Was uns auf die Palme bringt – und wie wir wieder runterkommen

Aufregungen sind unvermeidbar. Aber wenn wir vier wichtige Gelassenheitskiller entschärfen, stören sie nur kurzfristig unser seelisches Gleichgewicht

Was uns auf die Palme bringt – und wie wir wieder runterkommen

Aufregungen sind unvermeidbar. Aber wenn wir vier wichtige Gelassenheitskiller entschärfen, stören sie nur kurzfristig unser seelisches Gleichgewicht

Gelassener sein, sich nicht so schnell aufregen, ruhig bleiben, wenn andere hektisch werden – wir glauben längst zu wissen, wie das geht: tief durchatmen, bis zehn zählen, entspannende Atemübungen machen, regelmäßig Yoga, Tai-Chi oder Meditation praktizieren. An theoretischem Wissen mangelt es uns nicht, doch in der Praxis versagt dieses Wissen meist. Eher selten gelingt es uns, in stressigen Situationen den Blutdruck unten zu halten. Warum ist Gelassenheit so schwer zu erreichen?

Möglicherweise halten uns zwei Denkfehler davon ab: zum einen verstehen wir unter Gelassenheit meist einen Zustand, bei dem es vor allem darum geht, Ärger und Zumutungen mit Gleichmut zu begegnen. Unruhe, Nervosität, Selbstzweifel sollten gar nicht erst aufkommen. Solche Seelenruhe aber gelingt höchstens buddhistischen Mönchen und vielleicht noch sehr Meditationserfahrenen – aber niemandem, der mitten im Alltagstrubel seinen Mann...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 1/2017: Gelassen bleiben
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