Luxus ist mehr als Protz

Luxus ist weder an Dinge noch an Handlungen gebunden, sagt Philosoph Lambert Wiesing. Er kann sogar eine Form von Widerstand sein.

Das Foto zeigt Modedesigner Domenico Dolce bei einer seiner Shows.
Schwelgen im Luxus: Modeschöpfer Domenico Dolce bei einer seiner Shows. © Dina Litovsky/Redux/laif

Herr Professor Lambert, der Begriff Luxus ist ganz schön komplex. Ein Pelzmantel von Gucci kann Luxus sein, aber eben auch ein freier Sonntag, an dem man ausschlafen und im Bett frühstücken kann.

Dieselbe Irritation hatte ich auch, als ich begann, mich mit dem Luxusbegriff zu befassen. Es ist in der deutschen Sprache ja selten der Fall, dass ein Wort so unterschiedliche Bedeutungen hat und dann noch von einer Gruppe als Tadel und von einer anderen Gruppe als Kompliment verwendet werden…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 2/2019: Zwischen Liebe und Pflichtgefühl
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