„Die Frage ist: Will ich mich weiter als Opfer fühlen?“

Die Psychotherapeutin Bärbel Wardetzki weiß, wie tief manche Verletzungen gehen. Dennoch meint sie: Wir sollten unsere Lebenszeit nicht an Ohnmacht und Wut verschwenden

Frau Wardetzki, in Ihrem Buch Mich kränkt so schnell keiner! zeigen Sie Wege auf, mit Kränkungen besser umzugehen und nicht alles persönlich zu nehmen. Wenn wir gekränkt sind, fühlen wir uns aber im Kern getroffen und haben den Eindruck, dass andere uns übel mitspielen. Wie kommen wir da heraus?

Bevor ich mich aus dem Kränkungssumpf herausziehen kann, muss ich mir erst mal eingestehen, dass ich gekränkt bin, und anerkennen, ja, diese Kritik hat mich sehr getroffen, diese Reaktion tut mir…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 6/2016: Drüber stehn!
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