Anfangen und dranbleiben

Viele Menschen interessieren sich für Meditation, wissen aber nicht, wie sie anfangen sollen. Sylvia Wetzel gibt Antworten auf häufige Fragen

Meditieren? Ja gerne! Aber wie findet man nur den Einstieg? © Karsten Petrat

Anfangen und dranbleiben

Viele Menschen interessieren sich für Meditation, wissen aber nicht, ob diese mentale Praxis zu ihnen passt und wie sie anfangen sollen. Die Meditationslehrerin Sylvia Wetzel gibt hilfreiche Antworten auf häufige Fragen

Was ist Meditation?

Im weitesten Sinn bedeutet Meditation, wir machen uns „aktiv vertraut“ mit etwas, was guttut und heilsam oder heilend ist, für uns und andere. So weit fasst der tibetische Buddhismus den Begriff der meditativen Übung, goms. Im engeren Sinn kann man Meditationsübungen in drei Gruppen einteilen: Sammlung, Einsicht, Hingabe.

Mit manchen Übungen lernen wir, unsere Aufmerksamkeit auf eine Sache auszurichten, und so schulen wir unsere Konzentration und lernen, uns zu sammeln. Sammlung beruhigt, entspannt und – spart Energie. Wir schalten sozusagen um in einen Energiesparmodus, wenn wir uns für zehn, zwanzig Minuten einer Sache widmen.

Andere Übungen sind eher aufdeckend. Wir halten für zehn, zwanzig Minuten mithilfe einfacher Übungen inne und achten auf körperliche und emotionale Prozesse und auf Gedanken. Oder wir schauen uns eine angenehme oder unangenehme Erfahrung im Nachhinein in aller Ruhe und systematisch an und entdecken vielleicht, wie Auslöser oder Aufhänger unsere aktuelle Verfassung, Erwartungen und alte Muster unsere Erfahrungen beeinflussen.

In einer dritten Gruppe von Übungen lassen wir uns auf einen bestimmten Ablauf ein, den wir wertschätzen – Singen, Rezitieren, Imaginieren, eine meditative Bewegung und so weiter –, und wiederholen ihn so lange, bis wir eins werden mit dem Ablauf. Das ist Hingabe.

Eine Faustregel besagt: Wem...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 3/2018: Heilkraft Meditation
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