Was für ein Blick!

​Manche Landschaften gefallen uns besser als andere. Woran liegt das? Und was beeinflusst unsere Vorlieben?

Bei der Einschätzung der Schönheit einer Landschaft spielen Erfahrungen und Erinnerungen eine Rolle. © Plainpicture

Was für ein Blick!

Manche Landschaften gefallen uns besser als andere. Woran liegt das? Und was beeinflusst unsere Vorlieben?

Man braucht nur eine beliebige Urlaubsbroschüre durchzublättern, schon stößt man auf Äußerungen wie: „herrliche Landschaft“, „reizvolle Küste“, „schöne Natur“ oder „toller Anblick“. Offenbar meinen die Werber, jeder verstünde sie sofort, wenn sie eine Ferienregion so beschreiben. Aber erfassen die Leser wirklich, was damit gemeint ist?

Diese Frage ist alles andere als unerheblich. Wenn eine Landschaft anziehend wirkt, lockt sie viele Urlauber und Siedler an und damit auch viel Geld. Soll eine Autobahn durch ein hübsches Alpental geführt werden, stößt das in der Regel auf mehr Widerstand, als wenn es um platte, baumlose Maisfelder geht, die genauso aussehen wie die Äcker zehn Kilometer weiter.

Als schön empfundene Landschaften haben sogar das Bundesnaturschutzgesetz auf ihrer Seite. Nach ihm sind Natur und Landschaft nämlich so zu schützen und zu pflegen, dass die „Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der Erholungswert von Natur und Landschaft auf Dauer gesichert sind“. Was aber meint das Gesetz mit „Schönheit“?

Ähnliche Vorlieben?

Hier gilt das alte Wort des griechischen Philosophen Sokrates, wie es sein Schüler Platon überliefert hat: „Wir wissen, was schön ist, aber wir wissen nicht, was das Schöne ist.“ Kein Richter könnte präzise belegen, warum genau er einen Baustopp verfügt oder bestätigt, um ein „schönes“ Moor zu retten – er findet es einfach ansprechend und kann nur darauf hoffen, dass er kein öffentliches Kopfschütteln erntet. Das geschieht jedoch meist nicht. Manche Fachleute nehmen an, dies liege schon daran, dass alle Menschen gemeinsame afrikanische Vorfahren mit ähnlichen Vorlieben haben, die förmlich in unser Erbgut eingebrannt sind. Demzufolge bevorzugen Menschen in der Regel halboffene Landschaften, ähnlich jenen afrikanischen Savannen, in denen sich der moderne Mensch zum aufrecht gehenden Zweibeiner entwickelt hat.

Der englische Geograf Jay Appleton hat daraus 1978 seine „Schutz-und-Ausblick-Theorie“ entwickelt, wonach solche Landschaften als am schönsten empfunden werden, die sowohl einige Hügel wie auch Baumgruppen aufweisen, so dass zwei zentrale menschliche Bedürfnisse befriedigt werden: die Übersicht zu wahren und sich verbergen zu können – mit anderen Worten also Beute- und Raubtiere rechtzeitig zu entdecken, aber von Fressfeinden nicht gesehen zu werden.

„Der Mensch ist konstitutionell an reich strukturiertes Gelände mit vielfältiger Pflanzenwelt angepasst, insbesondere Savannen mit Baum- und Buschgruppen, besonders auch an Wasserrändern“, urteilt der Biologe und Stadtökologe Bernd Lötsch, ehemaliger Direktor des Naturhistorischen Museums in Wien. Noch heute sehen viele Stadtparks genau so aus: abwechslungsreiches halboffenes Land mit einzelnen, gut sichtbaren Wasserflächen und Baumhainen.

