Raufgehen und Runterkommen

Ein Aufenthalt in den Bergen garantiert ungewohnte Perspektiven – ein Effekt, der sich auch therapeutisch einsetzen lässt.

Das Foto zeigt eine Gruppe junger Menschen beim Wandern im Gebirge als Möglichkeit therapeutischen Arbeitens
Coaches, Berater und Therapeuten nutzen Ausflüge ins Gebirge fürs therapeutische Arbeiten. © Getty

Als Martina Trautner nicht mehr weiterweiß, schnürt sie ihre Wanderstiefel. Der Freund hat sich von ihr verabschiedet und sie sich von ihrem Job. Ihr vertrautes Leben hat sich aufgelöst. Um eine neue Richtung zu finden, verordnet sich die 39-Jährige eine Auszeit. „Ich habe lange überlegt, womit ich diese Pause fülle. Dann war plötzlich klar: Ich gehe in die Berge“, sagt sie. Also packt sie zwölf Kilo Wanderausrüstung in ihren Rucksack und zieht los: vier Wochen lang von Hütte zu Hütte.…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute Compact 54: Natur & Psyche
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