„Wir irren uns häufig“

Seit mehr als 40 Jahren erforscht der Sozialpsychologe Richard Nisbett unsere Denkfehler. Für einige dieser Schwächen hat er verblüffend simple Gegenmittel gefunden. Eines davon stammt sogar aus einem alten Hausfrauenmagazin, wie er im Psychologie Heute-Gespräch verrät

„Wir irren uns häufig“

Seit mehr als 40 Jahren erforscht der Sozialpsychologe Richard Nisbett unsere Denkfehler. Für einige dieser Schwächen hat er verblüffend simple Gegenmittel gefunden. Eines davon stammt sogar aus einem alten Hausfrauenmagazin, wie er im Psychologie Heute-Gespräch verrät

Herr Professor Nisbett, psychologische Studien über unser Alltagsdenken haben wenig Schmeichelhaftes ergeben. Wir scheinen Fehler über Fehler zu machen. Sind wir dümmer, als wir glauben?

Wir irren uns häufig, sollten uns deshalb aber keine Sorgen machen. Schließlich begehen alle Menschen dieselben Denkfehler, auch wir Psychologen. Ich würde deshalb nicht sagen, dass die Leute dumm sind. Denn in vielen Situationen gibt es ja Werkzeuge, die uns helfen, weniger oft danebenzuliegen. Manchmal genügt schon ein wenig Statistik – und zwar auf einem Niveau, das jeder verstehen und lernen kann.

Was meinen Sie mit „Statistik“? Reden wir jetzt über komplizierte Formeln?

Nein, nein. Viele Menschen verwenden die Regeln der Statistik ja ganz automatisch. Sportfans haben zum Beispiel ein gutes Gespür dafür. Sie wissen, dass man einen Spieler...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 7/2017: Gekonnt überzeugen
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