Besser als Glück

Wer möchte nicht ein glückliches Leben führen? Ein Leben voller Annehmlichkeiten und Freude und möglichst frei von Anstrengungen und Sorgen. Wer so denkt, übersieht jedoch Entscheidendes

Besser als Glück

Wer möchte nicht ein glückliches Leben führen? Ein Leben voller Annehmlichkeiten und Freude und möglichst frei von Anstrengungen und Sorgen. Wer so denkt, übersieht jedoch Entscheidendes

Wenn wir unser Leben lang glückselig in einem Wassertank floaten könnten, würden wir das wollen? Neuropsychologen würden mittels Elektroden in unserem Gehirn die wunderbarsten Erfahrungen, die wir uns wünschen, simulieren, ohne dass wir uns dieser Täuschung bewusst sind. Wir könnten abenteuerliche Reisen machen, ein erfolgreicher Filmstar sein, den Traumpartner finden, kurz: scheinbar alles erleben, was uns Freude macht.

Dieses Gedankenexperiment stammt von dem amerikanischen Philosophen Robert Nozick, und er wollte damit demonstrieren: „Im Leben geht es um mehr, als sich glücklich zu fühlen.“ Tatsächlich empfinden vermutlich viele bei dem Gedanken an eine solche „Erfahrungsmaschine“ eher Unbehagen als Vorfreude. Aber warum? Eine mögliche Erklärung bieten die Ergebnisse einer Studie des amerikanischen Psychologen Ed Diener. Danach sind die Einwohner reicher Länder deutlich zufriedener mit ihrem Leben als diejenigen armer Nationen. So weit, so vorhersehbar. Trotzdem nehmen sich in den ärmeren Staaten prozentual weniger Menschen das Leben, denn sie empfinden ihr Leben als sinnerfüllter. Ein angenehmes Leben ist also nicht alles. Es muss auch eine Bedeutung haben.

Schon in der Antike unterschied man zwei Arten eines guten Lebens: erstens eines, das durch Genuss und Freude gekennzeichnet ist (Hedonismus), und zweitens ein sinnerfülltes, tugendhaftes (Eudämonie). In ihrem neuen Buch The power of meaning. Crafting a life that matters (etwa: Die Macht des Sinns. Wie man ein Leben gestaltet, das etwas bedeutet) formuliert die amerikanische Psychologin Emily Esfahani Smith es so: „Wenn Hedonismus als ‚sich gut fühlen‘ definiert ist, dann bedeutet Eudämonie ‚gut sein und Gutes tun‘.“ Allerdings lassen sich diese beiden Arten von Wohlbefinden nicht klar voneinander trennen, denn es gibt große Überschneidungen. Manche Experten verstehen Glück deshalb so, dass es beides umfasst. In seinem Buch Absichtlich glücklich – Wie unser Tun das Fühlen verändert bezeichnet zum Beispiel der britische Verhaltenswissenschaftler Paul Dolan Glück als „die Erfahrung von Freude und Sinnhaftigkeit“. Doch es lohnt sich zu differenzieren.

Einer, der das getan hat, ist der amerikanische Sozialpsychologe Roy Baumeister. In einer vielzitierten Studie von 2013 fanden er und seine Kolleginnen heraus: Ein höheres Ausmaß an Sorgen, Angst und Stress ist offensichtlich mit weniger Glücklichsein verbunden, jedoch gleichzeitig mit einem größeren Gefühl von Sinnhaftigkeit. So empfindet, wer einen Angehörigen pflegt, vielleicht Stress – das eigene Leben aber auch als sinnerfüllt. Und Eltern sind oft weniger glücklich als Kinderlose, wie der norwegische Sozialpsychologe Thomas Hansen in einer Überblicksstudie feststellte, dennoch sind viele Menschen gerne Eltern, denn Kinder geben dem Leben Sinn.

