Wie tickt dieser Mensch?

Die Macht des spontanen Eindrucks – und warum dem ersten Blick unbedingt ein zweiter folgen sollte

Wie tickt dieser Mensch?

Die Macht des spontanen Eindrucks – und warum dem ersten Blick unbedingt ein zweiter folgen sollte

Charles Darwin war bereit, zu seiner großen Reise mit dem Forschungsschiff Beagle aufzubrechen. Aber beinahe wäre die Expedition gescheitert, bevor sie begann. Ein Kapitän der Royal Navy befand, ein Mensch mit einer solchen Nase, wie sie Darwins Gesicht ziere, könne unmöglich wissenschaftlicher Begleiter einer so wichtigen Unternehmung sein. Die darwinsche Gesichtsknolle sei ein untrügliches Zeichen für „fehlende Zielstrebigkeit und Energie“. Zum Glück wurde der Kapitän überstimmt, und Darwin konnte das Material für seine Evolutionstheorie sammeln.

Im 19. Jahrhundert stützte sich so manches Urteil über den Charakter eines Menschen auf die pseudowissenschaftliche Lehre der Physiognomik. An Kopfform, Stirnhöhe, Mundbreite oder Nasenformat wollte man Eigenschaften wie etwa Willenskraft, Charakterstärke und Intelligenz ablesen. Die Physiognomik als Charakterkunde ist wissenschaftlich längst ad acta gelegt. Die Größe eines Gesichtserkers mag unser Urteil nicht mehr so sehr beeinflussen, wir leben...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 9/2017: Wie tickt dieser Mensch?
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