„Eine gute Entschuldigung stärkt die Beziehung“

Andere um Verzeihung zu bitten fällt vielen schwer. Warum ist das so? Und warum tun sich gerade Männer nicht leicht damit? Ein Gespräch mit der amerikanischen Psychologin und Therapeutin Harriet Lerner

„Eine gute Entschuldigung stärkt die Beziehung“

Andere um Verzeihung zu bitten fällt vielen schwer. Warum ist das so? Und warum tun sich gerade Männer nicht leicht damit? Ein Gespräch mit der amerikanischen Psychologin und Therapeutin Harriet Lerner

Frau Lerner, bei wem haben Sie sich zuletzt entschuldigt?

Erst heute Morgen, da habe ich mich bei meinem Ehemann Steve entschuldigt. Ich war sauer auf ihn.

Müssen Sie sich häufig bei ihm entschuldigen?

Wie so viele Menschen benehme ich mich in meiner eigenen Ehe am schlechtesten. Und nach 45 Jahren Ehe müssen wir uns häufiger beim anderen entschuldigen. Wir sind mittlerweile ganz gut darin geworden.

Macht man sich mit einer Entschuldigung nicht klein und verletzbar?

Natürlich. Ich weiß ja erst mal nicht, wie die andere Person meine Entschuldigung annimmt. Muss ich mich vielleicht auf einen ganzen Kübel an Kritik gefasst machen? Aber mittelfristig, das weiß ich sowohl aus meiner eigenen Erfahrung als auch aus meiner therapeutischen Arbeit, steigert eine gute Entschuldigung meinen Respekt mir selbst gegenüber. Und sie bringt mir auch den Respekt der anderen ein.

Eine wirklich ernst gemeinte Entschuldigung macht uns daher nicht kleiner. Sie macht uns nur dann kleiner, wenn wir um jeden Preis Streit und Konflikt vermeiden wollen. Wenn wir klein beigeben um des lieben Friedens willen. Übrigens gibt es beim Entschuldigen auch einen gewissen Unterschied zwischen den Geschlechtern.

Inwiefern?

Männer tun sich einfach deutlich schwerer mit Entschuldigungen als Frauen. Und das, was Sie eben angesprochen haben, die Angst davor, durch eine Entschuldigung schwach und klein zu wirken – das ist vor allem ein Thema bei Männern. Aber wirkliche Führung, etwa im Beruf, in der Partnerschaft oder in der Familie, beruht darauf, sich auch von außen betrachten zu können, Reue für eigene Taten und Worte empfinden und ausdrücken zu können. Wie gesagt: Sich zu entschuldigen ist kein Zeichen von Schwäche oder Kleinheit, auch wenn es sich manchmal so anfühlen mag.

Sie schreiben so schön über das dreifache Geschenk einer Entschuldigung: an mich, an den anderen, an die Beziehung. Wie meinen Sie das?

Zunächst und vor allem ist die Entschuldigung natürlich ein Geschenk an den anderen. Ich ermögliche dem Gegenüber durch die Entschuldigung, sich sicher und getragen im Verhältnis zu mir zu fühlen. Wir zeigen damit, dass wir sie oder ihn und ihre oder seine Gefühle ernst nehmen und Verantwortung für unser Tun übernehmen. Eine gelungene Entschuldigung bestärkt den Gerechtigkeitssinn des anderen, seine Vorstellung von Wirklichkeit. „Ja, ich habe verstanden, deine Gefühle von Verletztheit oder Enttäuschung machen Sinn, mein Handeln oder meine Worte waren nicht in Ordnung.“ All das kommt beim Gegenüber mit einer guten Entschuldigung an. Dazu gehört auch das Versprechen, dass das Getane nicht mehr vorkommen soll, dass ich einen Teil des Schmerzes des anderen trage und übernehme. Das macht das Geschenk an den anderen aus, das ich mit einer ernst gemeinten, aufrichtigen Entschuldigung rüberbringe.

Und das Geschenk an mich selbst?

Dabei geht es um meinen eigenen Respekt mir selbst gegenüber: Mein Erwachsensein beruht auf der Fähigkeit, mich selbst objektiv zu betrachten, Verantwortung für mein Handeln zu übernehmen.

Die dritte Dimension ist das Geschenk an die Beziehung zum anderen.

Genau, wir verletzen immer wieder andere und werden immer wieder von anderen verletzt, so ist das Leben. Entschuldigungen auszusprechen und auch anzunehmen ist daher bis zum letzten Atemzug wichtig. Beziehungen unter Menschen, zum Beispiel in der Arbeit, in der Liebe, unter Freunden, wären unfassbar tragisch, wenn wir und andere nicht in der Lage wären, sich beim anderen zu entschuldigen. Wir sind alle nur Menschen mit Fehlern und Macken. Eine gute Entschuldigung heilt und stärkt eine Beziehung zwischen zwei Menschen. Eine fehlende oder misslungene Entschuldigung kann einen Riss verursachen. Oder sogar eine Freundschaft beenden.