Sinn tut gut

Eudämonie – also das sinnvolle Leben – hat dem Hedonismus – dem reinen Genuss – gegenüber einige Vorteile. Wer einen Lebenszweck hat und sein Dasein als bedeutungsvoll empfindet, lebt länger. Darauf deuten verschiedene Studien hin. Ein möglicher Grund: Wenn wir unser Leben für sinnvoll halten, achten wir mehr auf unsere Gesundheit. Doch es kann auch direkte Auswirkungen auf den Körper haben, wenn man in dem, was man tut, einen Sinn sieht. Stresshormone wie Kortisol sind im Übermaß für verschiedene Krankheiten mitverantwortlich (etwa Infektionen, Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes). Bei simulierten Bewerbungsgesprächen fiel die schädliche hormonelle Stressreaktion schwächer aus, wenn die Probanden sich nicht auf die Konkurrenz zu Mitbewerbern, sondern auf die persönliche Bedeutung konzentrierten und zum Beispiel erläuterten, was sie in dem angestrebten Job für andere tun könnten. Das zeigten James Abelson von der University of Michigan und seine Kollegen.

Barbara Fredrickson, Sozialpsychologin an der University of North Carolina in Chapel Hill, hat einen anderen gesundheitsfördernden Mechanismus untersucht. Sie und ihre Kolleginnen zeigten, dass bei Menschen mit einem ausgeprägten eudämonischen Wohlbefinden schädliche Entzündungsreaktionen geringer und die Immunantwort gegen Viren stärker ausfielen als bei Personen, bei denen der Hedonismus überwog. Obwohl sich beide Arten von Glück für die Probanden gut anfühlten, wirkte sich nur ein sinnerfülltes Leben positiv aus. Eines, das auf Genuss ausgerichtet war, hatte keinerlei Einfluss auf die untersuchten biologischen Reaktionen. Diese werden andererseits durch Probleme wie Einsamkeit, Trauer oder die Diagnose einer lebensbedrohlichen Krankheit beeinträchtigt. Die Resultate der Studie deuten also darauf hin, dass es die Gesundheit schützen könnte, wenn man in schweren Zeiten trotz allem einen tieferen Sinn sieht.

Ein sinnerfülltes Leben ist nicht nur gut für die körperliche, sondern auch für die seelische Gesundheit. Die Psychologin Tatjana Schnell von der Universität Innsbruck zieht in ihrem Buch Psychologie des Lebenssinns aus verschiedenen Studien das Fazit, „dass sinnerfüllte Menschen hoffungsvoller und optimistischer sind … Sie erfahren sich als kompetenter, als selbstbestimmter und auch als sozial besser eingebunden.“ Außerdem neigten sie weniger zu emotionaler Überempfindlichkeit und Depressionen. Eine Studie der amerikanischen Cornell University ergab, dass das Selbstwertgefühl von Personen, die ihr Leben als bedeutungsvoll einschätzten, weniger von Zustimmung („Likes“) auf Facebook abhängig war als das von anderen.

Wie entsteht Sinn?

Leider empfinden viele Menschen in der modernen Welt ihr Leben als bedeutungsarm. Ed Diener nennt die abnehmende Religiosität als wichtigen Faktor. Auch andere Traditionen und Strukturen verschwinden, wir leben individualistischer und sind daher selbst dafür verantwortlich, unserem Leben Sinn zu geben. Smith schließlich erwähnt in ihrem Buch die „Arbeiten-und-ausgeben-Mentalität“, also den Materialismus, der uns antreibt, immer mehr Geld zu verdienen und immer mehr zu konsumieren. In den USA hat die Sozialpsychologin Jean Twenge von der San Diego State University Befragungen von Collegestudenten und Highschool-Schülern ausgewertet. Was sie fand, waren „Verschiebungen hin zu äußerlichen Zielen wie Materialismus und Status und weg von inneren Zielen wie Gemeinschaft, Lebenssinn und Zugehörigkeit“. Außerdem, so schreibt sie, finden es weniger Studenten als früher wichtig, eine bedeutungsvolle Lebensphilosophie zu entwickeln.

