Digitales Ich und wahres Selbst

In den sozialen Medien präsentieren wir uns nicht immer authentisch. Droht uns der Selbstverlust in der digitalen Welt?

Ist mein Facebook-Ich mein wahres Selbst? ©Thomas Kuhlenbeck

Das digitale Ich und das wahre Selbst

In den sozialen Medien präsentieren wir uns von unserer besten Seite. Aber wie authentisch sind wir dabei? Psychologen warnen: In der digitalen Welt droht Selbstverlust

Auf Facebook kannst du nur dein wahres Selbst sein“, sagte der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in einem Interview im Jahr 2010. In dem sozialen Netzwerk habe man nur eine, nämlich die wahre „Identität“, meinte Zuckerberg. Wer sich dort registriert, darf nur ein einziges persönliches Konto erstellen und nur korrekte Informationen angeben, die auch stets aktuell zu sein haben. Diese Forderung des Facebook-Gründers, über die der Kulturwissenschaftler Andreas Bernard in seinem neuen Buch Komplizen des Erkennungsdienstes. Das Selbst in der digitalen Kultur berichtet, hatte Folgen: Sie wurde der Schlüssel zum Erfolg des heute mit Abstand größten Onlinenetzwerks. Zuckerberg bediente damit ein tiefes Bedürfnis und eine große Bereitschaft vieler Menschen, sich in der virtuellen Welt öffentlich zu präsentieren, erkannt und gesehen zu werden und mit anderen verbunden zu sein.

Die Zahlen legen nahe, dass diese Wünsche auch...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 3/2018: Heilkraft Meditation
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