Meine Mutter konnte sich, so erinnere ich mich zumindest, nie für etwas entschuldigen bei uns Kindern. Als ich Ihr Buch las und über dieses Konzept des dreifachen Geschenks stolperte, wurde mir klar, dass sie es sich durch diese Unfähigkeit, sich zu entschuldigen, in manchen Momenten versagt hat, näher an andere Menschen heranzukommen.

Häufig sind Menschen, die den größten Schmerz und Kummer verursachen – das gilt jetzt höchstwahrscheinlich nicht für Ihre Mutter –, am wenigsten in der Lage, sich zu entschuldigen. Denn um sich aufrichtig zu entschuldigen, braucht jemand eine solide Basis, ein solides Fundament an Selbstwert. Nur wer das hat, kann von da aus sein eigenes Handeln reflektieren und sich selbst aus einer größeren Distanz in den Blick nehmen.

Ich muss mich also selbst lieben können, bevor ich mich entschuldigen kann?

Natürlich braucht es Selbstwert, Selbstliebe, um die Fehler zu verstehen, die man gemacht hat und die anderen geschadet haben. Wer auf einem sehr schwachen Fundament an Selbstwert steht, tut sich damit schwerer. Der Nichtentschuldiger balanciert auf einem schmalen Grat der Abwehr über einem tiefen Canyon der mangelnden Eigenliebe.

Können Sie das genauer erklären?

Nun, ich habe viel mit Erwachsenen zu tun, die sich von ihren Eltern Entschuldigungen wünschen für Dinge, die diese ihnen als Kind angetan haben. Und auf diese Entschuldigungen warten sehr viele vergeblich, was aber überhaupt nichts damit zu tun hat, wie sehr die Eltern sie lieben oder geliebt haben. Die Fähigkeit, Verantwortung für das eigene Tun zu übernehmen, Empathie und Reue dem anderen gegenüber zu empfinden und auszudrücken, das hat sehr viel zu tun mit der eigenen Liebe zu sich selbst. Wer mit sich grundsätzlich im Reinen ist, kann sich für gewisse Handlungen oder Nichthandlungen entschuldigen. Wer sich allerdings richtig schämt für etwas, der hat toxische Gedanken über sich, denn sie oder er denkt dann eigentlich von sich: „Ich bin ein schlechter Mensch, ich verdiene keine Liebe, ich bin schlecht meinem Kind gegenüber.“ Wir können uns dafür entschuldigen, was wir tun oder sagen. Aber wir können und sollten uns nicht dafür entschuldigen, wer wir sind.

Sich gegenüber einer Kollegin oder einem Kollegen zu entschuldigen; sich gegenüber einer Freundin oder einem Freund zu entschuldigen; sich in einer Partnerschaft zu entschuldigen – gibt es da Unterschiede?

Nun, Arbeit ist Arbeit, und Familie ist Familie. Natürlich ist es auch in einem Verhältnis unter Kollegen wichtig, Verantwortung für das eigene Tun und Sagen zu übernehmen. Es ist zwar viel einfacher, andere für irgendwelche Fehler oder Unterlassungen verantwortlich zu machen, aber das hilft niemandem weiter. Auch im Beruf nicht. Allerdings würde ich im Büro darauf achten, sich nicht zu übermäßig zu entschuldigen.

Was meinen Sie damit?

Das ist leider eine Angewohnheit von vielen Frauen. Sie neigen dazu, zu viele emotionale Angelegenheiten mit ins Büro zu bringen. Die gehören aber nicht immer dorthin. Das Wichtigste in einer Arbeitsbeziehung ist, gemeinsam Arbeit erledigt zu bekommen. Das Wichtigste in einer Liebes- oder privaten Beziehung ist, einander näherzukommen, so etwas wie gemeinsame Wahrheit und Nähe herzustellen. Daher würde man in einer privaten Beziehung immer viel tiefer gehen, um Aussöhnung und Heilung zu finden. Eine Entschuldigung ist ein Langstreckenlauf, zu dem es auch gehört, gut zuzuhören, dem anderen Raum zu geben für seinen Schmerz, für seine Verletzung, die er mir gegenüber empfunden hat. Ich nenne das gerne den heißen Stuhl.

Heißer Stuhl?

Na ja, ich muss es eben aushalten, dass der andere mir seine Gefühle von Verletztheit, von Enttäuschung offenbart, das gehört zum Entschuldigen dazu. In der Arbeit ist das vielleicht eher schwieriger und problematisch.