Trotzdem gibt es nach wie vor Menschen, die in ihrem Leben und in dem, was sie tun, einen Sinn sehen. Können bestimmte Eigenschaften oder andere Faktoren dies begünstigen? Tatjana Schnell schlussfolgert aus ihrer eigenen Forschung, „dass Lebenssinn vor allem das Ergebnis der Erfahrungen ist, die diese Welt uns zukommen lässt, und unseres Umgangs damit“. Es geht also nicht um den Sinn des Lebens, sondern darum, was jeder Einzelne jeweils als bedeutungsvoll empfindet. Oder mit den Worten von Jean-Paul Sartre: „Das Leben hat a priori keinen Sinn. … es liegt bei Ihnen, ihm einen Sinn zu verleihen.“ Aber wie? Bei ihren Recherchen kristallisierten sich für Emily Esfahani Smith vier Aspekte heraus. In ihrem Buch bezeichnet sie diese als Säulen, auf denen Bedeutung ruht: Zugehörigkeit, Lebenszweck, Geschichtenerzählen und Transzendenz.

Zugehörigkeit. Was sie damit meint, erklärt Smith so: „Bedeutung entsteht aus unseren Beziehungen zu anderen.“ Wie sehr das zutrifft, wiesen Jean Twenge und Roy Baumeister vor einigen Jahren nach. Studienteilnehmer, die in einem Experiment nicht in eine Gruppe aufgenommen wurden, sich also ausgeschlossen fühlten, widersprachen anschließend weniger stark der Aussage „Das Leben hat keinen Sinn“ als diejenigen, die akzeptiert worden waren. „Wenn bereits eine solch flüchtige soziale Zurückweisung das Leben bedeutungsloser erscheinen lassen kann“, schreiben die Forscher, „dann lösen langfristige Erfahrungen von Ächtung und Ausgrenzung wahrscheinlich tiefsitzende Gefühle von Sinnlosigkeit und Verzweiflung aus.“ Umgekehrt zeigte Roy Baumeister, dieses Mal gemeinsam mit dem Sozialpsychologen Nathaniel Lambert, dass ein Gefühl der Zugehörigkeit dazu führt, dass das Leben für uns einen Sinn hat.

Nicht nur enge oder langandauernde Beziehungen können sich bedeutsam anfühlen. Die Psychologin Jane Dutton von der University of Michigan in Ann Arbor entwickelte das Konzept der high quality connections. Dabei handelt es sich um positive, unter Umständen durchaus kurze Momente subjektiver Verbundenheit mit einem anderen Menschen, sei es ein Kollege oder auch ein völlig Fremder. Das Gute dabei: Wir selbst können solche Kontakte jederzeit initiieren. Zu einer qualitätsvollen Begegnung kann es etwa kommen, wenn wir einer Mutter helfen, den Kinderwagen eine Treppe hinaufzutragen, sie uns anschaut und sich bedankt. Gegen Ende ihres Kapitels über Zugehörigkeit stellt Smith fest: „Bedeutung ist nicht etwas, das wir in und für uns selbst schaffen. Bedeutung liegt vielmehr größtenteils in anderen.“

Lebenszweck (purpose) ist die zweite Säule, die Smith nennt. Sie meint damit, dass wir eine Aufgabe haben, die uns ermöglicht, einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, und an der wir unsere Handlungen und Ziele langfristig ausrichten. Cheryl Strayed hat in ihrem autobiografischen Bestseller Der große Trip. Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst den Tod ihrer Mutter verarbeitet. Immer wieder kommen Menschen zu ihr, die ebenfalls ihre Mutter verloren haben. Sie berichten Strayed, wie sehr sie sich in dem, was sie geschrieben hat, wiedererkennen. In einem Interview erklärt die Autorin: „Das bedeutet mir mehr als all die herrlichen glamourösen Dinge, die als Reaktion auf das Buch geschehen sind.“ Ihr Schreiben, so lässt sich daraus schließen, erfüllt den Zweck, anderen zu helfen. „Je mehr Berufstätige glauben, dass ihre Arbeit für andere von Nutzen ist, als desto sinnvoller erleben sie sie“, betont Tatjana Schnell.

