Warum wir lieben, wie wir lieben

In der Sexualität ist heute vieles erlaubt, was früher tabu war oder sogar als „pervers“ galt. Als therapiebedürftig gilt vielen Experten nur noch, was Leidensdruck erzeugt oder anderen schadet. Doch wie entstehen überhaupt „besondere“ sexuelle Vorlieben? Und wie veränderbar sind sie?

Warum wir lieben, wie wir lieben

In der Sexualität ist heute vieles erlaubt, was früher tabu war oder sogar als „pervers“ galt. Als therapiebedürftig gilt vielen Experten nur noch, was Leidensdruck erzeugt oder anderen schadet. Doch wie entstehen überhaupt „besondere“ sexuelle Vorlieben? Und wie veränderbar sind sie?

Jahrelang hatte die Frau, die wir Miriam Kempe nennen wollen, ihrem Mann nichts von ihren Fantasien erzählt. Nichts von den Schlägen, die sie sich vorstellte. Nichts von der Lust, die sie bei der Vorstellung empfand, vergewaltigt zu werden. Die sie erregte, aber noch mehr verstörte und für die sie sich schrecklich schämte. Was ihr im Kopf herumgeisterte, passte nicht dazu, wie sich die starke Geschäftsfrau selbst sah. Schon als Kind hatte sie sich ausgemalt, geschlagen zu werden und gehorchen zu müssen. Als sie sich ihrem Mann schließlich anvertraut, zerbricht dessen romantische Idealvorstellung. Er fragt sich: Habe ich eine Perverse geheiratet?

Nach langen quälenden Gesprächen kommen die beiden überein: Miriam darf ihre Sehnsucht nach Unterwerfung mit anderen ausleben. Einzige Bedingung: kein...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 11/2015: Den Alltag managen
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