Therapie mit Harke

​Säen, gießen, ernten: An der Hege und Pflege von Pflanzen können auch wir wachsen – das macht sich die Gartentherapie zunutze.

Gärtnern kann heilsam sein und wird schon seit Jahrzehnten zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. ©Getty

Therapie mit Harke

Säen, gießen, ernten: An der Hege und Pflege von Pflanzen können auch wir wachsen – das macht sich die Gartentherapie zunutze

Gärtnerische Aktivitäten sind als Freizeitbeschäftigung seit jeher sehr beliebt. Schon vor Jahrtausenden investierten die Menschen viel Mühe, um Pflanzen gedeihen zu sehen. Beim Gärtnern machen wir vielfältige Sinneserfahrungen, fühlen uns lebendig und identifizieren uns mit der getanen Arbeit. Auch wegen dieser Eigenschaften nutzt man Gärten seit einigen Jahren im klinischen Kontext – bei der sogenannten Gartentherapie.

Um zu verstehen, welche Prinzipien dort wirken, muss man zunächst verstehen, was Gärtnern so befriedigend macht. Was gefällt uns daran? Was verbinden wir mit Pflanzen? Weshalb investieren viele von uns so viel Zeit, Schweiß und Geld in ihre Pflege?

Eine mögliche Antwort liegt in der engen Beziehung zwischen Menschen und Pflanzen. Wie Menschen sind Pflanzen Teil der belebten Natur. Wie alle Lebewesen atmen sie, sind permanent Veränderungen wie Wachstum und Entwicklung unterworfen, erzeugen Nachkommen und haben eine begrenzte Lebenserwartung. Und auch sie...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute Compact 54: Natur & Psyche
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