„Ihr könnt nach Hause fahrn!“

Jetzt wird wieder gesungen in den Fankurven, bei der Fußball-EM in den Stadien Frankreichs. Was dort angestimmt wird und warum Fangesänge komplexer sind, als das Grölen erahnen lässt, erklärt der Musikpsychologe Reinhard Kopiez

Zur Europameisterschaft reisen jetzt viele Fans nach Frankreich, um ihre Teams zu unterstützen. Aber bei Länderspielen wird erfahrungsgemäß weniger gesungen als in den nationalen Ligen. Warum eigentlich?

Das stimmt schon, es wird weniger gesungen. So gesehen sind Länderspiele eine Enttäuschung. Es fehlen die Identifikationspunkte, die auf der nationalen Ebene in den Ligen viel stärker ausgeprägt sind. Und die Fans sind bei Länderspielen mehr oder weniger zusammengewürfelt. Der Fangesang…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 7/2016: Mut zur Unsicherheit
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