Bist du Freund oder bist du Feind?

Zwei Fremde begegnen sich. In Sekundenschnelle begutachten sie einander und bilden sich ein erstes Urteil. Wie verlässlich ist dieser frühe Eindruck? Und warum sollten sie ihn fairerweise überprüfen?

Bist du Freund oder bist du Feind?

Zwei Fremde begegnen sich. In Sekundenschnelle begutachten sie einander und bilden sich ein erstes Urteil. Wie verlässlich ist dieser frühe Eindruck? Und warum sollten sie ihn fairerweise überprüfen?

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance, sagt der Volksmund. Und wie neuere Forschungsarbeiten zeigen, liegt darin viel Wahrheit. Denn: Es genügt ein Augenblick, ein Millisekunden währender kurzer Kontakt, um sich ein Bild von einer Person zu machen. Besonders fatal: Das schnelle erste Urteil ist dauerhaft und ziemlich resistent gegen neue Informationen, die die womöglich ungerechtfertigte Meinung korrigieren könnten. Und ungerechtfertigt ist diese oft.

„Wir fallen zwei Annahmen zum Opfer: dass andere uns vorurteilslos wahrnehmen und dass sie uns so sehen, wie wir uns selbst sehen“, schreibt die Sozialpsychologin Heidi Grant Halvorson in ihrem neuen Buch No One Understands You and What to Do About It (Niemand versteht Sie und was Sie dagegen tun können). Uns müsse klar sein, dass unsere Worte und Handlungen ständiger Interpretation unterliegen, die aber meist vollkommen...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 10/2015: Ich steh dazu!
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