Noch etwas süße Musik bitte!

Im Interview erläutert der britische Experimentalpsychologe Charles Spence, wie Farben, Formen, Gerüche und Klänge den Geschmack eines Gerichts verändern.

Das Geschmackserlebnis hängt nicht nur vom Schmecken ab. ©Drushba Pankow

Darf’s noch eine Prise süße Musik sein?

Ob uns ein Gericht schmeckt, hängt auch vom Gewicht des ­Bestecks, der Form des Tellers oder der Hintergrundmusik ab. Im Interview erläutert der britische ­Experimentalpsychologe Charles Spence, wie Farben, Formen, Gerüche und Klänge aus dem Essen ein Erlebnis machen

Professor Spence, Sie kommen gerade von einer Expertentagung in Toronto. Es war ein langer Flug. Was hatten Sie zu essen?

Gar nichts, ich habe vorher gegessen.

Ich kann mir denken, warum. In Ihrem neuen Buch steht: Gerichte im Flugzeug erscheinen uns oft fade, denn wir schmecken dort salzig und süß weniger gut.

Das stimmt.

Warum macht der Koch das Essen nicht einfach salziger?

Das könnte er, es wäre aber gesundheitlich bedenklich. 30 Prozent mehr Zucker oder Salz sind nötig, um im Flugzeug denselben Geschmack zu erleben wie am Boden. Und es gibt noch mehr zu bedenken: Was wir schmecken, ist nur ein sehr kleiner Teil dessen, was unser Geschmackserleben ausmacht. Etwa 75 bis 95 Prozent dessen, was wir zu schmecken meinen, riechen wir eigentlich. Es betrifft die vielen Aromen, die wir mit der Nase wahrnehmen, aber oft...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 11/2018: Manipulation durchschauen
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