Erinnerungen und Erfahrungen

Doch Appletons Theorie ist umstritten. „Es gibt kein genetisches Gedächtnis“, sagt der Landschaftsarchitekt Werner Nohl, der in Kirchheim bei München eine Werkstatt für Landschafts- und Freiraumentwicklung betreibt. Dass Menschen gerne auf Hügel oder gar Berge steigen, erklärt Nohl ganz funktional: „Wir brauchen Überblick. Damit entsprechen wir nur den Voraussetzungen des Sehens.“

Nohl zufolge spielen bei den Werturteilen über Landschaften frühe Erinnerungen, aber auch spätere Erfahrungen die entscheidende Rolle. So würden „heimatliche Landschaften von den betroffenen Menschen immer auch als schöne Landschaften erlebt“ – selbst wenn Zugereiste dies anders sehen mögen. Wer zum Beispiel in der Norddeutschen Tiefebene aufgewachsen ist, den kann schon ein 500 Meter hohes Mittelgebirge bedrücken, weil der Blick nicht weit schweifen kann. Und ein Inuit dürfte die sanft gewellte Mecklenburgische Seenplatte trotz ihrer für Mitteleuropäer unbestreitbaren Reize eher irritierend finden, obwohl auch seine frühen Vorfahren in Afrikas Savannen auf die Jagd gingen.

Unbestreitbar hingegen ist die große Wertschätzung, die fast alle Menschenvölker grünen Pflanzen und von ihnen geprägten Landschaften entgegenbringen. Der österreichische Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt hat diese Zuneigung einmal als „Phytophilie“ (Pflanzensehnsucht) bezeichnet. „Wo er kann, holt der Mensch Pflanzenformen in seinen Lebensraum“, fügt Bernd Lötsch hinzu – entweder „als lebendes Gewächs in der modernen Wohnhöhle“ oder künstlerisch verschlüsselt als blumiges Jugendstildekor. Noch an den tristesten Fassaden bedrückender Wohnsilos versuchen deren Bewohner ihre Balkone mit Geranien- oder Tulpenkästen zu verschönern. Ähnlich gehen Menschen in nüchternen Büroräumen vor, wo bereits punktuelles Begrünen große Wirkung erzielt: „Für die Sekretärin stellt schon das Usambaraveilchen auf der Fensterbank ihres Büroraums ein Naturelement dar, bei dessen Anblick jene psychische Entlastung und ästhetische Freude eintreten kann, die oft mit Naturerlebnissen verbunden ist“, befindet Werner Nohl.

Natürliche Merkmale

Die Farbe des Grünzeugs gefällt Menschen schon deshalb, weil sprießendes Blattgrün auf Nahrung und Wasser hindeutet – beide lebensnotwendig. Unsere Vorfahren haben gelernt, solche Signale wertzuschätzen. In dieser Liebe zum Lebendigen, zum Wachstum hat auch die Gartenlust ihre Wurzel. Dass die eher naturfernen Stadtmenschen von heute es gerade reizvoll finden, sich im Urlaub drei Wochen lang bei Durst und Hitze durch Wüsten zu wühlen, widerspricht dem nicht. Sie suchen das Seltene, Außergewöhnliche. Zu Hause haben sie fließend Wasser, scheinbar ein Allerweltsgut und deshalb nicht der Rede wert.

Ganz ähnliche Beweggründe lassen jedes Jahr Scharen von Nord- und Südeuropäern an die „sonnenverwöhnten“ – man könnte auch sagen: von der Sonne versengten – Strände des Mittelmeeres pilgern, um sich dort ihren Sonnenbrand abzuholen. Niemals würde der Gärtner und Ackerbauer in uns, geschweige denn der altsteinzeitliche Jäger und Früchtesammler, so etwas Verrücktes tun.

Üblicherweise mag der Mensch es nicht nur grün, sondern auch naturnah und – in gewissen Grenzen – vielfältig. „Ganz generell zeigen Studien eine durchgängige Vorliebe für Landschaften mit natürlichen Merkmalen wie etwa Seen, Bäumen und anderem Pflanzenwuchs im Gegensatz zu künstlich veränderten, bebauten Landschaften“, sagt Terry Hartig, Professor für angewandte Psychologie an der schwedischen Universität Uppsala. Freilich gebe es Abweichungen von dieser Regel. So könnten Gefahrenzeichen dazu führen, „dass wir eine natürliche Landschaft plötzlich weniger mögen“. Zum Beispiel kann einem in Indien der Abdruck einer Tigerpranke im Schlamm eines Bachufers die scheinbare Idylle sehr wohl verleiden.

