Von etwas der Staub

Der Alltag ist voller Fallstricke, überall lauert der Wahnsinn. In ihrem Essay schildert Terézia Mora die Kunst der Bewältigung mithilfe: der Kunst!

Die Autorin Terézia Mora
An jeder Ecke drohen Katastrophen, überall lauert der Wahnsinn. Für Terézia Mora sind das nicht bloß Metaphern. © Antje Berghaeuser/laif

„Das Leben ist eine missliche Sache, ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken.“ Arthur Schopenhauer

Neulich habe ich mich in einem Interview entblößt. Nicht schlimm, nur wie folgt:

Der Interviewer fragte sinngemäß, warum es die Figuren in meinen Romanen und Erzählungen immer so schwer hätten.

Worauf ich, sinngemäß: Weil allein schon zum Supermarkt zu gehen einer Polarexpedition gleichkommt.

Worauf er: mich vollkommen verständnislos ansah.

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 4/2021: Selbstwert wagen
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