Die Symptome der Männer

Frauen sind das depressive Geschlecht. Diese Vorstellung hält sich hartnäckig. Unter anderem auch deshalb, weil gängige Diagnoseverfahren die spezifischen Symptome der männlichen Depression nicht erfassen

Die Symptome der Männer

Frauen sind das depressive Geschlecht. Diese Vorstellung hält sich hartnäckig. Unter anderem auch deshalb, weil gängige Diagnoseverfahren die spezifischen Symptome der männlichen Depression nicht erfassen

Wenn Männer depressiv werden, sind sie selbst oft die Letzten, die das bemerken. Sie spüren, dass etwas mit ihnen nicht stimmt, aber was? Psychisches, besonders wenn es als belastend erlebt wird, wird von Männern gern verdrängt, heruntergespielt oder umgedeutet, sodass es ihnen zunächst nichts anzuhaben scheint. Alles im Griff. Die Verdrängung kann also kurzfristig von Vorteil sein: Man funktioniert weiter wie bisher, wird vielleicht ein wenig zynisch, trinkt etwas mehr Alkohol, zieht sich ein bisschen zurück, geht vielleicht häufiger ins Fitnessstudio – und niemand weiß, wie es einem wirklich geht. Das ist Selbstschutz. Männer schützen ihre Identität und ihren sozialen Status vor Abwertung und Diskriminierung durch Aufrechterhaltung ihres äußeren Funktionierens. Aber die psychische Dynamik der Abwärtsspirale, die im Inneren einem Rhythmus folgt, ist dadurch auf Dauer weder zu bremsen noch...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 9/2016: Ich und glücklich?
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