Schulen im Digitalfieber

Führt die Digitalisierung im Klassenzimmer tatsächlich zu besserem Unterricht und mehr Lernerfolg?

Menschen brauchen nach wie vor andere Menschen – auch beim E-Learning ©Riikka Laakso

Schulen im Digitalfieber

Kaum ein Politiker, der dieser Tage nicht den „digitalen ­Rückstand“ anprangert und Laptops an den Schulen fordert. Doch führt die Digitalisierung der Klassenzimmer tatsächlich zu besserem Unterricht und mehr Lernerfolg?

Die Appelle klingen, als drohe Deutschland auf Drittweltniveau abzurutschen: Politiker, die Wirtschaft und ihre Stiftungen fordern, endlich alle Schulen digital „zeitgemäß“ auszustatten. Schnelles WLAN für jede Schule heißt das, in jedem Klassenzimmer statt der Tafel ein interaktives Whiteboard mit integriertem Beamer und vor allem: Computer für alle Schüler. „E-Learning“ soll den Stoff vermitteln, von Mathematik bis Deutsch: Da laufen Lernprogramme, Filme und Präsentationen auf Computern, Smartphones oder Whiteboards, und die Schüler recherchieren im Netz.

Wer zaudert, und sei es nur wegen der öffentlichen Finanzen, erntet eher Spott als sachliche Debatte. Schulen riskieren den Kalauer, sie steckten in der „Kreidezeit“ fest, falls dort noch jemand den Stoff in Echtzeit auf einer Tafel unterbringt. Zögerliche Lehrkräfte müssen mit der Diagnose rechnen, sie hätten eben...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 10/2018: Geschwister
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