Gerade für junge Menschen sind übergeordnete Ziele wichtig. Schüler ab der sechsten Klasse, die einen Beruf anstrebten, der nicht nur ihnen nützen, sondern einen Beitrag in der Welt leisten würde, sahen mehr Sinn in ihrem Leben und in den Schularbeiten. Das fand der Psychologe David Yeager von der University of Texas heraus. Für eine weitere Untersuchung ließ er Highschool-Schüler in durchschnittlich zwei bis vier Sätzen darüber schreiben, wie das Lernen in der Schule ihnen half, der Mensch zu werden, der sie sein wollten, und den erhofften Einfluss auf andere und die Gesellschaft als Ganzes auszuüben. Diese Probanden erzielten einige Monate später bessere Noten in Mathematik und Naturwissenschaften. Das wunderte Yeager nicht. Mit Blick auf Studien mit Personen, die in unangenehmen Berufen arbeiten oder in solchen, die wenig Prestige mit sich bringen, etwa Mitarbeiter der Müllabfuhr oder Gefängnispersonal, stellt er fest: „Unbeliebte Erfahrungen werden vielleicht erträglicher, wenn man glaubt, dass sie Folgen haben, die über das eigene Selbst hinausweisen.“ Auf die Schule bezogen, lässt sich daraus schließen, dass sich Schwieriges und Uninteressantes leichter lernen lässt, wenn es einem bedeutungsvollen zukünftigen Zweck dient.

Geschichtenerzählen (storytelling), so Smith, kann dem, was wir erlebt haben, einen Sinn geben. Dabei konzentrieren wir uns auf Schlüsselereignisse, sowohl gute als auch schlechte. Dan McAdams von der Northwestern University in Evanston, Illinois beschäftigt sich seit vielen Jahren mit solchen Geschichten. Sie sollen nach seiner Ansicht dazu dienen, unserem Dasein eine Kohärenz, einen Zweck und einen Sinn zu verleihen. Menschen mit einem starken eudämonischen Wohlbefinden sind tendenziell solche, denen es gelingt, in ihren Geschichten ihr persönliches Wachstum zu betonen und leidvolle Erfahrungen als „transformativ“ darzustellen, also als Geschehnisse, die ihnen neue Erkenntnisse über sie selbst ermöglicht haben. Wer in leidvollen und schwierigen Erfahrungen eine hilfreiche, aufbauende Bedeutung finden kann und sich selbst als Handelnden sieht, dem geht es besser.

Idealerweise sollten wir unsere Geschichte also als ein Voranschreiten vom Schlechten zum Guten darstellen beziehungsweise so, dass wir das Gute im Schlechten erkennen und das Positive, das zum Beispiel aus einem traumatischen Ereignis entstanden ist.

Transzendenz, die vierte Säule der Sinnfindung, bedeutet für Smith, dass man sich verbunden fühlt mit etwas, das größer ist als man selbst. Für viele ist das (ihr) Gott. Doch uns stehen auch andere Wege offen. Wir können uns zum Beispiel eins fühlen mit allen Menschen, allen Lebewesen oder dem Universum. Viele Menschen empfinden in der freien Natur Ergriffenheit, etwa beim Betrachten des Sternenhimmels, der Weite des Meeres oder, wie bei einer Studie, inmitten eines Hains riesiger Eukalyptusbäume.