Unsere persönliche Geschichte

Nach einer weitverbreiteten Deutung bevorzugen die Stadtmenschen von heute naturnah erscheinende Landschaften, weil sie unserer beanspruchten Psyche Genesung verheißen: „Dort können wir uns von seelischem und körperlichem Stress erholen und unsere Kräfte erneuern, die wir brauchen, um uns wieder unserer alltäglichen Arbeit widmen zu können“, führt Hartig aus. Das meinte schon der Schriftsteller Bertolt Brecht, als er schrieb, ein Wald sei nicht etwa „zehntausend Klafter Holz“, sondern eine „grüne Menschenfreude“.

Die Frage, woher unsere Landschaftsvorlieben stammen, sei nicht leicht zu beantworten, räumt Terry Hartig ein. „Man kann wohl mit Fug und Recht sagen, dass weder unsere geografische Herkunft noch unsere Erbanlagen allein darüber bestimmen, welche Landschaften wir besonders mögen.“ Entscheidend sei vielmehr das Zusammenspiel zwischen unseren Genen, unserer Kultur und unserer persönlichen Geschichte. Allerdings: Während unsere jeweilige Vorliebe für einen bestimmten Landschaftstyp stabil bleiben mag, so kann sich unsere Vorliebe für bestimmte Umwelten von Zeit zu Zeit durchaus ändern, gesteuert von den gerade vorherrschenden Umständen.

So hat Hartig zusammen mit seinem niederländischen Kollegen Henk Staats von der Universität Leiden in einem Experiment Menschen danach befragt, wann diese am liebsten im Wald und wann in der Stadt spazieren gehen. Das Ergebnis: „Menschen, die am Ende ihres Arbeitstages ziemlich erschöpft und erholungsbedürftig waren, zogen deutlich öfter den Wald vor als andere, die mit ihrer Arbeit gerade begannen“, berichtet der Psychologe aus Uppsala. Wir suchen also, was wir gerade am dringendsten brauchen.

Mit allen Sinnen

Dabei erleben wir Landschaften nicht nur visuell, sondern ebenso akustisch. Eindruck auf uns machen auch vielfältige Geräusche, wie sie Werner Nohl beispielhaft aufzählt: „Donner, das Ächzen windgepeitschter Bäume, Vogelgezwitscher, das Gezirpe von Grillen, Schafsgeblöke, Glockengeläut oder auch gelegentliches Kindergeschrei.“ Hinzu kommen Düfte wie der eines Flieder- oder Holunderbuschs, nach Knoblauchsrauke und Bärlauch, der modrige Pilzgeruch eines Waldbodens oder der Salzgeschmack des Meeres. Alles Eindrücke, die wir nicht auf Urlaubsfotos bannen können, die bei der Wahl unseren Ferienziels aber – sozusagen stillschweigend – mitentscheiden.

Bleibt die Frage: Ist landschaftliche Schönheit messbar? Vor gut 50 Jahren hat der Landschaftsplaner Hans Kiemstedt, später Professor am Institut für Landschaftspflege und Naturschutz der Universität Hannover, ein vieldiskutiertes Verfahren präsentiert, mit dem sich die Eignung einer Landschaft für Erholungszwecke bewerten lassen sollte. Am Ende stand der jeweilige „Vielfältigkeitswert“.

Günstig für einen hohen „V-Wert“ einer Landschaft war beispielsweise, wenn sie viele klar erkennbare Übergänge zwischen Wäldern und Feldern oder Wiesen und Gewässern aufwies, wenn sie also über viele sogenannte Randeffekte verfügte. Dahinter stand die Erkenntnis, dass Menschen Abwechslung sehr schätzen und zum Beispiel gerne entlang von Seeufern spazieren gehen oder mit dem Rücken zum Wald von einer Ruhebank aus in die offene Landschaft schauen. Allerdings können sie oft gar nicht anders, weil Wanderwege meist an Grundstücksgrenzen entlang verlaufen und dort auch die Nutzung des Landes sich ändert – etwa von Wald zu Feld.