Was ist eigentlich der häufigste Fehler beim Entschuldigen?

Das Wörtchen „aber“! So nach dem Motto: „Es tut mir leid, dass ich …, aber du hast ja schließlich …“ Dieses kleine Wörtchen nimmt der Entschuldigung die Aufrichtigkeit, die Ernsthaftigkeit, egal was nach dem „aber“ kommt, egal wie wahr oder objektiv diese Einwände sein mögen. Dieses „aber“, das sich so häufig in unsere Entschuldigungen einschleicht, leitet immer eine Art Milderung oder Rechtfertigung ein und schwächt somit unsere Entschuldigung. Der zweite, ganz häufig gemachte Fehler: sich für die Gefühle zu entschuldigen, die man beim anderen ausgelöst hat.

Was ist dabei das Problem?

Wenn ich sage: „Es tut mir leid, dass ich dich mit diesem oder jenem traurig oder wütend oder was auch immer gemacht habe“, dann schlittere ich von meiner klaren Verantwortung für mein eigenes Tun weg. Wenn ich zum Beispiel sage: „Es tut mir leid, dass du auf der Party sauer warst, weil ich deine Erzählung korrigiert habe“, dann ist das keine Entschuldigung. Dann übernehme ich nicht wirklich Verantwortung.

Was wäre dann eine bessere Form, mich zu entschuldigen?

„Es tut mir leid, dass ich deine Geschichte korrigiert habe auf der Party. Ich weiß, dass du das nicht magst. Das war nicht in Ordnung, ich verstehe das. Und ich will, dass das nicht wieder vorkommt.“ Mit anderen Worten: Eine gute Entschuldigung hat mein eigenes Handeln im Fokus und nicht die Reaktion des anderen. Entschuldigen Sie sich also für Ihr Handeln – und fertig! Natürlich bringt eine Entschuldigung auch nichts, wenn wir sie mit großen Girlanden überbringen und dann unser eigenes Verhalten, für das wir uns gerade entschuldigt haben, in keiner Weise ändern. Das wäre eine leere Entschuldigung.

Was halten Sie eigentlich von Pralinen, Blumen oder anderen Formen von Wiedergutmachung?

Aus meiner Sicht gehört zu einer gelungenen Entschuldigung genau so eine Form von Reparation dazu! Wenn ich Wein auf dem Kleid einer Freundin verschüttet habe und nur „Entschuldigung!“ sage, ohne anzubieten, dass ich die Kosten für die Reinigung übernehme, wäre diese Entschuldigung nur halbherzig und würde nicht wirklich funktionieren. Ich höre häufiger in meiner Praxis von Männern: „Jetzt habe ich mich schon 20-mal für die Affäre entschuldigt, und sie kann das Thema immer noch nicht beenden.“ Daran wird deutlich: Man darf eine Entschuldigung nicht dazu benutzen, jemand anderen zum Schweigen zu bringen! Eine Entschuldigung ist ein Langstreckenlauf, kein Sprint, wie gesagt. Und das kann manchmal ganz schön schwierig sein. Wir sind darauf geeicht, uns zu verteidigen. Aber Verteidigung ist das genaue Gegenstück zum echten Zuhören, zu echter Verbindung mit dem anderen. Wir brauchen viel guten Willen, Ehrlichkeit uns selbst gegenüber, um uns aus diesem Hang zur Verteidigung zu befreien.

Wie mache ich das, wie entkomme ich diesem Rechtfertigungsmechanismus, wenn ich mich bei jemandem zu entschuldigen versuche?

Am besten wirklich genau zuhören. Das heißt, zu versuchen, zum Kern dessen zu gelangen, was der andere mir mitteilen will über seinen Schmerz, seine Gefühle. Und eben nicht zu versuchen, die Fakten richtigzustellen, die Übertreibungen oder Verzerrungen und Ungenauigkeiten zu korrigieren, die der andere vorbringen mag. Wenn also jemand, bei dem Sie sich entschuldigen wollen, mit voll geladenem Magazin auf Sie losgeht, nehmen Sie die Übertreibungen und Ungenauigkeiten ruhig wahr. Aber öffnen Sie Ihr Herz und hören Sie auf die Dinge, die Sie verstehen und nachvollziehen können. Auch wenn das nur 50 Prozent dessen sind, was der andere vorbringt. Bleiben Sie neugierig auf das, was der andere empfindet. Stellen Sie Fragen! Versuchen Sie, den anderen mindestens so gut zu verstehen, wie Sie gerne verstanden werden möchten.

Klingt anstrengend.