Die Erkenntnisse der Forschung sind überwältigend: Ein sinnvolles Leben kann uns gesünder und sogar glücklich machen, und zwar auf eine tiefere Weise als Freude und Genuss. Wissenschaftler bezeichnen dies als „eudämonisches Wohlbefinden“. Es wirkt sich längerfristig aus, während Hedonismus sich eher kurzfristig gut anfühlt. Der Umweg über bedeutungsvolles Handeln führt außerdem zuverlässiger ans Ziel. Roy Baumeister betont: „Das bedeutsame, jedoch unglückliche Leben ist in gewisser Weise bewundernswerter als das glückliche, aber bedeutungslose.“ Oberflächliche Freuden allein sind zwar angenehmer, aber sie füllen uns nicht aus. Erfreulicherweise gibt es Hinweise, dass eine Kombination von beiden das stärkste Wohlbefinden erzeugt. Doch vielleicht ist es am klügsten, gar nicht so viel über das Glück nachzudenken.

Dem Leben Bedeutung geben

Konkrete Wege, wie das Leben sinnvoller werden kann

Sinnerfüllung ist schwer zu erlangen, wenn die Umwelt bedeutsames, kohärentes und wertorientiertes Handeln sowie Zugehörigkeitserleben erschwert“, schreibt die Psychologin Tatjana Schnell in ihrem Buch. Verschiedene Experten haben sich Gedanken darüber gemacht, wie sich das ändern lässt:

Patrick Cook-Deegan möchte in den Schulen ansetzen und hat dafür an der Stanford University das Projekt Wayfinder mitentwickelt. In diesen Projektwochen bekommen Schüler die Gelegenheit, aus ihrem Schulalltag herauszutreten und sich zu fragen, was sie mit ihrem Leben anfangen wollen. „Wir glauben, dass Schüler, wenn sie einen Schritt von ihren gewohnten Routinen zurücktreten, um die ‚Warum‘-Frage zu stellen, besser verstehen können, ‚wie‘ sie es tun sollen, und motivierter sind, das ‚Was‘ zu tun.“ Zusätzlich zu den Themenwochen schlägt er weitere Schritte vor: Schulen sollen das Zugehörigkeitsgefühl der Schüler fördern, Lehrer sich stärker als Mentoren sehen, der Unterricht den jungen Leuten die Gelegenheit geben, an Dingen zu arbeiten, die sich in der realen Welt auswirken und die sie auf die Zukunft (ob im Studium oder im Beruf) vorbereiten.

Emily Esfahani Smith beschreibt in ihrem Buch, wie einige Firmen Bedingungen schaffen, die es den Mitarbeitern erlauben, ihre Tätigkeit als sinnerfüllt zu erleben. Manche Chefs ermöglichen es ihren Angestellten, pro bono zu arbeiten und sich ehrenamtlich zu engagieren. Oder die Firma kann einen Teil des Gewinns in wohltätige Projekte fließen lassen.

Mit der Pensionierung oder wenn die Kinder aus dem Haus sind, verlieren viele einen wichtigen Lebenszweck. Eine Studie der University of Toronto hat ergeben, dass gerade Personen in ihren Sechzigern ihr Leben als besonders sinnvoll empfinden, wenn sie Mitmenschen beraten können. Markus Schafer, einer der Forscher, stellt fest: „Gerade in dem Moment, wenn Ratschläge zu geben am wichtigsten zu sein scheint, schwinden offenbar die Gelegenheiten dazu.“ Angebote für ältere Menschen, die ihre Lebenserfahrung zum Beispiel Firmen in der Dritten Welt, gemeinnützigen Gruppen oder als Mentoren Schülern zugutekommen lassen können, sind eine Möglichkeit, Abhilfe zu schaffen. Der Ruhestand wäre dann eine Zeit, in der man sich (endlich) sozial engagieren kann.