Schwierige Messung

Eine Zeitlang war Kiemstedts Ansatz in der Landschaftsplanung beliebt, denn in den 1960er und 1970er Jahren galt es als sehr modern, auch kaum Messbares zu quantifizieren. In Landschaftsplänen aus jenen Jahren finden sich heute befremdlich wirkende Aussagen wie: „Der V-Wert des Planungsgebietes beträgt 5.0.“ Oder: „Ferner könnte der Randeffekt gesteigert werden durch die Schaffung von größeren Wasserflächen; ein Gewässerrand von zirka 10 km Länge würde den V-Wert des gesamten Planungsgebietes von 5.0 auf 5.5 anheben.“ Von solchen Objektivität vortäuschenden Nutzwertanalysen haben sich die Fachleute inzwischen weitgehend verabschiedet. „Eine allgemein anerkannte und flächendeckend anwendbare Bewertungspraxis für die Ästhetik von Landschaft gibt es bisher nicht“, urteilt Hans Hermann Wöbse in seinem Buch Landschaftsästhetik.

Auch wenn man die Reize einer Landschaft nicht wissenschaftlich eindeutig messen kann, so lassen sich doch mehr oder minder haltbare qualitative Aussagen darüber treffen. „Ganz so, wie wir auf verschiedene Weise herausfinden können, was in einer Landschaft zu sehen, zu riechen oder zu hören ist, so können wir auch feststellen, wie Menschen Landschaftsmerkmale bewerten oder auf sie reagieren“, urteilt Umweltpsychologe Terry Hartig. „Eine Möglichkeit besteht darin, die Leute ganz einfach zu fragen, wie schön bestimmte Landschaften oder Landschaftsausschnitte auf sie wirken.“

Das muss nicht vor Ort, sondern kann auch anhand von Fotos erfolgen, wobei die Befragten entweder frei beschreibend ihre Eindrücke schildern oder ihr Urteil anhand von gegensätzlichen Begriffspaaren treffen, denen sie sich mehr oder minder anschließen können. Beispiele: hässlich oder schön, vielfältig oder einförmig, einzigartig oder gewöhnlich.

Auch wenn die Ergebnisse angreifbar sein mögen: „Wir benötigen solche Informationen zur Vorbereitung von politischen Entscheidungen, die Landschaften verändern könnten“, sagt Hartig. Wer gegen die – zumindest scheinbar – harten Fakten der Ökonomen und Ingenieure bestehen will, sollte tunlichst nicht mit leeren Händen dastehen.

Typfrage

Fünf Landschaftsformen und wie sie auf uns wirken

Meer

„Das Meer ist der letzte freie Ort auf der Welt“, so Ernest Hemingway. Unendliche Weite, Freiheit, so weit das Auge reicht. Es ist ein Ort des Heim- und Fernwehs. Das Rauschen der Wellen, der Geschmack salziger Luft auf der Zungenspitze, das Gefühl von feinem, heißem Sand unter den Zehen. Keine andere Landschaft übt eine größere Anziehungskraft aus als das Meer. Zwei von drei Urlaubern zieht es ans Wasser. Meer ist Schwerelossein, Meer ist Abschalten und Durchatmen. Das sanfte Hin und Her der Wellen beruhigt, es erinnert an das Ein und Aus des Atems, die blau-grün-türkisen Meeresfarben entspannen. Doch bisweilen zeigt sich das Meer auch gewaltig, laut, ungestüm und zerstörerisch. Dann spiegelt es die Unruhen der eigenen Seele und kann sogar bedrohlich wirken. Die Ungewissheit, was hinter dem Horizont liegt, spricht die natürliche Neugier und den Entdeckertrieb des Menschen an.

