„Konfliktfähige Menschen erleben Unterschiede als bereichernd“

Er ist ein Freund klarer Worte: Der Konfliktforscher Friedrich Glasl warnt vor Harmoniesucht und davor, jeden Meinungsunterschied als Streit zu bezeichnen

„Konfliktfähige Menschen erleben Unterschiede als bereichernd“

Er ist ein Freund klarer Worte: Der Konfliktforscher Friedrich Glasl warnt vor Harmoniesucht und davor, jeden Meinungsunterschied als Streit zu bezeichnen

Herr Glasl, mit wem haben Sie zuletzt gestritten?

Ist lange her. Mit einem Kollegen.

Worum ging’s?

Da ging es um unterschiedliche Auffassungen über das Corporate Design. Er ist Kollege in der Beratungsfirma, die ich mit gegründet habe. Es ging darum, wie das Erscheinungsbild bei Seminarunterlagen und allem möglichen anderen aussieht: Ich fand, es werde zu viel reguliert, und habe dem Kollegen mehr oder weniger vorgeworfen, zu regelwütig zu sein. Das hat dann ein bisschen die Stimmung aufgeheizt.

Wer hat gewonnen?

Keiner von beiden. Wir haben eine Lösung gefunden, die dazwischenlag. Und letztlich besser war, als es die zwei ursprünglichen gewesen sind.

Aber war das wirklich „gestritten“?

Na ja, schon, wir hatten sachliche Differenzen, aber da kamen auch Emotionen mit rein.

Also erfüllt die Auseinandersetzung die Kriterien, die Sie ansetzen, um einen Konflikt zu definieren?

Beinahe. Ich bin ja allgemein gegen...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 5/2017: Nichts zu bereuen!
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