therapie kann helfen, die oft unterschätzte psychische Belastung von unheilbar Kranken zu reduzieren.

Wer hoffen kann und bessere Zeiten vor sich sieht, hat mehr Kraft, schwierigen Phasen standzuhalten. ©Marco Wagner

Hoffnung als Medizin

Erste Studien zeigen: Für unheilbar kranke Menschen könnte Hoffnung mehr sein als nur ein schwammiges Wort. Eine auf Hoffnung basierende Therapie kann helfen, die oft unterschätzte psychische Belastung zu reduzieren

Wer gesund ist, hofft auf ein langes Leben. Wer sich erkältet, hofft auf schnelle Genesung. Aber was ist mit Menschen, die keine Aussicht auf beides haben – Menschen mit einer unheilbaren chronischen Erkrankung? Worauf sollen sie hoffen? Schadet ihnen die Hoffnung sogar, weil sie an der Realität vorbeigeht? Das Gegenteil scheint der Fall zu sein: In den vergangenen Jahren mehren sich in der Forschung Hinweise, dass hinter dem Begriff Hoffnung mehr steckt als nur ein unspezifisches Gefühl. Mitunter kann Hoffnung Teil der Therapie sein – und ein Schlüssel zu einem besseren Umgang mit einer oft quälenden Belastung.

Bereits die Diagnose einer schweren körperlichen Krankheit, sei es ein Tumor, Mukoviszidose, multiple Sklerose, die Parkinsonkrankheit oder koronare Herzkrankheit, ist für viele Patienten ein kaum zu ertragender Schlag. „Die Menschen teilen ihr Leben in die Zeit vor und nach...

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Aenean imperdiet ligula ac mi cursus ultricies. Cras vitae porta lectus, at posuere felis. Duis tincidunt ex et arcu euismod iaculis. Nam viverra erat elit, vitae egestas elit rutrum id. Ut ligula tellus, semper viverra ligula sed, lacinia ullamcorper nibh.

Den kompletten Artikel können Sie bei uns kaufen oder freischalten.

Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 8/2018: Alles zu meiner Zeit
file_download print

News

Leben
Wer Probleme mit der Selbstkontrolle hat, wird häufiger Opfer krimineller Internetattacken.
Leben
Offen miteinander zu reden ist nicht immer einfach. Aber es lohnt sich offenbar, ergab eine Studie.
Beruf
Es motiviert uns, wenn wir wissen, wofür wir etwas tun. Disziplinierte Menschen sind sehr gut darin, sich diese Klarheit zu verschaffen.