Wüste

Die große Leere. Ein Schweigen und eine Ruhe der Landschaft, die Raum lässt für Reflexion. Nicht umsonst ziehen sich Einsiedler in die Wüste zurück. „Niemand, der in die Wüste geht, kehrt als derselbe daraus zurück“, sagen die Tuareg. Das Leben im bahr bela ma, im „Meer ohne Wasser“, bedeutet Gefahr und Verzicht, aber auch eine befreiende Beschränkung auf das Wesentliche: Wasser, Essen, ein Feuer, ein Platz zum Schlafen. Fernab aller Reizüberflutung fällt es leichter, auf die eigene innere Stimme zu hören. Doch die Einsamkeit kann je nach Seelenlage auch Angst machen, der Mangel an äußeren Reizen kann zur Auseinandersetzung mit inneren Problemen zwingen, die bislang verdrängt wurden, die geringe Komplexität kann langweilen. Die scheinbare Leblosigkeit der Wüste wirkt auf manche Menschen beunruhigend – sie erinnert an Tod und Stillstand.

Urwald

Alle Sinne sind auf das Höchste gespannt. Überall raschelt und raunt es. Adrenalin durchflutet den Körper. Die Farben sind grell und intensiv. Die Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit treiben den Körper bis zu seinen Grenzen. Der Urwald vermittelt das Gefühl, im Jetzt und Hier zu sein, und erinnert gleichzeitig an den immerwährenden Kreislauf von Werden und Vergehen, von Geburt und Tod, vom Einssein und Teilsein mit der Natur. Allerdings ist es schwer, inmitten all der äußeren Reize innere Ruhe zu finden.

Berge

Berge wirken je nach Stimmung schützend oder bedrückend. Doch auf ihrer Spitze bieten sie einen befreienden Ausblick über das Land. Hier lassen sich Gedanken ordnen, losgelöst und über den Alltag erhaben. Die Menschen und Städte am Fuße wirken spielzeugklein und handhabbar. Von einem evolutionären Standpunkt aus bieten Berge einen Aussichtspunkt, von dem aus sich Feinde oder Nahrungsquellen leicht sichten lassen. Weil sie so unendlich größer sind als wir, haben Berge etwas Heilendes, sagen die Buddhisten. Physiologisch ist da etwas Wahres dran: Ab 1400 Meter bildet der Körper neue rote Blutkörperchen und verbessert so den Sauerstofftransport in die Zellen. Hinzu kommt bei einer Bergtour das Erfolgserlebnis des „Oben-angekommen-Seins“, was ein regelrechtes Endorphinfeuerwerk auslösen kann.

Mittelgebirge

Alle Extreme sind auf die Dauer unangenehm, bringen unsere Psyche ins Schlingern. Das Mittelmaß ist es, was uns am meisten entspannt. Glaubt man dem Natursoziologen Rainer Brämer, dann sind nicht die mächtig tobenden Niagarafälle oder der rot-golden schimmernde Ayers Rock die ideale Landschaft für den Erholungssuchenden, sondern das bescheidene deutsche Mittelgebirge. Hier finden sich alle Elemente, die unser Steinzeit-Ich so schätzt: Wasser und Berge, dichter Wald und weite Graslandschaften. Dabei werden die Sinne weder überfordert noch unterfordert – und das ist entspannend.

Simone Einzmann

Quellen

Andrea Abraham u. a.: Landschaft und Gesundheit. Das Potenzial einer Verbindung zweier Konzepte. Universität Bern 2007

Jolanda Maas u. a.: Green space, urbanity, and health: How strong is the relation? Journal of Epidemiology and Community Health, 60/7, 2006, 587–592.

Linda Mealey u. a.: The relationship between mood and preferences among natural landscapes: An evolutionary perspective. Ethology and Sociobiology, 16/3, 1995, 247–256. E. Morita u. a.: Psychological effects of forest environments on healthy adults: Shinrin-yoku as a possible method of stress reduction. Public Health, 121/1, 2007, 54–63,

William Bird: Natural thinking. Investigating the links between the natural environment, biodiversity and mental health. Royal Society for the Protection of Birds, 2007

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute Compact 54: Natur & Psyche
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