Ja, ich verstehe gut, dass das häufig schwierig ist. Wenn man so zuhören und verstehen will, muss man den Kopf ein Stück weit ausschalten. Man darf nicht unterbrechen, nicht korrigieren. Sie dürfen die Dinge schon ansprechen, die Sie anders sehen, mit denen sie nicht einverstanden sind – aber bitte nicht im ersten Gespräch.

Kann man sich für alles entschuldigen? Oder gibt es Dinge, die einfach nicht entschuldbar sind?

Manche Dinge kann man natürlich nicht einfach mit einer Entschuldigung heilen oder reparieren. Eine Freundin von mir hat ein Kind überfahren, es war sofort tot, sie war eindeutig schuld, denn sie hatte die rote Ampel übersehen. Sie versuchte danach, sich bei der Familie zu entschuldigen – und die Familie wollte einfach nichts von ihr hören. Eine echte Entschuldigung darf nicht als oberstes Ziel haben, dass man sich selbst besser fühlt. Nicht alle Entschuldigungen sind willkommen.

Wann habe ich ein Recht auf eine Entschuldigung?

Wenn Sie eine Entschuldigung von jemand möchten, hilft es eigentlich nie, diese einzufordern. Wichtiger ist, klarzumachen, wie Sie sich fühlen. Zum Beispiel so: „Bei unserem letzten Gespräch habe ich mich total kleingemacht gefühlt, nicht respektiert.“ Es hilft aber nichts, dem anderen Vorwürfe zu machen und zu sagen: „Du warst so gemein, so unverschämt“ oder was auch immer. Bleiben Sie am besten bei sich, und halten Sie sich kurz.

Ich sage häufiger zu meiner Tochter Dinge wie: „Jetzt entschuldige dich doch bitte bei ihm oder ihr!“ Oder: „Schau, sie hat sich doch bei dir entschuldigt!“ Ist das gut? Wie bringe ich einem Kind bei, sich zu entschuldigen?

Sie erziehen ein Kind zur Entschuldigung, wenn sie danach auch wirklich sagen können: „Danke für deine Entschuldigung!“ Das machen aber die wenigsten Eltern. Die meisten schieben dann noch irgendwas hinterher wie: „Ich glaube nicht, dass diese Entschuldigung ernst gemeint war. Jetzt geh auf dein Zimmer und denk noch mal drüber nach, was du alles falsch gemacht hast!“ Das macht Kinder allergisch gegenüber dem Entschuldigen, sie stecken dann nur noch die Finger in die Ohren.

Drehen wir die Rollen noch einmal um: Wie ist das eigentlich, wenn sich jemand bei mir entschuldigt – muss ich ihm oder ihr automatisch vergeben?

Nein, auf gar keinen Fall! Ich weiß nicht, wie das in Deutschland ist, aber in den USA drängt die Kultur die Menschen wirklich dazu, eine Entschuldigung anzunehmen und dem anderen zu vergeben. Als ob das der einzige Pfad zu Heilung und Vergebung wäre! Sie müssen jemandem nicht vergeben, um sich von dem Leid, dem Schmerz, der Pein zu befreien, die ihnen der andere zugefügt hat. „Vergib deinem Vater! Er hat nur getan, was er konnte! Es ist doch so lange her! Du musst weiterkommen! Befreie dich von der Vergangenheit!“ So was wird aus meiner Sicht viel zu viel gepredigt.

Die Entschuldigung ist also nicht immer die richtige Lösung!?

Natürlich muss man die Macht desjenigen, der mich verletzt hat, irgendwie versuchen zu mindern. Aber dazu muss ich nicht meinen Schmerz aufgeben. Ich glaube, wer zu sehr auf Vergebung drängt, kann damit die verletzte Person noch kleiner und einsamer machen. Davon sollten wir wegkommen. Wie gesagt, für manche Dinge kann man sich einfach nicht entschuldigen.

Harriet Lerner, geb. 1944, wurde vor allem durch wesentliche Beiträge zur Psychologie von Frauen und Beziehungen bekannt. Ihr Buch Wohin mit meiner Wut? wurde in 35 Sprachen übersetzt und ist weltweit ein Longseller. Die Amerikanerin arbeitet als Psychologin und Psychotherapeutin. Sie hat mehrere Bücher veröffentlicht und schreibt regelmäßig für das Magazin New Woman. Ein vorzüglich gemachter Onlinekurs mit Videos und Übungen zum Thema findet sich auf courageworks.com/heartfelt (in Englisch).

Lerners Buch zum Interviewthema ist aktuell im Knaur-Verlag erschienen: Versuch’s mal mit Entschuldigung. Wie Versöhnung kleine und große Herzschmerzen heilt.

Den kompletten Artikel können Sie bei uns kaufen oder freischalten.

Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 11/2017: Selbstsabotage
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