Ingrid Glomp

Literatur

Bücher:

Paul Dolan, Absichtlich glücklich: Wie unser Tun das Fühlen verändert. Pattloch Verlag, München 2015

Viktor E. Frankl: … trotzdem Ja zum Leben sagen – Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager. Kösel-Verlag, München 2009

Viktor E. Frankl: Dem Leben Antwort geben: Autobiografie. Beltz Verlag, Weinheim 2017

Wichtige Artikel:

Shigehiro Oishi, Ed Diener: Residents of poor nations have a greater sense of meaning in life than residents of wealthy nations. Psychological Science, 25/2014/422-430/10.1177/0956797613507286

Roy F. Baumeister, Kathleen D. Vohs, Jennifer L. Aaker, Emily N. Garbinsky: Some key differences between a happy life and a meaningful life: The Journal of Positive Psychology, 8(6)/2013/505-516/10.1080/17439760.2013.830764

Thomas Hansen/ Parenthood and Happiness: A Review of Folk Theories Versus Empirical Evidence. Social Indicators Research, 108(1)/2012/29–64/10.1007/s11205-011-9865-y

James L. Abelson,, Thane M. Erickson, Stefanie E. Mayer, Jennifer Crocker, Hedieh

Briggs, Nestor L. Lopez-Duran, and Israel Liberzon. Brief cognitive intervention can modulate neuroendocrine stress responses to the Trier Social Stress Test: Buffering effects of a compassionate goal orientation/ Psychoneuroendocrinology/44/2014/60-70/10.1016/j.psyneuen.2014.02.016

Barbara L. Fredrickson, Karen M. Grewen, Kimberly A. Coffey, Sara B. Algoe, Ann M. Firestine. A functional genomic perspective on human well-being, 110(33)/2013/13684–13689/10.1073/pnas.1305419110

Anthony L. Burrow, Nicolette Rainone/How many likes did I get? Purpose moderates links between positive social media feedback and self-esteem. Journal of Experimental Social Psychology, 69/2017/232–236/10.1016/j.jesp.2016.09.005

Patrick L. Hill, Nicholas A. Turiano, Daniel K. Mroczek, Anthony L. Burrow/The value of a purposeful life: Sense of purpose predicts greater income and net worth. Journal of Research in Personality,65/2016/38-42/10.1016/j.jrp.2016.07.003

Jean M. Twenge, Kathleen R. Catanese, Roy F. Baumeister. Social Exclusion and the Deconstructed State: Time Perception, Meaninglessness, Lethargy, Lack of Emotion, and Self-Awareness/Journal of Personality and Social Psychology,85(3)/2003/409-423/10.1037/0022-3514.85.3.409

Nathaniel M. Lambert, Tyler F. Stillman, Joshua A. Hicks, Shanmukh Kamble, Roy F. Baumeister, Frank D. Fincham:To Belong Is to Matter: Sense of Belonging Enhances Meaning in Life/Personality and Social Psychology Bulletin, 39(11)/2013/1418–1427/10.1177/0146167213499186

David Scott Yeager, Matthew J. Bundick: The Role of Purposeful Work Goals in Promoting Meaning in Life and in Schoolwork During Adolescence. Journal of Adolescent Research, 24(4)/2009/423–452/10.1177/0743558409336749

Jack J. Bauer, Dan P. McAdams, Jennifer L. Pals/Narrative identity and eudaimonic well-being. Journal of Happiness Studies, 9(1)/2008/81–104/10.1007/s10902-006-9021-6

Laura J. Kray, Linda G. George, Katie A. Liljenquist, Adam D. Galinsky, Philip E. Tetlock, Neal J. Roese: From what might have been to what must have been: Counterfactual thinking creates meaning. Journal of Personality and Social Psychology, 98(1)/2010/106-118/10.1037/a0017905

Außerdem:

Interview von Marie Forleo mit Cheryl Strayed: youtube.com/watch?v=oINfXbPsVqM

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 7/2017: Gekonnt überzeugen
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