Es kann alles auch ganz anders sein

Wir verwandeln unsere Erfahrungen in Geschichten – und erzählen diese anderen. Mit ­jeder Wiederholung wird die erzählte Geschichte immer „wahrer“ und schließlich nicht selten zu einem Gefängnis. Können wir uns daraus befreien?

Es kann alles auch ganz anders sein

Wir verwandeln unsere Erfahrungen in Geschichten – und erzählen diese anderen. Mit ­jeder Wiederholung wird die erzählte Geschichte immer „wahrer“ und schließlich nicht selten zu einem Gefängnis. Können wir uns daraus befreien?

Als „systemisch“ wird ein therapeutischer Ansatz bezeichnet, der sich ab Mitte des vorigen Jahrhunderts zunächst als „Familientherapie“ etablierte, dann aber zunehmend unabhängig vom Familiensetting spezifische Konzepte und Methoden entwickelte. Eine wesentliche Rolle spielen bei diesem Ansatz die Kommunikation und die von den Klienten erzählten Geschichten. In der systemischen Beratung werden Menschen darin unterstützt, zu den von ihnen selbst erzählten Geschichten „selbstreferente“ Positionen einzunehmen. Das bedeutet, dass jemand sozusagen der eigene Beobachter werden kann und so über mehr Wahlmöglichkeiten verfügt, indem er ein Bewusstsein dafür entwickelt, für die Art und den Inhalt seiner Storys selbst verantwortlich zu sein.

Im Beratungsprozess geht es daher immer wieder um die Frage, wie ein Mensch seine Geschichten anders, neu sehen kann, denn...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 11/2016: Sieh's doch mal so!
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