Wenn Freundschaften zerbrechen

Woran scheitern Freundschaften? Und wie schließt man neue?

Anders als bei Verwandten ist Freundschaft ein Geben und Nehmen. ©Riikka Laakso

Wenn Freundschaften zerbrechen

Freundschaften sind wichtig für uns und unser Wohlbefinden. Doch oftmals ist es schwierig, sie zu pflegen. Woran scheitern Freundschaften? Und wie gelingt es, neue zu schließen?

Die Trennung traf Wolfgang Krüger unvorbereitet. Als der Psychotherapeut mit Mitte 40 das Institut verließ, an dem er zuvor etwa zehn Jahre tätig gewesen war, ahnte er nicht, dass er mit dem Schritt in die Selbständigkeit auch seine beiden besten Freunde verlieren würde. Zusammen waren sie durch Höhen und Tiefen gegangen, hatten sich gegenseitig während Therapieausbildung und Doktorarbeit unterstützt. „Wir waren nicht nur Kollegen am selben Institut, sondern führten unendlich intensive Gespräche über unsere Partnerschaften, die Familie, unsere Ziele“, sagt Wolfgang Krüger. Fast täglich hätten sie Sport miteinander getrieben, sich gegenseitig nach Hause eingeladen. „Diese Freundschaften haben mein Leben ausgemacht. Wir waren wie eine Familie.“

Am gemeinsamen Arbeitgeber hatte Krüger mit der Zeit immer mehr missfallen, deshalb wollte er beruflich eigene Wege gehen und eine Praxis eröffnen, Bücher schreiben. Die...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 6/2018: Diese Wohnung tut mir gut!
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